Beiträge von lurchers2

    du warst eine Weile so "unaufmerksam" das deine Hündin für dich aufmerksam war. Du musst also nun eine weile besonders aufmerksam sein, damit deine Maus wieder merkt, dass Du dich kümmerst.
    Versuch doch mal sies nicht zu belohnen, nachdem sie ruhig geblieben ist, sondern zu agieren, bevor sie losbellt.
    Also: Jemand (Hund, Mensch, Fahrrad, was auch immer sie beunruhigen könnte) kommt an, du agierst, indem du das freundlich kommentierts (na sowas, da kommt ein ...) und dem Hund sagst, was sie machen soll (ruhig vorbei gehen z.b.. Wenn sie das macht, loben (z.b. Leckerli). wenn sie das nicht macht, einfach beim nächsten mal wieder probieren.

    Damit kannst du dich und die Hündin vielleicht bis zum Besuch der Trainerin ein bisschen glücklicher durchbringen.

    alles in allem drängt sich mir das Bild eines völlig desorientierten ambitionierten Jungrüden auf. du solltest dir dringend zeigen lassen (!) wie man hier den Hund konsequent begrenzt und führt und ihm (und euch, inklusive Hündin!) so ein sicheres weiteres aufwachsen hin zu einem lenkbaren, angenehmen Begleiter ermöglicht.
    Du sollst die nicht einfach so trennen und alleinen lassen, machen lassen, anpinkeln lassen. DU must denen das BEIBRINGEN bevor du das verlangst.

    Du musst denen BEIBRINGEN getrennt voneinander daheim zu warten.
    Ich bringe das jedem Neuankömmnling bei, denn das ist viel sicherer, als da wen zusammen zu lassen über Stunden wenn ich nicht da bin und drauf zu hoffen ,dass da nix blödes passiert (uns wenn es "nur" rummobben oder wasser ohnen ende saufen oder oder ist).
    Wie? indem ich das erwünschte VErhalten trainiere, bevor ich es verlange. Dafür nehme ich mich entsprechend Zeit (frei) oder organisiere anderweitige Unterbringung. Oder ich kann den Hund nicht halten. Das kann auch passieren.

    wieso dürfen die Herden Schutzhunde eigentlich dem Wolf Schmerzen zufügen, um ihn von den Nutztieren fernzuhalten, die Wölfe den Hunden ggf auch, die Behörde Abschussgenehmigungen für Problemtiere erteilen, aber die Nutztierhalter dürfen nicht schmerzhaft vergrämen, obwohl das vl am besten wirken täte und am wenigsten Tote (Nutztiere und Wölfe) hiesse?
    Ach nee, deshalb vermutlich die Einlassung mit den Drohgebärden... aber das Fachpublikum weiss es doch besser. daher ganz ernstgemeint.

    vielleicht kannst du bis auf weiteres das Händling ein bisschen entstressen in dem du mit dem Rüden konsequenter bist als bisher und vermutlich auch als es die Hündin braucht.
    Ressourcenorientierte Opportunisten leben vl besserm wenn sie ganz genau wissen, was sie wann wie tun sollen. Das heisst nicht, dass du den nun total trietzt, sondern einfach dass du ihm mehr verhalten konkret antrainierst und das dann auch IMMER einforderst. IMMER ist das Zaubertwort.

    Und dabei ganz nach oben hängst, dass ALLES in deiner Wohnung DIR gehört, bzw NIX davon ihm. Ausser seinem Hundeplatz.
    Und wie er sich in fraglichen Situationen verhalten soll. Nämlihc verträglich. Ich rede NICHt von gewalt oder so. Ich würde den Ansatz "ungewolltes Verhalten verunmöglichen, gewolltes verstärken, trainieren bis es ihm in fleisch und blut übergeht"verfolgen.
    Anfangs aufwändig, aber viel weniger aufwändig als ständig gestresste Hunde.
    Und: beim alleine bleiben ggf. einfach erst mal trennen.
    Ich schreib dir gern per PN wie ich das gemacht hab.

    wobie halt wirklich wichtig ist , zwischen der eigentlichen Belohnung/Lob(Leckerli, Zergel, Beute, Zuwendung, Leine los etc.) und dem sekundären Verstärker (CLick, Markerwort, Lasepointer etc.) zu unterscheiden.

