Ich wollte nochmal was dazu sagen, dass hier viel geschrieben wurde, dass es ein Privileg ist, Hunde mit zur Arbeit nehmen zu können.
Zunächst einmal wissen wir gar nicht, aus welchen Gründen Blubberl gerade nicht arbeitet. Die Antwort ist sie uns auch nicht schuldig. Sie sagte, dass sich das so schnell nicht ändern wird und das glaube ich dann erstmal. Und ich glaube auch, dass es dann dafür gute Gründe gibt.
Das andere Thema ist, dass es durchaus Arbeitgeber gibt, die sehr pro-Hund sind! Die muss man vielleicht suchen, aber es gibt sie. Der Arbeitgeber meines Mannes zB fordert seine MA sogar aktiv dazu auf, die Hunde mitzubringen. Wenn mein Mann Karla mitnimmt sind im Büro immer alle happy. Und genau deswegen fördert der AG das sogar. Der will nämlich, dass seine Arbeitnehmer gerne zur Arbeit kommen und happy sein erhöht die Produktivität. Bei meinem Mann gibts auch weiterhin 100% HO, wenn man das denn möchte. Der AG schafft eher auf anderer Ebene Anreiz, wieder ins Büro zu kommen. zB mit regelmäßiger kulinarischer Versorgung, einer großen Gaming Ecke im Büro, einem eigenen Team und Merchandise für die Christopher Street Parade etc. Da gehts viel um Diversität und Wertschätzung.
Mein Mann ist Informatiker. Man könnte jetzt meinen, dass der Fachkräftemangel in dem Bereich dafür sorgt, dass der AG so mitarbeiterorientiert und entgegenkommend ist. Fakt ist aber, dass neben den Informatikern auch viele ganz normale Bürokräfte dort arbeiten. Vertragsabwicklung, Back Office, Kundenservice, Buchhaltung. Die nehmen auch gerne Quereinsteiger. Also mit ein wenig Offenheit und Flexibilität bekommt man da einen sehr hundefreundlichen Arbeitsplatz.