Beiträge von Ernalie

    Der Haken wird halt sein, dass die alles super schnell raushauen, was das Budget sprengt.

    Ich hab mich mal mit einer Bekannten unterhalten, die bei einer Tierkrankenversicherung arbeitet. Die hat jetzt natürlich keine krassen Interna ausgeplaudert, aber schon zu verstehen gegeben, dass es durchaus Kündigungswellen gibt, die insbesondere diejenigen betreffen, die viel kosten.

    Wie solls auch realistisch anders laufen? Am Ende ist eine Tierkrankenversicherung auch ein wirtschaftlicher "Verein" und keine Sozialversicherung, wie wir sie für Menschen haben.

    Die Agila hat im Freundeskreis in einigen Fällen die Versicherung in solchen Fällen nicht gekündigt sondern in einen anderen (teils viel teureren) Tarif gezwungen. Ich hab auch immer noch nicht ganz verstanden, wonach die gefiltert haben, wer von Kündigungswellen betroffen ist und wer nicht. Aber auch da gabs sie ja mehrfach.

    Jede Generation wächst mit ihren eigenen Themen auf. Natürlich. Aber es sind immer andere. Veränderungen auf nur einen Aspekt dieser Veränderungen zu schieben sind nun leider nicht ganz fair.

    Das wollte ich dazu nur sagen. Ich wollte damit nicht sagen, dass nicht alle Generationen ihr Päckchen zu tragen haben.

    Man sieht ja an der Generation die jetzt heranwächst, (natürlich nicht alle) was dabei rauskommt, wenn man Kids machen lässt was sie wollen.

    Dieser Satz stößt MIR dann tatsächlich mal sauer auf.

    Die Generation, die jetzt heranwächst ist mit so vielen Dingen konfrontiert, die es all die Generationen vorher gar nicht gab. Wie sie sich entwickelt werden wir in Zukunft sehen. Ich arbeite in der Jugendhilfe mit Systemsprenger*innen (so nenne ich sie nicht, ich nutze das Wort um einfach verständlich zu machen, wer diese Kids sind) zwischen 16 und 21 und ich sehe in der Generation ganz viel Verzweiflung und Aussichtslosigkeit aufgrund der letzten katastrophalen Ereignisse (Corona, Kriege, Umweltkatastrophen, Klimawandel, Inflation), Leistungsdruck, Krankhaftes vergleichen mit anderen Menschen, den Druck der immer Erreichbarkeit, Auswirkungen von Cybermobbing, Druck durch Social Media, soziale Ängste und Phobien, eine Welt, die NIE still steht, immer in Bewegung ist. Also sehr viel mehr als nur (angenommene) fehlende Grenzen.

    Das Leben, das junge Menschen heutzutage leben müssen, wird sicher seine Spuren hinterlassen. Dieses aber nur auf fehlende Grenzen runterzubrechen ist nicht nur den Kids gegenüber unfair, sondern auch den Eltern dieser Kids.

    Das war jetzt sehr OT, war mir aber wichtig zu sagen.

    Ein Hauptunterschied bei Hunden und Kindern ist doch, dass Kinder eine Weitsicht entwickeln (müssen) und Hunde nicht. Der Hund wird Zeit seines Lebens nicht verstehen WARUM er nicht auf die Straße rennen soll. Das Kind MUSS aber verstehen, warum es nicht ohne Helm fahren darf. Hunden kann ich die Gründe nicht erklären, Kindern schon.

    Ich bin durchaus der Meinung, dass man Hunde und Kinder in gewisser Hinsicht vergleichen kann. Aber eben nicht vollendet.

    Ich will gar nicht bezweifeln, dass die positive Verstärkung funktioniert. Ich für mich und mein Kind stelle mir das aber ein wenig zu "wischiwaschi" vor für die Ernstheit der Lage, erstmal ne halbe Stunde mit nem Schokoriegel zu winken, damit das Kind den Helm aufsetzt. Bei meinem Kind könnte es dann auch durchaus sein, dass sie das "Leckerlie" ablehnt und halt lieber ohne Helm fahren will, als Schokolade zu nehmen. Tjoah, was dann?

    Kinder profitieren unheimlich von einem sehr klaren Rahmen an Grenzen und Regeln. Das festigt und gibt emotionale Sicherheit. Das bedeutet nicht automatisch, dass man streng ist, oder nicht die Diskussion zulässt. Es ist aber vollkommen natürlich, dass es Grenzen im Leben gibt, die nicht übertreten werden dürfen. Nicht nur gesetzt von den Eltern, sondern im gesamten Alltag. Das dürfen Kinder gerne schon von Klein auf lernen. Und sie dürfen auch lernen, mit den daraus resultierenden Emotionen umzugehen. Und sie dürfen auch lernen, dass dann jemand für sie da ist, die Regeln aber trotzdem eingehalten werden. Diese Entwicklung ist für Kinder unbedingt nötig.

