Die Preise sind der Wahnsinn, die ihr hier teilweise schreibt. Wie soll man sich das teilweise zu Miete usw leisten. Heftig.
Das geht hier nach Einkommen. Wer weniger hat bezahlt auch weniger.
Tagesmutter und Krippe kostet hier übrigens gleich viel.
Die Preise sind der Wahnsinn, die ihr hier teilweise schreibt. Wie soll man sich das teilweise zu Miete usw leisten. Heftig.
Das geht hier nach Einkommen. Wer weniger hat bezahlt auch weniger.
Tagesmutter und Krippe kostet hier übrigens gleich viel.
n Weimar in Thüringen (der Stand ist aber schon etwa 10 Jahre her, keine Ahnung wie es da jetzt ist) hatte man ab dem 1. Lebensjahr einen Anspruch auf einen Kita-Platz.
Haben wir theoretisch in Niedersachsen auch. Ist halt schwer durchzusetzen, wenn es einfach keine Plätze gibt. In Hannover wurde man dann, wenn man klagen würde, irgendeinen Platz in Hannover oder der Region zugeteilt bekommen. Naja, wenn ich jeden Tag 2 Stunden brauche um mein Kind zur Kita und zurück zu bringen, Brauch ich den Platz auch nicht. 🙈
Ich habe tatsächlich meine Eltern Zeit so geplant, dass das Kind im August zur Kita gehen kann. Weil unter dem Jahr einen Platz bekommen ist unwahrscheinlicher als ein 6er im Lotto. 😂🙈
Wir haben hier für den Krippenplatz auch 600€ bezahlt.
Tatsächlich hatten wir bisher einfach wahnsinniges Glück. In die Krippe sind wir durchs Nachrückverfahren gekommen. In den Kindergarten durch einen glücklichen Zufall.
Sowas wie Wartelisten gibt's hier nicht. man kann sich über ein Onlineportal bewerben und im Februar gibt's dann die Auswahl. Da werden die Karten jedes Mal neu gemischt. Danach gehen dann die Nachrückverfahren los, weil jeder sich natürlich an allen Kitas anmeldet, die irgendwie in Frage kommen.
Und die meisten Kinder weinen auch mal am Anfang zum Abschied, wenn sie realisieren, dass man als Mutter nicht mehr mitkommt.
Da sind wir wieder beim Thema: "es ist in Ordnung, dass du traurig bist, aber ich weiß, dass es am Ende gut für dich ist".
Wichtig ist nicht, dass das Kind die Trennung einfach hin nimmt (das wäre eher ein Grund zur Besorgnis) sondern, dass es die Bezugsperson annimmt.
Mit Traurigkeit des Kindes umgehen können muss nicht nur das Kind erstmal lernen. Aber traurig sein ist nunmal ein Bestandteil des Lebens.
Danke. Ich weiß, dass das nicht optimal ist.
Aber wenn es halt privat nicht klappt, jemanden für regelmäßige Treffen zu finden, ist das leider so. Unsere Freunde haben keine Kinder, meine Geschwister auch nicht, Familie nur sehr entfernt, wo kein Kontakt besteht.
Du, mir geht's da ganz genau so. Wir haben bis heute keine richtigen Kontakte zu Menschen mit Kindern im Privatbereich. Corona-Eltern haben es da nicht gerade leicht.
Das führt aber auch dazu, dass man schnell das "Dorf" eben nicht hat, was ein Kind braucht und man selbst aber auch nicht richtig realisiert, dass es gar nicht so leicht ist, das alles alleine zu schaffen und man Unterstützung von extern annehmen muss.
Ich bin als Kind aufgewachsen mit 5 Cousinen und Cousins in ähnlichem Alter und dazu noch diversen Kindern von Freunden meiner Eltern. Zusätzlich die nachbarskinder. Das haben Kinder heute selten. Unter anderem auch, weil der Lebensweg der Eltern viel individueller ist. Früher war es relativ normal, dass man nach der Schule eine Ausbildung gemacht hat und Mitte 20 spätestens Kinder bekommen hat. Heute erstreckt sich das bis Anfang 40. Im Freundeskreis gibt's entweder schon fast erwachsene Kinder oder gar keine. Früher wäre das alles viel geballter gewesen.
Dazu wohnen immer mehr Menschen von ihren Familien getrennt. Meine Eltern und sind 70km entfernt, die Schwiegereltern sogar 250. Auch da ist also die Unterstützung eher gering.
