ich kenn mich ja nicht so aus, aber 590 Euro find ich für einen Welpen einer begehrten Rasse eher in Richtung "verdächtig billig"..
Beiträge von lurchers2
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Es kommt ja den Listenerstellern wohl in erster Linie nicht auf die Kraft, sondern die vermutete Verhaltensdisposition an. So in der Richtung
Hütehunde hüten
Jagdhunde jagen
Kampfhunde kämpfenAber das ist eine ganz andere Diskussion, die evtl. separat geführt werden sollte?
Ps Vorsteher stehen vor, zeigen also Spuren oder wild nur an.
Vollgebrauchshunde, die Wild stellen und binden ist etwas ganz anderes. als "Saupacker" o.ä, die auch großes Wild niederziehen, halten und ggf., abtun (eigenständig ohne Hilfe eines Schützen töten) sollen. solche Hetzjagden auf grosses Wild sind europaweit verboten. Und weitgehend auch auf jedes andere Wild. Jagdhunde sollen also zuchtbedingt und zweckgebunden eben NICHT eigenständig alle Sequenzen inklusive das töten, zeigen! -
Ich bezweifle dass irgend ein Hund regelmäßig so ein Pensum gerne mitmacht, wenn du nicht explizit "für den Hund" läufst statt mit dem Hund. Der will nicht 20 km geradeaus in deinem Tempo. Selbst wenn er es kann. Der will möglicherweise anhalten und schüffeln oder pullern oder ist schneller oder langsamer. Das können viele Hunde lernen, manche besser. Für das normale Lauftempo von 9-12 km/h sollte es auch mit einem Jack Russel, PArson Russel oder so zb super funktionieren.
größere Laufhunde wären da z.b nicht in ihrer Lieblinggeschwindigkeit. Da müsste das Fahrrad her für den "Reisetrab"
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Mal was zum Huskywunsch:
ausser für dein Sportpensum, aber auch nur zwischen -5 und + 5 Grad Celsius- eignet sich ein Husky gar nicht.
Der hat keinerlei beschützende Absichten, also jenseits von bei direkten Attacken- wie alle anderen Hunde auch.
Aber Diebe oder so werden noch zum Kühlschrank gelotst.Der is auch nicht so gut mit kleinen Kindern, im besten fall lieb mit den eigenen, aber mit Besucherkindern, die hinfallen wär ich schon eher vorsichtig, wegen des meist recht hohen Jagd/BEuteverhaltens.. Und kontrollieren könne die Kids den in den kommenden 13 Jahren eh nicht.
Hoher Jagdtrieb, ganz eigene Kooperationsidee, wenig Druckresistent, wenig einsichtig gegenüber schlichtem KOmmandogehorsam, d.h. in der normalen Öffentlichkeit eben nicht so normal offline zu führen.
Sie leben ungern ohne Artgenossen.
Und Spaß haben die m.E. im Leben eigentlich wirklich nur, wenn sie im Gespann ziehen dürfen und mit ordentlich Aussengehege in der Gruppe leben.
Guck dir wenn überhaupt mal "Alaskan Husky" an.
Aber bei den unter "Europäischen Schlittenhunden" zusammengefassten Hundetypen könnte was dabei sein.
Beispielsweise bei einem Uwe Radant oder so.
Es bleibt allerdings, das triebige (und ein bisschen büffelige, grobmotorische, rauhe) (Leistungs-) Hunde vl für die Kombi Familie mit KLeinkindern suboptimal sind.Ps: hab ich schon gesagt? Ich liebe die Viecher. Und wünsche jedem daher das beste LEben, und das wird bei den Voraussetzungen so einfach eben nix..für beide Seiten
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Der Preis steigt mit der Investition und der Nachfrage. Süsse Welpen sind natürlich teurer als Halbstarke Pubertiere.
