Was heißt denn Sozialkompetent?
Man kann ja keine Tiere einfach zusammenschmeißen und erwarten dass das einfach läuft und die ausschließlich friedlich regeln. Ist genug Fläche da, finde ich aus dem Weg gehen normal. Je mehr Hunde auf wenig Fläche desto mehr knatsch gibt es.
Die wenigsten Hunde würden einen Artgenossen direkt zerpflücken, das ist doch quatsch, aber das heißt ja nicht dass es immer nur nett abläuft. Wie bei allen anderen Tieren auch.
Meiner Meinung nach ist die Erwartungshaltung einfach viel zu unrealitisch geworden.
Ich schätze Hunde, die nicht das Bedürfniss haben mit jedem Hund "kommunizieren" zu müssen, sondern die andere Interessen haben. Abends im Rudel auf dem Sofa - ok, aber draußen wünsche ich mir Trieb und Eigeninteressen. Das erleichtert einem das Leben mit Arbeitshund enorm, sei es auf Gesellschaftsjagd, auf dem Hundplatz oder auch unterwegs in der Stadt.
"Souverän" sollte auf jeden Fall Jugendwort des Jahres werden 
Problematisch wären hier Hunde die Stress suchen oder eine zu hohe Erwartungshaltung mitbringen (meine Hündin hasst zum Beispiel dieses Leftzen-gelecke und da sind Hunde die bei Grenzen noch mehr ins Fiddle fallen einfach eine blöde Kombi). Generell wollen sie nicht dieses dynamisch-aufdringliche um sich rum haben. Kann ich verstehen, ich würde auch die Krise kriegen wenn ein fremder Mensch die ganze Zeit um mich herumhampelt.