Beiträge von Ernalie

    Unterwegs erlebe ich die Frenchies nur alle als Mega unfreundlich und aggressiv :xface: Hunden und Menschen gegenüber.

    Ich kenne genau eine persönlich. Ist ein unglaublich lieber Hund allen gegenüber. Egal ob Hund oder Mensch.

    Was ich mir aber durchaus vorstellen kann: viele Hunde haben echt Probleme, diese Art von Hunden zu lesen. Ihre Körpersprache ist aufgrund ihrer anatomischen Einschränkungen nicht leicht zu lesen. Daher reagieren viele Hunde aggressiv auf Französische Bulldoggen. Möglicherweise führt das auf Seiten der Franzosen zu "interessanten" Verknüpfungen in Bezug auf Hundebegegnungen.

    Edit: ich weiß, dass die Nutzung von Psychopharmaka bei Hunden sehr umstritten ist, muss auch niemand gut finden. Ich habe für die Nutzung bei Mia auch schon viel Kritik bekommen. Aber es ist eben MEIN Weg, damit umzugehen. Mia ist 11 Jahre alt und schwer krank. Da ist mir einfach wichtig, dass sie ihre verbleibende Zeit so gut wie möglich verbringen kann. Wenn sie mit einem Psychopharmaka angstfrei ist, dann ist das für mich total in Ordnung.

    Und mal ehrlich: es gibt ja durchaus viele Menschen, die tagtäglich über lange Zeiträume auf solche Medikamente angewiesen sind.

    Die Wirkung von Stress und Angst in diesem Ausmaß auf den Körper ist sicher nicht besser als einen Abend lang ein Medikament zu geben um dem Hund zu helfen.

    Du machst nichts falsch. Ich würde es genau so tun.

    Hmm…ansonsten fällt mir aktuell auch nur ein, Alternativen anzubieten und eine Umgebung zu schaffen, wo er sein Autonomiebedürfnis weitestgehend ausleben kann.

    Das klingt doch schon ganz gut. Das Wichtigste dabei ist tatsächlich Verständnis und Geduld. Und ich hab den Eindruck, dass du da ganz gut im Thema bist. War ich auch, allerdings hab ich das alles emotional nicht so gut weggesteckt und hab lange gebraucht, um selbst zu akzeptieren, dass wir ein special snowflake Kind haben. Daher waren die Besuche der entsprechenden Stellen vor allem für MICH hilfreich. Handlungsstrategien hatte ich in der Theorie etliche, hab ja schließlich nen Großteil meines Studiums mit frühkindlicher Entwicklung verbracht..

    Im SPZ war ich auch vor allem wegen der Schlafstörung. Weil ich gehofft habe, dass uns geholfen wird, SOLLTE das Kind irgendwas haben. Medikamente für den Schlaf (retardiertes Melatonin) gibts nämlich nur bei bestimmten Diagnosen.

    Diagnose haben wir (noch) keine, Schlafstörung aber leider immer noch. Autismus ist auch noch nicht so ganz vom Tisch. Aber so früh hat uns der Termin im SPZ jetzt auch nicht so richtig was gebracht. Das werde ich aber später auf jeden Fall nochmal in Angriff nehmen.

    Er macht das ja nicht, weil er ein böses Kind ist.

    Die meisten Kinder tun Dinge nicht, weil sie ein böses Kind sind.


    Ich bin alleine mit zwei Kindern, 7 eigenen Ponys, Ziegen, Kater und 3 Hunden. Hier muss jeder irgendwie schauen, dass er das bekommt was ihm zugesteht.

    Ich glaube gerne, dass es nicht ganz einfach ist. Ich sage ja auch, dass man die Grenzen ja unterschiedlich setzen kann. Wenn es dir nicht so wichtig ist, das Nicht-Anfassen der Tiere durchzusetzen, dann ist es doch okay.

    Das gibt es hier alles, denn ich setze die Grenzen schon und wenn ich eine setze dann sitze ich das auch aus.

    Na siehst du!


    Ich versuche nur die Eskalationsstufe gar nicht andauernd so weit hoch zu fahren.

    Mache ich eben auch nicht. Bei den allermeisten Dingen (auch Dingen, wo andere hier sagen würden, dass es ihre persönliche Grenze überschreitet) lasse ich fünfe gerade sein. Aber WENN es mir ernst ist, dann nehme ich auch die Eskalation in Kauf. Aus Angst vor der Reaktion die Grenze (die MIR wichtig ist) gar nicht erst zu setzen, halte ich für falsch. Schon alleine deswegen, weil ich nicht möchte, dass meine Grenzen überschritten werden. Denn ich bin auch nur ein Mensch mit Bedürfnissen und Grenzen. Und es ist wichtig, diese auch zu wahren. Das kann mein Kind gerne durch mich als sein Vorbild auch früh lernen.