Ausgebildete erwachsene Hunde sind natürlich teurer als Welpen, bei denen das Potential noch nicht so klar ist und wo noch Zeit und Arbeit für eine fundierte Ausbildung investiert werden muss.
wähle aus, warum bei der "Züchterin" Welpen teurer sind als Junghunde.Ich habe das gelesen. Wer fachliche Unterstützung für Ersthundebesitzer*innen in spe explizit doof findet...tja...
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Ist doch praktisch. Falls die Chis nicht passen, ist vielleicht noch ein Zwegspitzchen da. die erfüllen die Kriterien doch auch vielleicht .
An die TE: wenn du ernstahft nur gucken willst, nimm dir jemanden mit Hundeverstand mit. Im Zweifelsfall auch tatsächlich eine Hundeschulenperson, die Welpenberatung anbietet.
Und warte mit einer Entscheidung allerwenigstens, bis du die angepeilten Havaneserzüchter besucht hast.
Kontrollierte Zucht heisst in diesesm Fall, die Frau kontrolliert ihre Zucht einfach selber. Das muss nicht heissen das sie schlechte Hunde hat, aber es begünstigt.
Guck dir das Muttertier an. Wenn auch der Vater im Besitz der Züchterin ist, frag wie viele Würfe sie mit dem selber schon gemacht hat, wie viele Würfe aus der gleichen Verpaarung (je mehr desto übler die "Zucht", Züchter machen keine ständigen Wiederholungen)
Geh mit dem Muttertier oder GEschwistern spazieren. wie reagieren sie auf die Umwelt? Wie aufgeregt sind sie? Gefällt dir ihre "Energie"?
Nicht nur süsse Welpen gucken. Welpen sagen dir gar nix ausser dem hormonellen Zuckerschock.
Je mehr vernunft am anfang, desto geringer das Risiko, dass am ende einer heult
Ich wünsche ganz viel Vernunft.
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vorschlag zum ausprobieren als erste kleine Gassi-hilfe:
dich mit Wurststückchen bewaffnen, Leine an den Hund und in ruhiger Umgebung (einsmer Parkplatz/alleine, keine Ablenkung/ andere Hunde)
losgehen , sobald sich Hundi (zufällig) an lockerer Leine neben dir befindet ein FEIIIN und Wurststück rein.immer wieder wiederholen
ziel: Hundi soll selber drauf kommen, wann das Wurststück kommt, nämlich wenn es an lockerer Leine neben dir ist. Das dann in einfacher Vorwärts-Bewegung weitermachen.
Dauer: das sollte mit wenigen Einheiten erste kleine Erfolge zeigen beim Hund.Und:
flotten Schrittes mit Hund an kurzer Leine einen Hindernissparkour gehen. Linksrum, rechtsrum, dem Hund vor die NAse laufen beim Abbiegen, Um Bäume rum, Kehrtwenden etc. Sobald Hund (vermutlich völlig verdattert) fein an lockerer Leine (oder erst mal überhaupt in der richtigen Richtung ohne Widerstand) mitläuft, im Laufen FEIIIN und Wurststück rein.nicht oft Wiederholen
Ziel: Hund soll merken, dass der leichteste WEg ist, auf dich zu achten und bei dir in deine Richtung zu laufen.Übern, bis durch Gewöhnungseffekt Hundi einfach so an lockerer Leine mitgeht
Zum Training bei gute*m TRainer*in gehen
(: Das wird. Ganz sicher. Den aller wichtigste Schritt hast du schon getan: Du willst was ändern.
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Zu guter Hundehaltern gehört m.e auch eine Erziehung und Ausbildung des Hundes, welche es Hund und HH ermöglicht mit geringstmöglichem risikopotential und maximaler Freiheit in der menschengeprägten und naturgeprägten Umwelt unterwegs zu sein.
Dazu muss zwingend die Grundlagen des Lernens (beim Hund und allgemein) und der Kommunikation mit dem Hund.
Und die Grundlagen das Gelernte nictn nur als Trick durchführen zu können, sondern abzusichern.