Es ist nicht leicht. Man kann nur versuchen, das Beste draus zu mache.
meiner Erfahrung nach kann man das nicht wirklich vergleichen.
Mein Sohn ist im KiGa super integriert, hat da seine besten Freunde, spielt schön. Unterwegs (wir waren zB gestern bei Ikea und da gibts ja im Restaurant den Spielbereich) spielt oder redet er nicht mit fremden Kindern. Die Kleine schon, er niemals. Auch auf Campingplätzen braucht er 1-2Tage um mit einem Kind zu spielen. Auch wenn das Kind aktiv auf ihn zugeht.
Im KiGa ist das ganz anders.
Genauso das ohne Mama bleiben daheim und ohne Mama wenns eine Bezugserzieherin gibt UND alle anderen Kids auch ohne Eltern sind. Da gibt es Mal Tränen beim Abschied anfangs, was auch ok ist. Aber zu 99% beruhigen sich die Kids schnell.
Kann ich genau so unterschreiben. Meine Tochter ist unterwegs sehr reserviert anderen Menschen gegenuber. In der Kita ist sie vollwertiges Mitglied der Gruppe und hat sogar ihre "Gang", wie sie von den Erzieherinnen immer genannt wird. Eine Gruppe aus 5 Kindern, die immer alles zusammen macht. Sie hat ja jetzt die Einrichtung gewechselt, weil sie in der Krippe keinen Platz für den Kindergarten bekommen hat. Sie war innerhalb weniger Tage gut in die Gruppe integriert. Obwohl sie auf Spielplätzen oder Campingplätzen jetzt nicht gerade schnell Anschluss findet.
Meiner Meinung nach kann man auch sämtliche Spielgruppen nicht mit einer festen Gruppe von Kindern und Erzieherinnen vergleichen.
Ich kenne eine Mutter, die geht jeden Tag mit ihrem Kind in ein anderes Programm. Kinderturnen, musikalische Frühförderung, tanzen, schwimmen.. und meint, dass ihr Kind dadurch ja genug Kontakte hat. Meine Meinung ist, dass das nicht den Sinn von Sozialkontakten unter Kindern erfüllt. 🤷🏼♀️ Einmal die Woche eine Gruppe von Kindern ist was anderes, als konstante Kontakte zu einer festen sozialen Gruppe, in der das Kind auch selbst seine Rolle finden und ausüben kann
Ich weiß dass einige Mütter den Anspruch haben, ihre Kinder nicht zu früh (für mich ist übrigens alles ab einem Jahr nicht zu früh) zu schicken, aber das passt eben nicht für alle.
Sehe ich auch so. Am Ende bringt es keinem was, wenn es zu Hause immer wieder eskaliert. Beobachte ich tatsächlich auch im Bekanntenkreis, dass Mütter am Rande ihrer Kräfte sind und Kinder sich immer weiter hoch schaukeln. Aber in die Kita sollen die Kinder bloß nicht gehen.
Meine Tochter ist mit 20 Monaten in die Kita gekommen und für mich war das der totale Game changer. Ich war ja aufgrund der Schlafstörung und der Regulationsstörung echt am Rande meiner Kräfte, eigentlich eher schon über meine Grenzen hinaus.
Für mich war es tatsächlich überlebenswichtig, wieder in diesem begrenzen Zeitraum (Kind gut versorgt und beschäftigt) nur ich sein zu müssen. Regenerationszeit zu bekommen. Wieder langsam arbeiten zu können (ich liebe meine Arbeit und betrachte sie als Teil meiner Selbstverwirklichung).
Und mein Kind kam gut entertaint und zufrieden aus der Kita. Für das Kind ist es sicher besser, in einem geschützten Umfeld mit netten Bezugspersonen Spaß zu haben als den Tag allein mit einer Mutter (also mir) zu verbringen, die mit den Kräften am Ende ist.
Das hat unser Verhältnis zueinander absolut positiv beeinflusst. Und selbst meine Eltern, die anfangs sehr skeptisch waren aufgrund des frühen Einstiegs in die Kita, haben schnell gesehen, dass es meiner Tochter absolut gut tut.
Am Ende profitiert nämlich keiner davon, wenn man sich vollkommen fertig macht.
