Beiträge von lurchers2

    Darf denn die Behörde einen solchen Hund an privat, bzw an nichtöffentliche Stellen überhaupt abgeben? bleibt da nicht die Behörde verantwortlich?
    So in etwa wie bei der sicherungsverwahrung?

    Ps warum ist mir fast egal, wie geht es verantwortlich weiter daher nicht. egal sollte für die Verwahrung oder Tötung doch auch sein, ob der Hund das gezielt oder versehentlich gemacht hat (ist ja keine TodesSTRAFE, sondern eine Problemlösung). Es ist ein Hund, der macht was er halt so macht. Problem. der kann das immer wieder machen. Und hat schon auch was gelernt in der Situation!
    Da er nicht

    @roaddogs: als ich das las, hab ich mich an den von mir erwähnten Pit bull erinnert.
    Beste Aufzucht, Haltung top, der sehr verantwortungsvolle und kenntnisreiche Halter ist für dem Hund aufs LAnd gezogen und hat ein Fort Knox gebaut.
    Nachdem der Hund bis zum alter von 8 Monaten super mit (einigen, robusten) Hunden gerne sozialisiert hat. (Einer der ganz wenigen möglichen Gefährten für meine dobermanwelpin, weil genauso mit wumms).
    Nachdem der Hund ab 1 Jahr mit keinem neuen Hund mehr aggressionsfrei umgehen konnte und alle bekannten Hunde einfach zu schnell viel zu viel abbekommen haben (aus spiel, der Hund kannte keinen Schmerz)
    Nachdem der Hund mehre Hunde fast getötet hat, wenn er dann doch ausgekommen ist und auch nachdem er nicht mal mehr mit Maulkorb und Ketten führer sicher in der Öffetnlichkeit zu führen war. Der war nett, so lange bis er eben mal kurz zulangte. einfach so. Und dann war er wieder nett.
    Nachdem er also nicht mal mehr verantwortungsvoll im Freien ausgelastet oder auch nur ausgeführt werden konnte, auch nicht Nachts in der Pampa.
    Der Hund bekam eine Gefährtin, (auch bull, familienzucht. Gaaanz anderes Kaliber. Absoluter Nanny-dog) ein Gehege mit Mauer drumrum und mehrfachere Sicherung. weil der Besitzer einfach auch sicher gehen wollte, das er, seine Besucher und später auch seine Frau sicher gehen wollten, jeden morgen lebend wieder aufzuwachen und abends lebend wieder einzuschlafen . wie gesagt, im grossen und ganzen war der n gaaanz lieber und knuffiger Bursche - zu Menschen die er schon seit Welpenzeiten kannte .... und abgesehen von den (m.e. triggerunabhängigen) Kurzzeitrastern, Beissatacken o.ä. Sowas in damit nicht erfahrenen Händen wär mir absolut unbehaglich. die denken der ist geheilt und bapp, zerfleischt so einer (wie der besagte PI Bull) den nächsten ahnungslosen oder zufällig da stehendden Hund oder Menschen.

    ""offenbar": solange nicht zweifelsfrei ausgeschlossen werden kann, das es noch einen Hund/ Beisser gegeben hat. Oder weitere Ursachen, die zum Verbluten führten.

    Möglicherweise braucht es für einige noch einen bissvergleich.
    das Deutschland bei aller Rassenlisterei schon soweit ist, einen nachweislich tödlich gefährlichen Hund der einschlägigen Rassenkombo am leben zu lassen... das hätte ich auch nicht gedacht.

    Je nach dem köntne ja auch gar keine Trainerkosten anfallen.
    Ich hab den Hund nicht gesehen, aber ich hab schon welche gesehen, die im Hochsicherheitstrakt lebten. z. b. nen Pit. Also einen aus einer gezielten Zucht und Linie für die Pit. (Aus dem Frankfurter Milieu der frühen 90 er). Und der hatte ne super aufzucht und sollte von Welpe an ein ein netter Begleiter werden, wenn der damals betroffene Mensch so nen Hund nicht gut aufziehen, erziehen und ausbilden kann, dann keiner. War halt genetisch bedingt. würde ich heute noch sagen.

    Und wer sagt mir das das bei CHico anders ist?
    Wer will denn diesen Hund ernsthaft noch mit Menschen in Kontakt lassen? Oder gar vom gesicherten Gelände verbringen? Am besten mit Ehrenamtlichen?
    Da gibt's doch reichlich Exemplare, die weniger Schaden angerichtet haben und die deshalb permanent in ner Hands-off/no contact Haltung leben.
    In diesem fall kann man ja auch nicht das LEben eines weiteren Hundes riskieren und Chico einen Gefährten zur Seite geben bis zum Lebensende.

