Beiträge von lurchers2

    Ihr solltet ihn regulieren können, wenn er es nicht kann.
    Dringend. Und ihn lesen können, so dass ihr frühzeitig angemessen agiert..
    Das sollte euch die Trainerin aber schon sehr lange mal gezeigt haben ehrlich gesagt.

    Warum hat den die Trainerin euch dann doch eingreifen lassen? Statt mal vorzuführen, wie es geht? Oder hat sie euch gezeigt, wann was wo wie ihr Hundi "fachgerecht" regulieren könnt?
    sie hat also gewsagt, der Hund würde auch zu robusten Mitteln greifen, sprich: der Hund kann und wird euch gefährlich werden, so wie es jetzt ist, nicht dass ihr den statt dessen nun gar nicht mehr eingrenzen sollt. So habe ich das jetzt gelesen.

    Was die Trainerin mit euch trainiert ist mir aber noch nicht klar.
    also in Sachen alltagstauglichem Umgang. Was ist denn da ihr Weg? Und in welche Richtung findet sie entwickelt sich das, immerhin kennt sie ja Hund und euch schon länger.

    Hält sie denn den Hund generell für wesensmäßig so unberechenbar? Oder nur wegen der SChmerzen oder wegen eurer möglicherweise nicht so deutlichen lenkfähigkeit dem Hund gegenüber?

    Nach der Trainern klingt das alles nicht so schlimm, aber es scheint mir doch recht schlimm zu sein im alltag. wie schätzt sie denn ein, dass Ihr eure Ziele erreicht? Also einen Hund, der Hausregeln einhält und mit euch auch im Alltag kooperiert? Und einen alltag der nicht um den Herrn Hund herum gestrickt ist, sondern ganz normal, um Kind und Familie und dazu gehört auch ein Hund?

    Vielleicht formulierst du/ihr zwei Eltern mal deine Ziele. So nach Leidensdruck und eigener Wichtigkeit. Und die sprecht ihr mal mit der Trainerin durch auf Machbarkeit und zwar ganz konkrete Machbarkeit. Dann habt ihr wieder ein paar Schritte und Aussichten , statt dieses Jeden-Tag aufs neue Ertragen, das ich hier so durchklingen sehe.

    Und wie sollt ihr eure Wünsche im Alltag so durchsetzen ?
    Sind da harte Bandagen auch ok (wie sie ja beim Hund offensichtlich ok wären laut Trainerin)

    Und was sagt die Trainerin konkret zu euch und dem Hund? Also nicht "man kann" sondern "könnt ihr"?
    wie schätzt sie ganz konkret eure gemeinsame Situation und die zeitnahe Entwicklung ein?
    z.B. im Vergleich zu einer Entwicklung in der Hand von Erfahreneren/ anderen Händen oder ohne Schwangerschaft und Babyphase im Anmarsch etc.
    Also ganz grundsätzlich eben die konkrete Hund/Halter Situation, nicht nur was so vielleicht oder vom Hund her möglich ist.
    Und wie schätzt sie den die konkreten Risiken ein? So vom Hund aus geschlossen und vom aktuellen Händling her?
    Und die Aussichten kurz- mittel und langfristig?
    Damit ihr euch ein qualifiziertes Bild machen könnt, was - wäre- wenn.

    Wenn er so ein Musterknabe ist in Sachen will to please. Und so an dir hängt, wird er das ganz zwangsläufig auch nach einer Vermittlung, nämlich an der neuen Halterperson. Das liegt dann nämlich in seinem Wesen.
    Nur so als Anstoss.

    Was sagt den die Trainerin zu der Kombination? wie schätzt sie eure gemeinsamen Möglichkeiten ein? Wie sieht sie denn ganz konkret die Risikoabschätzung und die weitere zeitliche Entwicklung? Findet sie, dass ihr das gut schafft und Hund und Halter schnell ein gutes und sicheres Team werden? Der Hund nervenmäßig und im Rahmen eurers Umgang mit ihm ab morgen (ok übermorgen) gut in der Situation zurecht kommt? Und dass ihr damit gut zurecht kommt?

    Wer in einer Hand ein Musterknabe ist, kann in einer anderen Hand ein ganz schrecklicher Tyrann werden und umgekehrt.

    Ich würde die Trainerin da insbesondere als Neuling wirklich mal um Klartext bitten und sie bitten eure Gesamtsituation zu betrachten.
    Und getrennt davon kann man über Vermittlungschancen reden. Und alles zusammen könnt ihr zu einem weiteren Weg kommen.