Ich bekomme garantiert kein 2. Kind. Ich hatte nie einen Wunsch nach mehr als einem Kind und habe auch zu viele (insbesondere Mütter) gesehen, die sich am 2. Kind quasi selbst völlig verloren haben und sehr unglücklich waren.
Aber ich würde es ganz sicher nie wieder so machen, dass ich so lange in Elternzeit bin. Entweder müsste der Vater die Elternzeit übernehmen, oder das Kind wurde früher in eine Kita kommen.
Was geringfügig Besserung brachte war das Angewöhnen der nächtlichen Flasch
Autocorrect.
Ich meinte natürlich Abgewöhnen.
Oder bringt das am Ende auch nicht viel?
Oder hättet ihr andere Tipps? Wir verzweifeln langsam ...
Das werdet ihr am Ende nur ausprobieren können. Da kann euch keiner einen Tipp geben.
Ich kann dir sagen, dass bei uns leider absolut gar nichts geholfen hat und wir diese langen Wachphasen bis heute haben. Das Kind ist inzwischen 4.
Was wir nicht alles gehört haben, wann es besser wird. Wenn ein Tagschlaf weg fällt, wenn's kind in die Kita kommt (und sich endlich Mal richtig auspowert.. hahaah), wenn das 2. Lebensjahr vorbei ist..
Nix, absolut gar nichts hat geholfen. Keine konsequente Einhaltung der Schlafhygiene-Regeln, kein daneben legen und sich schlafend stellen (was über 3-5 Stunden echt interessant ist), kein Wegfallen aller Tagschläfchen, kein angebliches auspowern.
Was geringfügig Besserung brachte war das Angewöhnen der nächtlichen Flasche und das eigene Bett (weil sie dann nicht noch zusätzlich bei jedem Umdrehen oder Räuspern wach wurde)
Ich kann also nur zu gut verstehen, wie sehr man verzweifelt. Ich fand die Schlafberatungen ganz nett, die wir gemacht haben. Bei anderen haben die wohl auch richtig was gebracht. Manchmal kann man mit kleinen Stellschrauben viel bewegen.
Noch schlechter wurden unsere Nächte übrigens gerade in der Babyzeit, wenn sie tagsüber ZU WENIG geschlafen hat und nicht zu viel.
Ich finde euren letzten Schlaf bis 17 Uhr allerdings etwas arg spät. Wann geht sie dann abends wieder schlafen? Das wäre bei meiner Tochter ganz sicher richtig doof geendet, wenn sie bis 17 Uhr geschlafen hätte.
Hatte es bei pony82 so verstanden, dass es ihr in erster Linie drum geht, die Erlaubnis zu bekommen, auch mit vorhandenen Kunden(Hunden) zu arbeiten, wenn es sich so ergibt.
Sprich keine großartige Kundengewinnung, vollgewerblich Selbständig ist sie schon und da nur eben das Feld noch mit abgrasen, als netten Zuverdienst, was z.B. gerade in dem Bereich Kind-Hund durchaus pädagogisch wertvoll sein kann.
Klappt aber auch nur, bis der vorhandene Kundenstamm abgegrast ist. Wenn da überhaupt viel Bereitschaft ist, noch in Hundeausbildung zu investieren. Danach muss nämlich doch Kundengewinnung betrieben werden.
Und der vorhandene Kundenstamm hat ja offensichtlich auch nur nachmittags Zeit..
Wie ich im Eingangpost geschrieben habe. Mein komplettes Klientel kann in der Regel nur nachmittags und als Alleinerziehende Mutter hätte ich gerne vormittags Auslastung. Also finanziell. Zeitlich bin ich eigentlich mehr als am Limit.
Also als systemische Beraterin mit Ausbildung in tiergestützte Pädagogik wirst du vormittags ja wohl andere Tätigkeiten finden als noch zusätzlich Hundetraining anzubieten. Das ist ein Gebiet, was unglaublich gefragt ist im sozialpädagogischen Bereich.
Manchmal ist es besser, sich in einem Gebiet zu spezialisieren als noch 1000 neue aufzumachen.
Ich denke auch, dass Hundetraining ein Arbeitsbereich ist, in dem die Nachfrage überwiegend nachmittags ist. Die meisten Menschen arbeiten ja schon zu gewöhnlichen Zeiten. Die paar, die da derartig flexibel sind, sind doch verschwindend. Und diejenigen, die gar nicht arbeiten, nehmen auch kein Hundetraining, weil es zu teuer ist.