Beiträge von WorkingDogs

    Diese ganzen Diskussionen bringen nichts. Sinnvoll ist eine vernünftige Gefahrenhundeverordnung sowie Tierschutzgesetz, dann darf sich keiner mehr daneben benehmen und andere gefährden und gut ist.

    Niemand muss irgendwelche Begriffe gut finden oder einen Sport verstehen den derjenige doch sowieso niemals betreiben will, eine PO ist nicht für Außenstehende da, sondern für die Sportler die diesen Sport betreiben.

    Wir haben eine ganz frisches Tierschutzgesetz, eine ganz neue IGP-PO und diskutieren über den Sport, als hätten wir 1970, wo MR wahrscheinlich das letzte Mal einen Hundeplatz gesehen hat.

    Jeder sollte mal bei sich anfangen und nicht immer mit dem Finger auf andere zeigen, vor allem Leute die Hunde nur über Futternot überredet bekommen sollten mal schön den Ball flachhalten anderen Tierquälerei vorzuwerfen.

    Ob und wie intensiv der Hund den SD braucht liegt auch viel am Typ Hund.

    Ein sehr technischer Schutzdienst mit reinen Beutehunden mag anders sein, meine Hunde leben die Auseinandersetzung, es geht nicht um Technik.

    Deshalb ist Obedience nichts für und, mir ist das zu technisch.

    das liest sich ja schon so, als würde man Arbeiten, Schlafen, Essen und ansonsten trainiert man.

    Das ist so, das ist eine eigene kleine Welt. Wir sind zusätzlich auf diversen überregionalen Veranstaltungen, der ganze Urlaub geht auch dafür drauf. Seminare, Körungen, WB, Prüfungen, usw.

    Würde es hier ein Verbot geben, dann würden wir ins Ausland ziehen. Das ist kein Scherz.

    Völlig andere Interessenfrage:

    Wie häufig trainiert eigentlich ein durchschnittliches (was immer das sein mag) Hunde/Haltergespann in diesem Sport?

    Wir sind 2x die Woche auf dem Platz, dazu gerne 1x pro Woche Sportplatz oder Auswärts.

    Daheim dann täglich Kleinkram, je nachdem 2-3 Runden pro Hund.

    Dazu dann Fährten, Allgemeine Fitnessübungen, Ausdauer und meine Hunde gehen regelmäßig zur Physio.

    Es verbietet doch auch keiner das Autofahren, obwohl ständig Unfälle passieren und Autos mittlerweile sogar als Waffe genutzt werden. Warum?

    Warum?

    vielleicht aus wirtschaftlichem Nutzen?

    Allein der Vorschlag würde die Menschen auf die Barrikaden gehen lassen und die entsprechende Partei wäre ihre Wähler schneller los, als sie gucken kann.

    Dafür zu sein ist eine sehr Extreme Meinung die nur für wenige Menschen überhaupt funktionieren würde.

    Gibt's da eigentlich einen Thread, in dem das diskutiert wird? Also die Frage, ob und wenn ja ab wann es eine Qualzucht ist, wenn Hunde für einen bestimmten Zweck gezüchtet und wichtige Eigenschaften dahingehend in der Zucht "optimiert" werden, die jedoch gleichzeitig Leid in irgendeiner Form mit sich bringen? Also sowas wie Hang zu massiven Verletzungen, massive Suchtneigung, Regulationsprobleme etc.. Das passt jetzt nicht mehr hier hin, interessiert mich aber.

    Irgendwo muss man auch mal beim Thema Qualzucht eine Grenze ziehen und akzeptieren lernen, dass Hunde nunmal Hunde sind und keine Plüschtiere. Das treibt das ganze Thema ad absurdum und ich verstehe auch null, wo denn da jetzt das Ziel sein soll? Je mehr diese Qualzuchtdebatte in die Richtung geht, desto mehr denke ich mir, dass wir das diskutieren am besten lassen und mit Hunden leben die keine Nase haben.

    Das wird ja immer gruseliger.

    Jetzt sollen Arbeitshunde zur Qualzucht werden, aber Bulldoggen aus dem Vermehrertum führen fröhlich weiter die Statistiken an.

    Absurd, nur noch absurd.

    Wie kam es dazu? War das eine Reaktion auf Kritik oder eine Veränderung von innen heraus?

    Man möchte den Sport zum einen Einsteigerfreundlicher gestalten, zum anderen wollen auch wir Hundesportler immer weniger meidige Hunde sehen.

    Die Ausbildungsmethoden werden ja auch immer besser, das ist ein Ergebnis des Wettbewerbs und etwas das echter Arbeit leider auch oft fehlt. Deshalb sitzen in den Seminaren oft auch DHF oder sogar Jäger um neue Anregungen zu bekommen, die sich in diesen Bereichen nur schleppend von selbst entwickeln.

    Sport treibt diese Verbesserung der Ausbildung enorm voran.

    Je öfter ich hier im DF lese, was Hundesportler selbst schreiben, umso unsympathischer wird mir der Sport.

    Ich leite daraus für mich nicht ab, dass der Sport verboten gehört. Aber einen positiven Eindruck macht es auf mich nicht.

    Das finde ich völlig ok und würde mir völlig reichen.

    Keiner muss einen Hundesportler mögen, verstehen oder damit sympathisieren. Mir ist auch vieles unsympathisch, ich kann mir „Dogmom“, dölfzig bunten Geschirren und Hundeschule nichts anfangen und finde das ehrlich gesagt auch sehr unsympathisch.

    Es geht einzig darum, dass das Gehetze und das Geschrei nach Verboten aufhören soll. Mehr nicht. Dann muss man uns auch nicht mehr lesen, weil wir uns Auch nicht mehr erklären und rechtfertigen müssen.

    Nur, wer selbst drinsteckt, kann es beurteilen. Jeder, der Kritik äussert, hat keine Ahnung. Probleme sind, wenn es sie gibt, nur schwarze Schafe oder alte Hüte. Vieles was "man" weiß, ist Geheimwissen, nur wenigen zugänglich, "intern".

    Naja, diese Experten sprechen von Theorien und „könnte“. Die absoluten Zahlen kann nur eine Statistik und Praxis liefern und die besagt genau das Gegenteil. Und das ist einfach was zählt. Praxis schlägt Theorie.

    Klar kann man immer wieder argumentieren „aber theoretisch könnte doch!“, Aber was soll das bringen wenn es sich praktisch nie so zeigt? Und der Sport ist ja nun absolut nichts Neues auf dem Markt.

    Da wären wir aber wieder beim Thema Diskurs, und den hat man selbstverständlich nicht wenn man versucht etwas verbieten zu wollen. Es verbietet doch auch keiner das Autofahren, obwohl ständig Unfälle passieren und Autos mittlerweile sogar als Waffe genutzt werden. Warum? Ich denke weil es jeder tut, jeder praktische Erfahrung hat und deshalb jedem klar ist, dass man es nicht darauf reduzieren kann. Rein von der Theorie her müsste man aber das Autofahren nach dieser Logik verbieten.