    Und das spielt bei Hunden einfach so keine Rolle.

    Ich finde nicht, dass es streng ist, dem Kind einen gewissen Rahmen an Regeln und Sicherheiten zu bieten. Ich finde auch nicht, dass es streng ist, seinem Kind kein "Leckerlie" fürs Aufsetzen des Helmes zu geben.

    Es gibt nunmal Regeln aus der Kategorie "ist so". Das kann man ja dennoch erklären. Meine Tochter diskutiert wirklich ALLES, bis ins letzte kleine Detail aus. Sie würde im Leben nichts machen, von dem sie nicht versteht, warum es so ist. Es gibt aber Sachen, da kann sie zwar gerne diskutieren, am Ende entscheide ich aber, weil es einfach Themen gibt, wo ich die Sorge darüber tragen muss, dass ihr möglichst nichts passiert. Das erkläre ich dann auch, die Entscheidung ist dennoch meine.

    Also: "Ich nehme wahr, dass du den Helm nicht aufsetzen willst. Es ist zu gefährlich ohne Helm zu fahren. Und weil ich deine Mutter bin und möchte, dass es dir gut geht, entscheide ich, dass du nur mit Helm fahren wirst."

    Hat meiner Meinung nach nichts mit Strenge zu tun sondern mit logischer Konsequenz. Kinder können eben nicht alles selbst entscheiden, wenn sie sich damit gefährden.

    Ich finde die Erhöhung erstaunlich moderat. Jeder wusste, dass die HM erhöhen wird. Ich hätte mit deutlich mehr gerechnet, wobei ich trotzdem sicher bin, dass mit Altersanpassungen und weiteren Erhöhungen noch manche Überraschungen auftreten werden.

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    Ob man wohl merkt, dass ich Versicherungsunternehmen nicht so weit traue wie ich sie werfen kann? :winking_face_with_tongue:

    Sind ja noch wahrscheinlich mindestens 10 Jahre.im Leben des Hundes Zeit zum erhöhen 🤐

    Wir fahren nicht Ungarn aufgrund der rechtskonservativen Regierung und der homosexualitätsfeindlichen Gesetze. In Ungarn ist öffentliche Aufklärung zum Thema Homosexualität unter Strafe gestellt. (ein Buchladen, der das Jugendbuch Heartstopper verkauft hat, musste eine hohe Strafe bezahlen und bekam Auflagen). Es darf nichts mit homosexuellen Inhalten öffentlichen gezeigt werden. Und es gibt ein Gesetz, dass homosexuelle Menschen mit Kindern anonym gemeldet werden dürfen.

    Früher waren wir oft am Balaton. Als Kinder. Fand ich immer schön. Weiter hinaus bin ich leider nicht gekommen. 😄

    Hab ich gemacht. War auch alles gut. Geräusch okay, überall dran halten auch okay. Nur leider hat das Tier anscheinend gemerkt, was echtes Scheren ist und was nur "Fake" ist. 🙈

    Bürsten ist 0 Problem, machen wir auch eh täglich. Baden war auch so lala aber ging. Aber Scheren war dann ziemlich spooky.

    Ich hab jetzt den Rest mit der Schere geschnitten. War ne totale Prozedur und sieht auch etwas krumm und schief aus, aber dann ist eben so. 🤷🏼‍♀️

    Uff, wir habens getan. Wir haben Karla geschoren. Sie war wirklich (trotz Training) überhaupt nicht begeistert.. Ich hoffe echt, sie gewöhnt sich noch dran. Sie ist jetzt am Körper geschoren. Beine, Kopf und Brust waren eher schwierig bis unmöglich.

    Wir wollten sie dem Stress dann nicht weiter aussetzen und haben erstmal abgebrochen. Nun sieht der Hund äußerst seltsam aus, aber nun.

    Puh, das hab ich mir irgendwie einfacher vorgestellt..

    Wir liegen da weit drunter.

    Unser Vorzelt wiegt 4 Kilo

    Gepäck für uns 3 ist bei ca 20 (hoch geschätzt)

    Hundefutter für ne Woche 5 Kilo.

    Aber ich glaube, wir sind tatsächlich ziemlich spartanisch unterwegs vergleichsweise 🙈