Beiträge von lurchers2

    Meine Frage wäre wie viel Erfahrung ihr mit welchen Hunden habt. Die Hündin lebt eigentlich ihrvgabzes leven im th. Und jetzt soll sie mit fremden Leuten völlig fremde Situationen Meistern. M.e. völlig normal, dass die da erst mal nicht begeistert ist. Ich kann auf Entfernung nichtvmal sagen, ob das Angst oder meideverhalten ist. Kann sein, dass sie eigentlich ne offene und sichere Hündin ist. Und schnell bei euch dieses völlig neue Leben als Begleithund erlernt. Kann auch sein, dass sie daran scheitert. Nach 4 Jahren sollte das Personal euch das sagen und zeigen können. Ansonsten würde ich von der Hündin Abstand nehmen, wenn ihr das so gar nicht selbst erkennen könnt und das Recht schnell bei 2. Oder 3. Treffen auch hinkriegt,vdass sie euch folgt zum Spaziergang.

    Das Risiko gehen die potentiellen Halter ja nicht ja für sich ein. Sondern für den betroffenen jungen Hund. Dem dann halt erst mal ordentlich der Start und im Zweifelsfall das Leben genommen wird. So ein Risiko gehen "Rasseliebhaber" vl "einfach mal ein".

    - ich finde das absurd. Aber nunja. Hütehunde ohne hüten, Jagdhunde im Stadtpark, Huskies am Kinderwagen, Hunde müssen halt heute einfach passend gemacht werden. Anstatt gleich eine pasend gezüchtete Rasse/Typ zu wählen.

    Der Hund ist komplett drüber. Und du auch. Daran wird kastrieren gar nix ändern. Du kannst natürlich trotzdem kastrieren. Ich persönlich find das im allgemeinen völlig ok. Insbesondere im städtischen Umfeld.

    An deinen Problemen wird es halt nix ändern. Dominanz seh ich in meiner Glaskugel auch nicht. Aber mehr Regulierung wird ganz sicher helfen. Allerdings nicht als "deckelung" i.s.v. Dominanz "brechen". Sondern als gutmeinende, kompetente und Sicherheit verströmende Führungskraft. Du gibst beiden! Hunden einfach häufiger und zuverlässig Verhalten vor, was du erwartest. Freundlich!. Und belohnst das. Und verhinderst, dass immer wieder Fehlverhalten auftritt.

    Gerade Unsauberkeit bei kleinen gestressten Hunden ist ein Standardproblem. Ganz häufig verfestigt. D.h. du brauchst ganz viel Energie am Anfang. Überwachen, trainieren, belohnen. Und nochmal: verhindern. Durch Hausleine, Aufmerksamkeit, meinetwegen auch Laufstall wenn du keine Aufmerksamkeit hast. Das alles natürlich nur sehr kurzfristig, bis Hund die neue Stubenreinheit erlernt und verfestigt hat.

    Verfestigt es Rammeln ist i.d.r. Stressabbau. Auch das wird sich vermutlich durch kastrieren nicht ändern. Sondern nur durch Stressabbau. Und alternative Strategien für den Hund zur Stressbewältigung. Zb dich fragen, was zu tun ist. Oder dir vertrauen,vdass das nicht sein Problem ist. Oder sich auf seine Platz zurück ziehen. Oder was auch immer ihr beide als Alternative trainiert.

    Der Kastrationschip wird sehr höchstwahrscheinlich gar nix ändern an dem "Dominanzverhalten" . Und auch nicht am markieren . Wer hat euch und dem Hund den zu Hause beobachten und das tatsächlich so gesagt?

    Das ändert er nur, wenn ihr euer Verhalten ändert. Und Hund in der Folge seinen Seelenzustand und sein Verhalten anpasst.

    Du hast also seit knapp 3 Monaten einen, bzw 2 Hunde. Von denen einer bereits ohne Leine perfekt hört, aber nicht stubenrein ist. Und der andere zwar stubenrein aber nicht hört. Hm. Da haben die Vorbesitzer wohl gute Arbeit geleistet. Bzw einiges vergessen. Denn bei dir sind die beide noch nicht mal lange genug, um auch nur ansatzweise von dir irgendwas gelernt oder verlernt zu haben. Aber Du hast inzwischen noch einen Kurs in Körpersprache erfolgreich absolviert und bist bestens in Ausbildung und Erziehung. Ich denke damit wirst du in ca weiteren 3 Monaten beide Hunde bestens führen können. Ich denke da brauchst du die Tips hier nicht. Aber berichte doch gern weiter

    Es muss ja für gross, sabbern, schwere Arthrose in jungen Jahren ("gemütlich") kein boerboel werden. Im Gegenteil, find ich die bringen halt noch so viel sicherlich unerwünschte Nebeneffekte mit. Da würde ich dazu raten eher eine Bordeaux Dogge zu erwägen. 🍿

    Ja, das ist nicht optimal. Andererseits leben die Hunde ja schon Recht lange so. Und die Hunde gehören nicht dem Schreiber. Neben einer medizinischen Diagnose könntest du einen Gassi Service suchen. Das muss auch nicht jeden Tag sein. Aber vl 3x die Woche. Und schauen, ob sich das Verhalten verändert. Auf jeden Fall verbessert sich die Lebensqualität aller beteiligten Hunde und Menschen damit. Halt uns gern auf dem laufenden. Und erst mal viel Erfolg