    Ich fasse es ehrlich gesagt nicht, dass man da bei Chico überhaupt so lange gezögert hat. Aber vl. ist er ja als Spendensammler gfür das Tierheim in den kommenden Jahren noch nützlich. Gegen Entgelt könnte man dann den Man-Eater besichtigen und sich wohlig gruseln oder so.
    Ich werd mal dran bleiben und beim Amt nachfragen, wie den die Sicherheit der Allgemeinheit in diesem Fall sichergestellt wird. Wenn die den echt in ne ehrenamtliche Obhut eines normal ausgestatteten Tierheims übergeben.

    Der Hund hat ein total verkorkstes Reinlichkeitsverhalten (das kann richtig richtig schwierig bleiben bis auf weiteres), der ist noch sehr jung und mitten in der "menschenkompatibilitätsausbildung". Nur weil du JETZT den Hund sehr genau und absolut eng betreuen musst (Augen auf wg stubenreinheit, Aufpassen beim indiebox packen etc.) heisst das eben NICHT dass du das ewig machen musst. Du musst es ihr nur ordentlich beibringen. Und dazu gehört eben, dass du das anleitest und pädagogisch dosiert anwendest und abverlangst. Nicht einfach voraussetzen und abverlangen.

    die box hast du anfangs evtl. richtig aufgebaut, sie ist aber noch nicht so weit, dass du sie da einfach reinpacken kannst. mach sie ihr wieder schmackhaft (Wurststückchen reinkullern lassen, Hund geht rein - feiiiiin, noch ein Wurststückchen zur Belohnung), gib ihr Favoriten Leckerlies in die Box, LASS DIE TÜR OFFEN! Wenn sie wieder sicher und entspannt rein geht, mach die Tür zu, wurtstück, sofort wieder auf. wenn sie entspannt bleibt, lass die Tür länger zu. NUR SOLANGE SIE ENTSPANNT BLEIBT. Und BEVOR sie unentspannt wird, holst du sie raus (per Kommando oder locken, nicht rausangeln und zerren oder so). Konsequent üben, dann schafft sie in ein paar Wochen auch wieder ein auf Kommando reingehen und drinne bleiben (für kurze Zeit). wenn du sie beim putzen in die Box packen willst, bring ihr das auch bei: sobald sie entspannt rein geht und drinne bleibt (auf dein Kommando) nimmst du z.b den Putzeimer, oder den Staubsauger (den du dir zu diesem Trainingszweck vorher in Griffweite gestellt hast). Aufstehen, Sauger an, Sauger wieder aus (nicht rumsaugen, Sauger an/Sauger wieder aus), FEIIIIINER Hund loben und Wurtstückchen. am nächsten Tag wiederholen. bis der Hund gelernt hat, was du von ihr willst, nämlich während du putzt ruhig in der box bleiben.

    Die Abendsituation würde ich persönlich wirklich anders lösen. Soll sie für immer abends im Flur wohnen? Ja? Dann übe das mit ihr, hoffe das sie das verkraftet und mach die Tür zu. (wie man das übt, frag die Trainerin, nicht "sanft" sondern zielgerichtet und flott)
    Wenn du sie aber grundsätzlich schon auch ins Wohnzimmer lassen möchtest, dann fang heute abend damit an.

    Ja, bis sie sich draussen sicher löst und drinnen nicht mehr, muss du aufpassen wie ein Luchs. Ja das ist anstrengend. Nein, da gibt es keine andere Möglichkeit, wie soll sie lernen was sie soll, wenn sie es nicht macht. :smile:

    Pack sie in eine offen Kiste oder in einen Laufstall, wenn du ins Bad gehst etc., Und rechne halt damit, dass du das Innenleben wechseln und waschen musst.

    Es ist auch nicht unbedingt leicht für einen Hund, der ohnehin schon kein sehr gutes sozialverhalten hat, mit einem Welpen umzugehen. die sind nämlich noch "unberechenbarer" für den Hund und reagieren nicht auf die üblichen "Lass mich in Ruhe" Signale.

    Das dein Hund in der Regel von anderen Hunden nicht gut aufgenommen wird, liegt nämlich vermutlich nicht an allen anderen, sondern ebenfalls an der Hündin. gibt so welche. Vielleicht hat sie selber halt zu wenig Erfahrung im Umgang mit andern Hunden gemacht und das selber nie richtig gelernt. Daher solltet ihr das mit sichern erwachsenen Hunden übern und sie nicht alleine mit noch weniger erfahrenen Hunden umgehen lassen.
    Ich würde den Umgang stark mitmanagen und beiden Hunden helfen, eine gute Beziehung aufzubauen. Wenn der Welpe wächst und selber erfahrener im Umgang mit anderen Hunden wird, kann das für beide ein ordentlicher stressfreier Umgang werden.