    100 m2 Zwinger würd ich deutlich verkleinern. Der soll auch einen Ort haben, an dem er zur Ruhe kommt und sicher ist, wenn es ihn nicht so gut geht..

    Liebe Yueliang,
    Hochachtung dass ihr eurem Jungspung Hund das alles ermöglicht.
    du solltest dich ganz schnell fragen, ob du das auch mit Baby, mit demnächst wieder genesenem (und noch rabiaterem) oder nicht genesenem (dauerhaft schmerznervösem) großen Hund wuppen kannst.
    Meine liebste Hundetrainerin geht regelmäßig mit Kunden auch Wege einen Hund zu vermitteln in geeignete Hände und passendere Hunde zu finden. Dabei sind schon tolle Sachen passiert. Es gab einen Tausch, mit dem Hunde und Menschen sowas von glücklich geworden sind. Es gab eine Übernahme (durch die Trainerin, die hat Hundi gleich selbst behalten) Der Hund sollte als Behindertenbegleithund in einer Familie wirken , alle waren völlig überfordert (intelligenten, aktiven Welpe/ Junghund ausbilden und erziehen und schwerbehindertes Teenager-Kind ).
    Jetzt hat die Familie einen Behindertenbesuchshund und die Hundetrainerin einen tollen intelligenten Sporthund. Und so weiter, es gibt da viele viel Beispiele.

    Was ich dir sagen will: Es gibt einen guten Platz für deinen Hund, aber ich sehe den nicht bei euch. Und es gibt einen guten Hund für euch, viel sogar. Aber nicht diesen.
    Ihr gebt ihm was ihr könnt, und das ist mehr (z.b. in der ärztlivhen Betreuung) als viele machen würden. Gebt ihm jetzt auch noch was ihr alle braucht: ein passendes Zuhause. Ihr solltet den Raum haben, in die Eltern/ Familienaufgaben hinein zu wachsen, ein positives unterstützendes Umfeld zu gestalten mit selbstsicheren und ruhigen Eltern ,nicht unsicher besorgt und ständig im Stress. Und das wird schlimmer werden (Kind wird mobil, Kind hat besuch etc.)

    Redet doch mit der Hundetrainerin mal über eine gemeinsame Vermittlung, evtl. auch darüber einen geeigneten Hund zu finden im Anschluss. Das ist KEINE verantwortungsloses Abschieben , das ist VERANTWORTLICHES erwachsenes Handeln. Das ist ganz bestimmt eine Niederlage, aber mach ein Lernerfolg draus und nicht euch alle für die nächsten 12 Jahre unglücklich. Und ich meine auch den Hund.

    Für dich, deine Familie dein Kind wünsch ich dir alles liebe und gute und dass ihr (alle!) die schwere Zeit beenden könnt und eine ganz tolle und gute Zeit anfängt!
    Und als allererstes Managent: BAUT EINEN ZWINGER dmait ihr alle auch mal zur Ruhe kommt.
    Hör auf dem hinterher zu laufen. wer nicht trinkt, hat schon.
    Lass dir von der Trainerin oder dem Tierarzt zeigen, wie du Hund Tabletten geben kannst ohne allzuviel Stress (in die Mundspalte, es gibt da einen Trick)
    pack den Hund einfach zeitweise mal weg, damit DU entspannen kannst.

    alles Liebe, halte durch und entscheide gut

    Und daran, dass andere funktional als gefährlich zu nennende Rassen hierzulande sozial lange vor den Listen schon eingebaut waren und als "nützliche" Polizeihelfer eine ganz andere Lobby haben.
    Schäferhund, Rottweiler (die es ja trotzdem auf einige Listen "geschafft" haben, Kollateralschaden der molosser- ABstammung) Dobermann z.b. VS die englischen/imperialistisch amerikanischen Pitbulls, die osteuropäischen Schläger-HSH, die Migranten mit den türkischen oder bulgarischen oder Gottseibeiuns islamischen HSH Wurzeln (im Gegensatz zu z.b. französischen oder italienischen HSH, die sind m.e. auf keiner Liste)

    Ich denk dass ist wie mit Alkohol und Cannabis. WAs es schon lange vor dem BAnn gab, ist Kulturgut und ok, was neu dazu kommt ist verboten.

    s. a die Meldung aus USA, wo statt von "Kampfhunde"mixen (und genau das waren die betroffenen Hunde Bullterrier x (Paterdale) Terrier für die Jagd vermutlich) von Dackeln die Rede ist. Weil "solche" Mixe halt zum kulturellen Erbe gehören und wer weiss , weil derzeit "Deutsche Produkte" nicht so einen guten Stand haben? (ok. ich verspreche, ich schalte die Paranoia wieder aus)