Beiträge von Ernalie

    Ich bin froh, wenn bei uns das Thema Kindergarten durch ist (noch 1,5 Jahre). Erst die Vergabe der Plätze, es gibt viel zu wenig Ganztagesplätze (d.h. durchgehend und nicht mit Pause zwischen 12 und 14 Uhr und vor 8). Jetzt kommt jede Woche freitags ein Maßnahmenplan wegen Personalmangel, den man dann irgendwie abfedern muss. Es nervt mich nur noch, weil man sich auf nichts verlassen kann. Von morgens auf nachmittags kann es heißen, Kita schließt um 13/14/15 Uhr.

    In der Krippe hatten wir letztes Jahr von August bis märz insgesamt 45% kompletten Betreuungsausfall. Und das war immer spontan morgens mit ner Mail: "heute Kita geschlossen" angekündigt. Ich hab schon morgens Angst gehabt, mein Handy in die Hand zu nehmen.

    In der Kita jetzt ist es besser. Es wird mit Notbetreuung gearbeitet und wenigstens halbtags betreut. Auch Mist. Aber immer noch besser, als ganzer Ausfall.

    Und dazu muss man sagen, dass man hier für die Krippe echt viel Geld hinlegen muss. Wir haben 650€ bezahlt. Dafür, dass wir sie 45% der betreuungszeit gar nicht nutzen konnten...

    Oder aber, sie meinen gar nicht Australian Shepherd, sondern nehmen eh an, dass es ein Hirtenhund ist, aber irgendwer hats schräg übersetzt, weil er die Sprache des Landes, für das er Hundevermittlungstexte schreibt, gar nicht kann. Oderoder.)

    Na dann wäre aber der Border Collie Mix eine seltsame Übersetzung.

    Ich finde in diesem Fall keine seriöse Erklärung für die Nennung völlig abwegiger Rassen. Die Hunde sind aus Griechenland. In diesem Land gibt es einen Haufen Herdenschutzhunde, die genau die gleiche Fellzeichnung haben, irgendwo in der Landschaft alleine angebunden, die alle möglichen Straßenhündinnen decken können. Dagegen ist der Border Collie in Griechenland mWn überhaupt nicht verbreitet.

    Wie kommt man da auf mein Border collie oder Aussie??

    Abgesehen davon wirkt der Hund viel zu groß die 30cm Schulterhöhe dürfte der jetzt schon fast haben.

    Also wenn man, wie dieser Verein, über sich selbst sagt, dass man "jahrelange Erfahrung im Tierschutz in Griechenland, Kreta, Rhodos" hat, dann kennt man die Hunde des Landes doch. Ich bin selbst 2x auf Kreta gewesen und habe auf diesen Reisen alleine mindestens 10 griechische Herdenschutzhunde dieser Optik auf irgendwelchen Feldern an der Kette liegen sehen. Ein Border Collie ist mir da, trotz der vielen Straßenhunde, noch nie begegnet.

    Apropos Straßenhunde. Ich habe diese lange beobachten können, weil unser Hotel direkt am Strand lag, wo die Hunde abends und nachts ihr Lager hatten. Ich dachte jedes Mal, dass man diesen Hunden nichts Gutes tun würde, wenn man sie da weg holen würde und sie in unser ziviles leben drängen würde.

    Ich bin selbst für Tierschutz. Aber nicht jeder Straßenhund muss "gerettet" werden. Für viele ist das auch genau richtig.

    Ist hier gar nicht möglich. Die Auswahl nach gewissen Kriterien (hier und da auch Mal nach Nase, aber das steht auf einem anderen Blatt) findet hier im Februar des selben Jahres statt. Frühere Zusagen gibt es nicht. Man darf auch nur X Monate vorher anmelden.

    Finde ich auch fair.

    Sonst würden ja Zugezogene niemals eine Chance auf einen Platz haben.

    Das Wachen und Schützen darf nicht unterschätzt werden. Das ist einfach was ganz anderes als ein Labbi, der bellt, weil es klingelt. Findet sie etwas komisch, ist sie schwer vom Gegenteil zu überzeugen. Das geht nur in monatelanger Arbeit, in der man sich als Mensch als zuverlässig beweisen muss.

    Wir haben zu Hause eher wenig Besuch, was die Sache zudem einfacher macht. Besuch, der zu uns kommt, kennt sie idR schon lange (meine Eltern z.B.) und macht damit keine Probleme.