    sorry, ich nochmal du solltest sie nicht "in die Box sperren" bis es ihr unangenehm wird, du solltest ihr derzeit lieber beibringen, dass sie in der Box entspannt bleibt. Und das dauert auch seine Zeit (beibringen, festigen, vertrauen in die Boxsituation bringen)
    wir d sie da unentspannt, wird das nämlich so wie es jetzt wird: Du verleidest ihr die Box und hast dann kein Mittel mehr sie entspannt mal zu sichern.
    Se ist ein Junghund, kein Kind, ihr seid nicht Mama und Papa und sie kann nicht beleidigt ins Körbchen gehen oder verstehen, warum ihr sie nicht dabei habe wollt. In der Hundewelt wird auch mal jemand so ausgeschlossen, das ist dann aber höchsstrafe und Mobbing für den Prügelknaben oder für besonders ungebührliches Verhalten. Daher wird der so ausgeschlossene Hund sich extrem drum bemühen, wieder in die Gruppe aufgenommen zu werden. KLappt das nicht, ist das eine wirklich existentiell üble Situation für den Hund.
    Hunde haben nämlich keine Privatsphäre, deshalb können die das nicht verstehen. Höchstens einen individuellen und Statusabhängigen Ruheabstand. Soie können das einfach lernen, alleine im Flur zu bleiben. Dann würde ich ihr das auch so aufbauen und ihr leichte machen, indem die Tür zu bleibt und sie mich eben NICHT sehen kann.
    Was für -erwachsene- Menschen "sanft" ist, muss das nicht für kleine Hunde sein. Im Gegenteil.

    Zu den Aktivitätsanforderungen wirst du bei drei Leuten 4 Meinungen hören. Es gibt für viele auch gute Gründe. Je nach Hund...
    Ich finde euer Programm klingt nicht zu viel. Evtl. ist das aber ein bisschen zu "kopflastig". Ich finde das toll, das ihr euch eine Trainerin gönnt zu anfang. Erst mal klingt das auch ganz gut. bis du ein eigenes Gefühl entwickelst, würde ich empfehlen auch dabei zu bleiben. Es muss natürlich nicht militärisch genau gefolgt werden, nimm den PLan als Rahmen und setzt euch damit nicht unter Druck.

    Zu dem aussperren. Ja doch, ihr sperrt sie aus, und dabei soll sie ´sich dabei, auch noch selber kontrollieren. Sie kann euch sehen, darf aber nicht kommen. Und zwar den ganzen Abend lang. Das ist eine "Bleib" Übung für Meisterschülerhunde! Ich fang mit "SITZUNDBLEIB" unter Sichtkontakt mit 10 Sekunden an. Und bei 6 Monaten ging das auch mal 5 Minuten am Stück, das war aber wirklich Hochleistung! . Im Trainingssetting (Hund weiss, jetzt ist grad keine Freizeit sondern wir trainieren gemeinsam))! Auf dem Hundeplatz. Und : Kommando geben und Kommando auflösen nicht vergessen. Macht ihr das? Sagst du ihr auch , wann sie sich wieder frei bewegen darf?

    Versuche doch mal deinen Mann in den Flur zu setzen, so dass er dich sehen kann und dann gemütlich einen Abend gemeinsam zu verbringen...
    Das sie nicht auf die Teppiche pinkeln soll ist klar, nimm sie daher auf den Arm(da pinkelt sie sicher nicht) Oder auf ihren Platz, überwache sie eng. Ja das ist anstrengend, aber muss sein.
    Das Pinkelverhalten ist eindeutig gestört, daher musst du besonders aufmerksam sein. Und besonders belohnen, wenn es "klappt", Und einfach darauf warten, dass das alte verhalten vergessen wird und das neue eintrainiert bis es zuverlässig klappt. das ist KEIN Protestpinkeln, das kann sie intellektuell gar nicht (Hund generell nicht und Baby erst recht nicht)). Eure Trainerin kann euch bestimmt dabei unterstützen und der SChwarm hier auch
    das wird. Bestimmt.

    PS.. meine zartbesaitete und absolut unsichere Hündin ist der Schrecken der Strasse (wenn ihr Kerl und ich nicht aufpassen) die stellt und verbellt da gerne was die Stimmritze hergibt.
    aufgeplüscht natürlich. Aber absolut nix dahinter. Das sieht jeder Hund und jeder Mensch, der entsprechend guckn kann. alle aNderen sind schwer beeindruckt.
    Der Kerl hat noch nie irgendwenn angebellt und sich aufgeplüscht. Jeder Hund und jeder der gucken kann, weiss aber sofort, das der sagt wos für ihn lang geht. Da reicht halt ein Blich für in der Hundewelt.
    Hunde die bellen ....
    In unser Haus lasse ich natürlich nicht einfach so Hunde mitbringen und schon gar nicht mit Hundekörbchen etc.
    Da würde es mich gar nicht wundern, wenn da ein desorientierter Jungrüde nicht weiss was er nun tun soll und verzweifelt alles anpinkelt (netter Hund, der hätte auch alles antackern können). Darf ich also mal fragen, wie du den Fremdhundebesuch denn eingefädelt und aufgebaut hast?