Beiträge von WorkingDogs

    Bei der Anzahl der Hunde muss man ja von einer Veranstaltung ausgehen und da muss irgendwo kommunizieren werden, auch wenn die Art abgehoben und unprofessionell war. Vor allem bei so vielen Hunden.

    Wenn wir beispielsweise für ne fährtenprüfung im Gelände stehen, wünschen wir uns das ja auch, dass die Leute mit sich reden lassen. Ist da genauso Kacke wenn jemand seinen unangeleinten Hund über die Fährten rennen lässt oder auf die Fährten ausweichen will und da nur ein „Halts Maul“ kommt (ja, für viele sind diese Prüfungen genauso wenig nachvollziehbar). Und ja, das dürfen die hier wir haben im Herbst weder Leinen noch Wegepflicht.

    Ich wäre auch einfach anderswo hin oder lang und gut ist. Mich da zu ärgern, irgendwas zu riskieren oder rumzudiskutieren wäre mir persönlich zu unentspannt. Letztendlich ist es nun mal so, dass im Öffentlichen Raum verschiedenen Interessen aufeinandertreffen und man da auch mal zurückstecken muss. Ist doch kein Thema, ich würde bei einer solchen Masse an Menschen und Hunden aber von vorneherein gar nicht riskieren wollen, wie viele Tutnixe dabei sind oder Halter die nicht aufpassen und wäre da halt nicht lang.

    Wenn es genehmigt wurde, dann ist das nun mal ok. Ob einem das nun passt oder nicht. Das ist nichts anderes wie Straßenfeste, Spielmannszüge, Flohmärkte, Wochenmärkte oder andere Veranstaltungen. Und natürlich ist dass dann auch ok und hinzunehmen. Ganz egal ob man die Art der Erziehung gut findet. Wurde sowas nicht genehmigt ist es natürlich nicht ok, das kann man mit Sicherheit erfragen bei den Behörden.

    Das Problem ist ja, dass einfach zu viele so denken und die Verantwortung bei den anderen sehen. Dabei sind es genau diese ganzen kleinen Dinge die in Summe so verheerend sind und die jeden einzelnen betreffen. Angefangen über moderne Mähtechnik, zu aufgeräumte Gärten, invasive Pflanzen, Sorten und Gebietsfremde Pflanzen, hier mähen zur Bus , da Kahlschlag zur Bus.

    Was ja auch immer moderner wird sind Garten-Lichter die die ganze Nacht brennen. Das ist für Insekten ebenfalls ein Drama.

    Alleine die letzen 10 Jahre haben das Insektensterben massiv verschlimmert.

    Moderne Mähtechnik auf eh sterilen Rasenflächen ist das eine, damit über eine Blühwiese zu fahren ist ein Desaster, Personalmangel hin oder her. Diese Technik saugt alles ein und schreddert im Kreiselmähwerk. Katastrophe. Verlangt ja niemand dass die Mitarbeiter da künftig mit der Sense stehen, aber so wie es aktuell ist ist es eine richtige Katastrophe.

    Da ist jeder mit Verantwortung eigentlich gefragt. Vom Gartenbesitzer bis zum Jäger und Landwirt. Das Insektensterben ist eine Gemeinschaftsleistung. Aber daran werden wir nicht mehr ändern, dafür sind die Leute zu bequem und ich glaube mittlerweile auch, dass da einfach das auch ein kongnitives Defizit vorliegt, so dass es gar nicht verstanden und erfasst werden kann. Anders kann ich mir nicht erklären warum immer noch Pflanzen wie der Flieder oder Korschlorbeere einen solchen Absatz haben.

    Natürlich, total vergleichbar die Situationen. Keine Ahnung was du nimmst, aber nimmt weniger xD

    Niemand ertränkt Sporthunde, ich glaube du hast absolut keine Vorstellung davon zu welchen Preisen solche Hunde gehandelt werden.

    Und die werden nicht ALLE abgebene. Aber es gibt da genug Kandidaten aus denen machst du keine Couchpotatos.

    Ich für meinen Fall würde mich bei einem solchen Verbot auch von einem Teil trennen, nämlich von dem Teil der den Sport braucht. Da gibt es mehr als genug gute Optionen und als Hundehalter kennt man seine Hunde besser als irgendwelche Internetaktivisten und Vollpfosten :p

    Aber wo kommen die Hunde dann alle hin?

    Müssen wir dann mit einer Mali-Schwemme (stellvertretend für alle) in Deutschland rechnen?


    Oder werden die an Leute gegeben, die auch kein IGP machen und den Hund nach Ansicht der Abgeber auch nicht 'Artgerecht' halten werden?

    Hierfür gibt es einen weltweiten Markt mit sehr guter Nachfrage, die landen nicht bei Lieschen Müller.