Beiträge von Ernalie

    Das kommt dann mit der Zeit automatisch, dass die Box offen sein kann. Aber halt nicht mit 3 Monaten

    Und wie lange dauert es, bis der Hund nicht mehr in eine geschlossene Box gesperrt werden muss?

    Ich weiß, das Thema ist ein Dauerbrenner. Und es gibt sehr geteilte Meinungen darüber.

    Dass eine Unterbringung in einer geschlossenen Box nicht erlaubt ist, ist allerdings keine Meinungsfrage sondern klar geregelt.

    Hunde in Boxen sperren | HUNDESCHULE BOCHUM BELLT

    https://www.google.com/url?sa=t&source=web&rct=j&opi=89978449&url=https://www.bundestieraerztekammer.de/btk/dtbl/archiv/2022/artikel/DTBl_03_2022_Hundeboxen.pdf&ved=2ahUKEwjv7Kv-vcuCAxVLiv0HHThfDI0QFnoECBkQAQ&usg=AOvVaw1WUQsBo64ToDMoPNosEGzp

    Insgesamt ist True Crime bei mir aber auch gesunken im Ranking. Hab wahrscheinlich schon zu viel gehört und gesehen. Der Grund weshalb ich daran Interesse hab, ist ja immer, dass ich wissen will warum der Täter so geworden ist und wie es dazu kam.

    Kennst du den Black Box Podcast? Da geht's genau darum. Zwei Psychologinnen reden über die Hintergründe von echten Kriminalfällen. Einer meiner Lieblingspodcasts.

    Zeit Verbrechen fand ich vor Jahren Mal total toll. Inzwischen kann ich ihn (mitunter auch wegen der Mysogynie von Frau Rückert) nicht mehr hören.

    True Crime in Hannover (weil das meine Region ist)

    Verrückt. Kenne ich gar nicht.

    Manche Menschen sind leider so gestrickt, dass sie ihre eigenen Erfahrungen machen müssen. Manche Menschen sind furchtbar schlecht zu belehren, wenn sie sich was in den Kopf gesetzt haben. Vermutlich hat sie deine Informationen aufgenommen und sieht aber auf der anderen Seite die (falschen) Informationen der Welpenhändler und anderer Besitzer von Qualzuchtrassen.

    Selbst Menschen, die selbst solche Rassen halten, behaupten ja immer noch, dass ihr Exemplar aber gesund wäre. Selbst wenn es den ganzen Tag röchelnd auf der Couch liegt und keine 10 Meter weit läuft. Ist halt ein fauler Hund und haha, klingt der lustig.

    Manche Menschen sind einfach so. Die wollen es nicht hören. Selektieren Argumente so, wie es für sie selbst passiv erscheint. Wahrscheinlich sind sie auch noch genervt, wenn man sachlich aufklären will.

    Schade ist es allemal. Aber da sieht man mal sehr anschaulich, dass Aufklärung Grenzen hat.

    Karla wiegt jetzt, mit 5,5 Monaten 12 Kilo Schulterhöhe liegt, denke ich, so bei 45 cm .

    Mutter war ein Double Doodle. Labrador/Golden Retriever/Pudel. Mit 50cm Schulterhöhe und 20 Kilo.

    Vater ein Kleinpudel mit 38cm.

    Man kann natürlich bei Mischlingen nicht Genua sagen, was dabei raus kommt an Größe und Gewicht, weil ja, wenn die Eltern auch schon Mischlinge waren, sonstwas durchschlagen kann. Bei Karla hat wohl eher irgendwas durchgeschlagen, was ein wenig größer ist. Den Kleinpudel hat sie ja schon eingeholt.

    und hatte letztens (auf Grund einer Frage von mir) den Eindruck ein „Doodle“ ist so ziemlich das dümmste was man machen kann :see_no_evil_monkey:

    Nunja. Das Ding ist, dass es nicht "den" Doodle gibt.. es sind eben Mischlinge. Mit denen viel Schundluder betreiben wird, weil sich das Wort "Doodle" gut vermarktet.

    Schaut man genau hin und weiß genau, auf was man achten muss (was meiner Meinung nach nur mit sehr viel Erfahrung gehen kann), kann man auch einen tollen Hund bekommen.

    Ich habe einen "Doodle" (ich selbst bezeichne sie als Mischling), sehr sorgfältig ausgesucht. Meine "Züchterin" züchtet seit Generationen mit einem bestimmten Zuchtziel. Kennt die Eltern, Großeltern, Urgroßeltern und teilweise noch weitere Generationen darüber hinaus. Die Elterntiere sind alle untersucht. Teils über die gängigen Untersuchungen für die Zuchttauglichkeit bei der Rasse hinaus. Sie macht auch keine Versprechungen, die andere Doodle Händler machen. Doodles können zb Haaren und sie können Jagdtrieb haben.

    Aber auch der Nachbar, der mal eben seinen hyperaktiven Pudel auf den ängstlichen Goldie mit HD und Epilepsie seiner Nachbarin springen lässt produziert Doodle. Und verkauft sie oft zu den gleichen Preisen. Die Leute zahlen es ja.

    Und es gibt ganze Welpenproduktionsstätten, wo Welpen am laufenden Band produziert werden, die in Zwingern leben und von Angestellten Tierpflegern versorgt werden.

    Gerade jetzt habe ich erst wieder eine dubiose Geschichte von einem Welpenkäufer über eine Havapoo "Züchterin" gehört, wo wohl Welpen am laufenden Band produziert werden.

    Ich verstehe da durchaus die teilweise extreme Meinung hier im DF gegen Doodles.

    Der Haken wird halt sein, dass die alles super schnell raushauen, was das Budget sprengt.

    Ich hab mich mal mit einer Bekannten unterhalten, die bei einer Tierkrankenversicherung arbeitet. Die hat jetzt natürlich keine krassen Interna ausgeplaudert, aber schon zu verstehen gegeben, dass es durchaus Kündigungswellen gibt, die insbesondere diejenigen betreffen, die viel kosten.

    Wie solls auch realistisch anders laufen? Am Ende ist eine Tierkrankenversicherung auch ein wirtschaftlicher "Verein" und keine Sozialversicherung, wie wir sie für Menschen haben.

    Die Agila hat im Freundeskreis in einigen Fällen die Versicherung in solchen Fällen nicht gekündigt sondern in einen anderen (teils viel teureren) Tarif gezwungen. Ich hab auch immer noch nicht ganz verstanden, wonach die gefiltert haben, wer von Kündigungswellen betroffen ist und wer nicht. Aber auch da gabs sie ja mehrfach.

    Du meinst wenn sie feststellen, dass ein Hund viel hat, sprich Behandlungen und/oder OP's kündigen sie schnell? Ist das bei den großen Versicherungen wie Agila und Hanse Merkur nicht genauso?

    Doch. Ist ja offensichtlich, weil es ja diese Kündigungswellen gibt.

    Gefühlt wäre ich nur bei einer günstigen Versicherung mehr in Angst, weil die ja wegen der kleineren Beiträge auch auf ein geringeres Budget zurückgreifen können. Bei einem Beitrag von 30 Euro pro Monat kann ja bei den aktuellen Tierarztpreisen im Schnitt jeder Hund nur maximal einmal im Jahr krank werden. Und das auch nicht ernsthaft.

    Verstehst du, wie ich meine?

    Versicherungen sind ja keine Fürsorgeeinrichtungen. Die wollen und müssen Gewinn machen, um existieren zu können.