    Spannend. Danke für deine Beschreibung von deiner Nala. Du hast ja wirklich viel erreicht. Aber ich nehme an, dass das auch an deiner umfangreichen Expertise und deiner Ausdauer liegt.

    Finde ich tatsächlich total aufschlussreich.

    Läuft so ein Hund überhaupt irgendwann mal "nebenbei"?

    Also das ist jetzt sehr OT, weil bei der TE gibt's ja keine Kinder, aber ich dachte beim ersten Lesen sofort, dass so ein Hund ja quasi unmöglich ist, wenn man Kinder im Haus hat. Da hat man ja ständig Kontakte zu anderen Eltern, anderen Kindern. Und anderen Leuten, die man noch nicht seit 100 Jahren kennt und trainieren konnte. Und ich nehme an, dass es bei diesen Hunden auch so ist, wie bei anderen Herdenschutzhunden? Je älter sie sind, desto "ernster" werden sie auch?

    Wow.

    Wir hatten gerade den totalen Rückschlag. Nachdem es eine Weile gut geklappt hat, Karla 1-1,5 Stunden alleine zu lassen, ist sie heute nach 15 min total unruhig geworden, hat wieder gejault und sich nicht mehr beruhigt. Wir standen dummerweise im Trecker-Demo-Stau und kamen so schnell nicht nach Hause. Sie hat sich zwar zwischendurch auch immer mal wieder für ca 5 min hingelegt, ist aber immer wieder unruhig geworden. 😢

    Keine Ahnung, wie wir jetzt weiter machen sollen. Das kam so unerwartet, nachdem es echt schon ziemlich gut geklappt hat..

    Eine Stunde Gassi kann alles zwischen "60min Seele baumeln lassen ohne eine Menschenseele zu treffen" und "100

    Es geht hier nicht um eine Stunde Gassi.

    Es geht hier um eine Stunde Gassi in der der Hund "arbeiten" muss, um ein Grundbedürfnis zu befriedigen (Futter erarbeiten).

    Ja, das kann durchaus für einen Junghund am Anfang der Pubertät einfach zu viel sein. Vor allem, wenn dann wenige Stunden später direkt wieder Training kommt.

    Und danach nur noch kurzes Lösen an der Leine.

    Was macht sie mit dem Kind, wenn der Hund Gassi muß alle 2 Stunden oder so am Anfang? Wenn der Hund mal muß, dann muß er JETZT - und hat keine Zeit, erstmal zu warten, bis Baby seinen Winterausgehanzug angezogen bekommen hat, und man dann rausgehen kann.

    Es ist ein Garten vorhanden.

    Und der Vater im Home Office. Also viel bessere Bedingungen innerhalb dieser Situation könnte ich mir nicht vorstellen.

    Außerdem.finde ich das mit einem 2 Monate alten Baby deutlich einfacher, als mit einen 1-2 jährigen 😄

    Sicher, es gibt leichtere Situationen für die Welpenanschaffung. Und bestimmt ist das Vorhaben ambitioniert. Insbesondere in Hinblick auf Autonomiephase des Kindes und Pubertät des Hundes. Wahrscheinlich kann man mit Rassewahl und guter Selektion des Züchters auch einiges steuern. Meine jetzige Hündin ist so easy, das wäre zb besser mit Baby gegangen. Da hab ich auch sehr genau geschaut und ausgewählt, weil ein 3 jähriges Kind und Welpe jetzt auch nicht extrem viel einfacher ist. |)

    Mit meinen ehemaligen Hunden wäre es problematischer gewesen.

    Hier bin übrigens nicht ich alleine mit Hund und Kind sondern mein Mann. Soll durchaus Männer geben, die ihre Verantwortung der Vaterrolle auch übernehmen. |)

    Denn ich kann mir tatsächlich nicht vorstellen, dass reines Gassi für einen Hund zuviel sein kann wenn es jetzt nicht mit 2 Stunden Einkaufszentrum oder massig Training verbunden wird :pleading_face:

    Es ist eben nicht nur reines Gassi. Es ist eine Stunde Gassi mit Futter erarbeiten. Und mittags nochmal Training. Und ansonsten über 24 Stunden kein Gassi sondern kleine Löserunden.