    Mich würde interessieren, wie du diese Grenze durchsetzt. Ich habe einige Grenzen, die ich gern konsequenter durchsetzet würde, aber Sohni schafft es dann halt immer eins drauf zu setzen.

    Naja. Das ist wohl von Kind zu Kind unterschiedlich. Das kann ich gar nicht so genau sagen. Ich weiß nur, dass es Dinge gibt, wo es mir bitterernst ist und das setze ich dann auch durch, auch wenn das Kind meint, noch eins drauf setzen zu müssen.

    Ich lasse mein Kind ja auch nicht auf die heiße Herdplatte fassen, auf die Straße rennen oder ohne Helm Fahrrad fahren.

    Ich habe wirklich wenige Grenzen (vielleicht ist das auch der Punkt, den meine Tochter versteht), aber wenn ich etwas als Tabu deklariere, meine ich das auch so. Und dann sitze ich auch die Reaktion aus.

    Einen Thule Kinderanhänger hatte ich anfangs auch (da fuhren erst jahrelang meine Kinder drin, dann wars unser Einkaufsmobil und Alltags-Transporter), da habe ich es aber auch nicht geschafft, den für den Hund umzubauen.

    Wir haben den vor allem gekauft, weil wir auch fürs Kind einen Thule haben und wir nicht ständig die Kupplungen umbauen wollten. Der Thule Hundeanhänger ist mir aber zu teuer.. Abgesehen davon, dass es gar keinen extra für Hunde gibt, sondern nur so einen komischen modularen..

    Aber der Tipp mit der Hundebox im Auto ist gar nicht schlecht..

    Wenn ich von manchen hier dann aber lese "Die Hunde sind tabu, dass können die schon lernen" schau ich hier gar nicht mehr rein, denn genau das funktioniert mit solchen Kindern nicht.

    Ich habe ja auch so ein Kind, was was Druck mit Gegendruck reagiert. Daher kann ich die Aussage schon nachvollziehen. Es gibt aber Dinge, da sind Grenzen erreicht. Ich diskutiere ja auch nicht, ob sie ohne Helm radfahren darf oder nicht. Es gibt Sachen, die bieten keinerlei Diskussionsgrundlage. Dann muss ich zwar mit entsprechender Reaktion leben, aber diese Grenzen werden nicht übertreten.

    Natürlich kann man da sagen, dass die Grenzen individuell sind. Für mich ist eben "an die Näpfe des Hundes gehen" eine Grenze. Für andere vielleicht nicht (vollkommen wertfrei! Jeder hat seine eigenen Grenzen). Aber keine Grenzen setzen kann nun auch nicht der Weg sein, nur weil das Kind dann erstrecht will. Und ich nehme mal an, wir alle haben Grenzen, die wir auch durchsetzen.

    Ich muss doch nochmal den Anhänger überdenken..

    Wir hatten ja jetzt extra den alten Thule Kinderanhänger gekauft.. Fehlkauf, wie sich herausstellte. Ich hab noch keine echte Möglichkeit gefunden, den "eben" zu machen für den Hund. Und gefaltet ist er auch noch riesig. Was eher unpraktisch ist, wenn man mit zwei Anhängern im Van in den Urlaub fahren will.

    Also alles auf neu. Wir suchen die eierlegende Wollmilchsau. Möglichst klein im Packmaß, möglichst leicht und für einen mittelgroßen Hund (Endgewicht ca 15kg).

    Ich hab mir jetzt schon den von Hafenbande angesehen. Der ist relativ schwer, finde ich.

    Hat jemand ne super duper Empfehlung?

    Aber er ist ein schlaues Kerlchen, der wird das genau so schnell verstehen wie die Sache mit dem Beißen.

    Ich drücke euch die Daumen!

    Gewöhnlich muss man das ganze Gewese mit den Gittern auch gar nicht unbedingt machen. Die allermeisten Hunde lernen alleine bleiben echt sehr gut. Ich hatte da (bis auf diesen einen Hund jetzt) noch nie Schwierigkeiten mit. Ich hab halt alleine gelebt und so musste der Hund halt von Anfang an auch mal ein paar Minuten ohne mich sein, ich musste ja einkaufen, etc.

    Dass das Pudelchen jetzt damit so nen Trouble haben könnte, hab ich nicht geahnt, weil ich vorher immer völlig andere Erfahrungen gemacht habe.