Alles in allem solltest du versuchen den Hund nicht allzusehr zu bemuttern. Gerade wenn sie eine eher unsichere Hündin ist und dir gerne folgt, um in deinem Schlepptau sich auch an neues zu wagen, solltest du das nutzen. Sei so normal gegenüber Aussenreizen, wie du es eben normalerweise bist. Lass dich nicht von ihrer Unsicherheit anstecken. Deine Schilderungen klingen eher nach unsicherem Hund als nach ängstlichem Hund.
Sie soll weiter lernen, dass du ihr Orientierungspunkt bist, nicht umgekehrt. Also nicht erst den Hund "fragen" und dann handeln. Das würde die Unsicherheit beim Hund noch mit Überforderung ergänzen.
Du siehst ja, das der Hund z.b. auf die "Zwangsbeglückung" durch dein Runtertragen nicht etwa mit noch mehr Angst reagiert, sondern nun die Situation "runtertragen" als nicht so schlimm, weil schonmal gut gegangen, gelernt hat.
Hundetrainerin ist gut, also eher für euch als für den Hund. Viel ERfolg. Und natürlich viel Spass. Ohne den wird es nämlich auch nix.
PS. @frauchen07 du hast schon den ganzen Post und meine darauf folgenden gelesen?
PPS: was bitte ist schlimmer, einmal runtertragen oder drei Tage oben lassen und zum reinpullern zwingen? Was lernt denn der Hund dabei konstruktives?