    Die Belohnung bestärkt das gezeigte Verhalten (primärer Verstärker)
    der sekundäre Verstärker markiert nur das zu belohnende Verhalten für den Trainee (also in unseren fällen i.d.r. den Hund)
    Daher ist das hier oft genannte "Timing" so wichtig für den click (oder das Wort). Der Hund muss erst verknüpfen, dass der click überhaupt was markiert. Dann funktioniert der click als anzeiger für den Hund, um schneller zu verbinden, welches Verhalten genau jetzt vom Trainer bestätigt wurde.
    bei Menschen funktioniert Training genauso, nur, dass die Kommunikation etwas einfacher ist. Wenn der Trainer sagt: gut, ode rJa, oder Genau So etc. prägt sich der Trainee sofort ein, welcher Ablauf nun der richtige war.
    die Belohnung selbst MUSS ZWINGEND nach dem click ebenfalls erfolgen. Sonst nutzt sich dieser Verstärker ab und "wirkt" nicht mehr.
    Der click selber ist NICHT die Belohnung und verändert nur di eERWARTUNG, nämlich darauf, m Anschluss an den Click eine Belihnung zu bekommen

    Manfred: wie mein lieblingstrainer in zwei sätzen immer sagt: erste Lektion, wir üben mal das loben. - Ok. als "loben" heisst, der Hund freut sich... wir üben nochmal das loben.

    wenn du also den Hund bestätigst, ist es positive Konditionierung. wenn du ihn für Verhalten bestätigst, das du häufiger sehen willst, ist es operante Konditionierung.
    Wenn du die Bestätigung durch einen Verstärker ankündigst hast du den Marker (clicker, Markerwort)

    echtes lob braucht (m.E.) bei sozialen Wesen auch echte Emotion.
    Jeder kann das mal probieren: neuen Trick ausdenken

    1. loben mit stimme
    2. loben mit Leckerli werfen ohne stimme
    3. loben mit stimme und Leckerli
    gucken wann Hundi besser/schneller und nachhaltiger lernt. (Ist auch typfrage, aber klappt im Prinzip immer)

    Tatsächlich finde ich gerade bei den Grundkommandos inzwischen gezieltes Training praktischer.
    Warum sollte Hund /Katze/Kind bei den wichtigsten gemeinsamen Signalkontrollen (bleib, aus, kommsoforthierher) nicht vorab mitkriegen, dass sie das nun lernen, und eben auhc gezielte Trainingserfolge erzielen. also: signalkontrolle etablieren und dann so festsetzen, dass sie auch unter großer Ablenkung funktionieren.

    Auch bei Hausregeln etc. finde ich es sehr angenehm, auf - ich sag mal- etablierte kurze Kommunikation- zurückgreifen zu können.
    Und schlussendlich als "Erziehungsberechtigte" die Konzept Konditionierung und operante Konditionierung zu kennen und drauf zurück greifen zu können, also als "Lerntheorie" finde ich auch günstig. Nicht zuletzt, weil das dem Trainer in Fleisch und Blut übergehen sollte und dann Ziellosigkeit und Unklarheit im Umgang und Unfairness und Gewalt aus der Erziehung und auch aus dem Alltagsumgang noch weiter herausgedrängt werden.

    wichtige Dinge in diesem Kontext sollten sein: wichtige Grundkommandos.
    Und eines der wichtigsten Grundkommando ist m.e. Abbruch und Rückruf.

    vielleicht fasse ich clicker zu weit. Klar, clicker ist im engeren Sinne ein Knackfrosch als sekundärer Verstärker in der operanten Konditionierung.
    Bei der Einstiegsfrage bin ich halt auf generell erst mal "clicker" als Synonym für "positive operante Konditionierung als Trainingsmethode" angesprungen.

    Daher: ob ich nun einen Clicker positiv auflade und als sekundären Verstärker benutze, um dann mit Lecker zu belohnen oder feiiinnnn und Freudentanz als sekundären Verstärker konditioniere und dann mit Spiel, Zuneigung oderoderoder belohne hab ich jetzt tatächlich in einen Topf geworfen. "richtig" gemacht, also absichtlich und mit gezieltem Timing ist es ja die selbe Trainingsmethode