Ich hatte bei meinem Sport und Jagdhunden immer eine Phase wo wir mindestens zeitweise Hochleistungsfutter brauchten. Meist so ab 1,5 Jahren und dann halt je nach sportlicher Aktivität und Futterverwertung, sowie Haltungsform.
Beiträge von WorkingDogs
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Mein erster innerer Impuls war trotzdem „süüüüüüüsß“.
Meiner war das andere Extrem. Kann der Optik wirklich gar nichts abgewinnen.
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Hier hatten magere Hunde auch immer einen sehr guten Appetit, da ging schon ordentlich was rein, sodass man die Futtermenge auch immer gut erhöhen konnte und auch mittels Kohlehydrat gut Masse füttern konnte.
Ich würde wohl mal ein hochkalorienfutter geben bei einem Hund mit schnellem Sättigungsgefühl.
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Ich würde dann auch mal ein Futter mit mehr Kalorien füttern.
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Vielleicht verwertet sie ihr Futter nicht gut? Seid ihr viel draußen? Bei meinen Zwingerhunden war das um die Jahreszeit immer normal dass die einen super hohen Bedarf hatten, je nachdem half Fett oder Kohlehydrate zufüttern.
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Wann haben denn eure Hunde angefangen Fett anzusetzen?
Bei meinem Rippchen wir es jetzt besser, seitdem wir die Hormone im Griff haben. Muskeln hat er zwar nie abgebaut, aber war sehr schnell arg dünn und brauchte auch immer sehr viel Futter um nicht abzumagern. Hier war es in dem Alter was gesundheitliches (3).
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Ich finde die Entscheidung gut und richtig.
Es ist schon so, dass das heutige Leben sich nur sehr schlecht mit Hunden (und oft auch mit Kindern!) kombinieren lässt, ohne dass andere Dinge die wir als normal empfinden nicht mehr funktionieren und man anderswo Abstriche machen muss.
Wo man diese Abstriche macht muss jeder selbst entscheiden. Alles geht halt nicht.
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Wobei man ja hierzulande gerne alles mögliche "Labrador" oder "Labrador-Mix" nennt.
Jupp. Eine Gaststätte hier zum Beispiel bezeichnet ihren Hovawart-Mix als Labrador weil das netter klingt.
Klingt nach nem ganz normalen Welpen der beschriebenen Rassen. Ist immer schade wenn man das charakterlich eigentlich gar nicht haben will und sich nur Stress gemacht wird. Es sind einfach keine Rassen mehr die in die heutigen Ansprüche passen, das wird sich auch mit viel Erziehung, Informieren und Liebe nicht ändern. Für diese Rassen braucht man sich auch kein Wissen anlesen, die sind eigentlich super simpel zu erziehen. Wie gesagt, sie passen einfach nicht in die aktuellen Erwartungen von Hundehaltung und wie ein Hund zu sein hat. Wenn man schon wieder liest, dass man einen sportlichen Hund gesucht hat, weil man ja viel joggen und radfahren geht, weiß man schon dass es schiefgehen wird und der Aufprall in der Realität sehr hart werden wird. Aber da sind wir jetzt noch nicht, jetzt ist noch die Phase der Motivation und der Hoffnung, dass es mit vielen Trainern, Büchern und co schon gut werden wird. Der Teufelskreis steht noch am Anfang.
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Eine Freundin von mir ist Schornsteinfegerin. Während der Welpenzeit war der Nachwuchs bei mir zur Aufzucht (100% Homeoffice und Zwingerhaltung mit Auslauf falls doch mal Bürotage anstehen), sobald der Junghund alt genug war um den Vormittag einhalten zu können, hatte sie ihn dann daheim und fährt nun mittags heim.
Das Alleinebleiben klappte dadurch sehr gut, dass wir in der Aufzucht drauf geachtet haben, dass er sich eben nicht an 24/7 Menschen gewöhnt, sondern den späteren Tagesablauf bereits gut verinnerlicht. Mit 6 Monaten war es dann soweit.
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Wir haben allerhand Weiden gepflanzt, ich bekomme gar nicht mehr alle Arten zusammen. Salweiden, Aschweiden, Rosamrinweiden, Kopfweiden, Flechtweiden, Moorweiden.
Unser Grundstück liegt am Rande eines Steinmoores und Feuchtgebietes, aber dann am Hügel, sodass die eine Hälfte auch gerne mal den ganzen Winter unter Wasser steht, es oben aber trocken ist. In der Feuchtwiese haben wir Moorweiden und Kopfweiden sowie Schwarzerlen gepflanzt, die das mögen. In der Übergangszone Rotbuchen und ganz simple und heimische Wildrosen und oben ist es dann trockener ausgelegt, aber Aschweide und Saalweide fühlen sich sehr wohl.
Außerdem diverse andere heimische Sträuche wie Faulbaum, Holunder, Schwarzdorn, Weißdorn, usw. Ziel ist es wieder einen natürlichen Windschutz zu etablieren und Bodenbrütern schutz zu bieten.
Dieses Jahr möchte ich die Wiesen umgestalten, mithilfe unserer Hühner. Jahrelang wurde hier hochleistungsheu gezüchtet, das Gras stand fast 1,80Meter hoch (ungelogen!).
Die Hühner stecke ich immer so, dass die die Grasnarbe komplett zerstören, dann pflanze ich Fettwiese von Rieger-Hofmann oder Feuchtwiese, je nachdem.
Magerwiese passt leider nicht hin, wir sind hier einfach nährstoffreich, es hilft nichts. Wir haben Lehmboden und sind nicht grundlos landwirtschaftlich stark in der Region.
Aber auch artenreiche Fettwiesen gibt es ja immer weniger und ich denke damit tragen wir auch schon gut was bei.
Unser Wohn-Garten ist komplett heimisch. Dieses Jahr habe ich mit den Hunden mal ein Stück hochleistungsrasen ausprobiert, dazu im Vergleich den Klima-Kräuter-Rasen von Rieger Hoffmann und was soll ich sagen? Der Klima-Kröuter-Rasen hat gewonnen und den Winter und Herbst mit Hunden viel besser weggesteckt. Der Rasen ist mal wieder ein Truppenübungsplatz und so kommt nun auch auf das Stück der Klima-Kräuter-Rasen. Mich freut es und zeigt, dass auch der super-premium-Sportrasen nicht belastbarer ist.
Ein kleiner Teich steht noch auf der Wunschliste, schauen wir mal ob dieses Jahr genug Zeit ist.