Beiträge von lurchers2

    Danke für die Bilder. Gut zum Schulen des Auges. Ich guck immer auch ganz besonders auf die winkelung der Hüfte. Gibt's m.e. auch viel zu sehen und zu fachsimpeln ob nun zu sehr nach unten oder oben gekippt.

    Und auch erstaunlich, warum so viele Hunde hinten so steil gezüchtet werden. Bei Frenchies ist es doch sogar im Rassestandard? - daher Hund im Bild entspricht da wohl dem Standard ganz gut? ( hilft bei der Keilwirbel Problematik auch nicht gerade). Aber recht schön trockenes Gebäude ansonsten mit für die Rasse gut angesetztem und freiem Hals. Ich muss Mal suchen, VL finde ich Fotos von "Schneehundpfoten". Da gilt eine gewisse Durchtrittigkeit/ bei relativ langen fesseln als besonders geeignet für verschneite/ eisige Oberflächen.

    Wenn Schmerzen ausgeschlossen werden können, würde ich es auch mit begrenzen auf einem Schlafplatz ( VL versuchsweise neben dem Bett ) versuchen. Ich kann gut verstehen, dass das rumrennen und auch das hecheln nervt. Aber es kann eben sehr gut wirklich Schmerzen oder Sinnestäuschungen sein.

    Es kann durchaus auch sein, dass sie gelernt hat, dass sie mit hecheln und Druck machen ins Bett kommt...dann würde begrenzen und ignorieren helfen. Problem ist halt das erste ne vom anderen zu treffen. Dazu unbedingt erst Schmerzen und andere körperliche Ursachen ausschließen.

    Hundundmehr  Rosilein

    Meine Hunde sind kindersicher bzw hatte ich natürlich die Situation im Griff und wäre im zweifel selbstverständlich auf die Strasse ausgewichen o.ä. das kann ja aber der Vater nicht wissen. Ich als HH (von manchmal nicht lustigen, sehr schnellen und Triebigem oder verhaltenskreativen Hunden) erwarte inzwischen nix mehr an vorsorglichrm oder gar rücksichtsvollem verhalten und sorge selber vor.

    Als Eltern hätt ich halt erwartet, mich ebenso vorausschauend um mein Kind zu kümmern, anstatt die Verantwortung für die Situation an eine völlig unbekannte, zwei grosse Hunde und mein kleinstkind abzugeben. Das war mein Gedanke. Ich hab das öfter schon erlebt und führe das auf so eine merkbefreite Haltung zurück ohne jede Risiko Abschätzung. "weil nicht sein kann was nicht sein darf" . Als sei alles irgendwie Filmkulisse und nix wirklich real und mit echtem Lebensrisiko behafteten. Der Vater war eher so marke "Hipster", nicht etwa "dummes prekariat" oder so. Und in dem Milieu treffe ich das gefühlt gehäuft.

    Such dir nen guten Fahrradhänger, überleg, wie viel Gewicht DU schaffst und willst. Und dann Guck nach einem nervlich robustem, ausgeglichenem hund als Begleitung, der dir Spass macht und mit dem du gut zusammen passt. Das ist leichter und Erfolg versprechender als "sportliche Voraussetzungen" anzudenken, die es in diesem Fall gar nicht relevant gibt.

    Du bist also täglich über viele Wochen mit deinem Schäfermix am Rad ü 40 km zackig geradeaus geradelt? Auf Fahrradwegen? Und die hätte da Spass? Gratulation. Ich kenne nur echte Spezialisten, die gut trainiert im Team bis zu 2/3 Wochen auf pfotenfreundlichen trails sowas mitmachen und gut finden. Vorausgesetzt die Hunde sind der Mittelpunkt der Fahrtechnik und der Versorgung. Komisch. Irgendwas machen wir falsch wir zughundeleute. Aber he, so'n collimix aus Griechenland macht sowas bestimmt bestens.

    Wir reden hier von absoluten Longdistanzen. Und Ich denke nicht, dass ein normaler hund über Wochen täglich ü 30 km geradeaus im Gleichschritt abrocken mag und kann und zwischen auch mal 60km. Und dazwischen nicht nach Hause, sondern jede Nacht woanders das ist kein machbares pensum. Nicht mal ein unnormaler Hund mag/ kann das. Einige Tage lang, wenn man das Team aus lauter einser- Athleten darauf hin gut und sorgfältig trainiert hat, geht das natürlich. ( Auf Waldboden, bis 15 km/h Durchschnitt und 30 er spitzen, wenn's halt überflieger sind aus allerbestem haus. Und sich als Team auch gegenseitig stützen können)

    "Zwischendurch auch ab und zu neben her laufen". Wäre ein denkbaren Ansatz. Hier ist der Ansatz m.e. völlig auf dem Kopf. Es gibt keinen hund, der dafür "sportlich" genug ist. Wer mit hund und Rad durch Europa will, guckt also bei Traventur Dog und fragt nach stabilen Hängern etc. Dann ist eher das Hundegewicht entscheidend. Das klingt hier aber deutlich anders. Daher meine Schärfe.