Beiträge von Ernalie

    Kleiner Tipp:

    Man kann dem Hund auch anerziehen, nachts zu müssen, wenn man ihn jedes Mal, wenn er sich bewegt, raus bringt.

    Ein Hund bewegt sich nachts schon. Die liegen nicht die ganze Zeit auf dem gleichen Schlafplatz.

    Dass ein 10 Wochen alter Welpe mal in die Wohnung macht, ist jetzt nicht sonderlich ungewöhnlich. Das ist auch von Hund zu Hund unterschiedlich. Meine jetzige Hündin kam mit 9 Wochen schon fast stubenrein. Meine ehemalige Hündin hat DEUTLICH länger gebraucht. Monate.

    Mach dich nicht verrückt.

    Puh.. genau solche Vereine bringen die seriösen Vereine in Verruf.

    Da wurde jetzt fast ein Herdenschutzhund als "Border Collie" vermittelt. Und erst auf Nachfrage wurde eingelenkt und andere Hunde empfohlen.

    Kann mir doch keiner erzählen, dass ein Verein, der in Griechenland Hunde "rettet", noch nie einen griechischen Schäferhund gesehen hat.. 🙄

    Die sagen einmal "Das macht man nicht", zur Lehrerin und damit hätten die ihren Job gemacht.

    Naja. Aber immerhin ist die Frau dann da schon Mal bekannt. Wenn sie sowas häufiger macht und die Leute sich beschweren, sind die Chancen wohl höher, dass was passiert, als wenn keiner den Mund aufmacht, weil "die tun ja eh nichts"

    Mir ginge es auch vor allem darum, dass ICH mein Möglichstes mache, um das nicht einfach hinzunehmen. Darüber hinaus ist dann für mich die Grenze erreicht. Aber ich hätte zumindest alles getan

    Das kann tief drinstecken, so dass man Strategien erarbeiten muss, damit der Hund gut mit Besuch umgehen kann.

    Da muss man aber auch ganz deutlich sagen, dass es nicht immer möglich ist, Strategien zu erarbeiten, damit der Hund gut mit Besuch umgehen kann. Manchmal hilft auch nur striktes Management. Ein 30-40kg Hund, dessen Genetik ihm vorschreibt, Fremde Leute wirklich, wirklich richtig doof zu finden und das auch noch eigenständig zu regeln und Entscheidungen zu treffen, ist wohlmöglich in seinem ganzen Leben nicht dazu in der Lage, mit Besuch gut umzugehen. Manchmal hilft da nur entweder keinen Besuch zu empfangen oder dem Hund von Anfang an beizubringen, dass er in gewissen Situationen nicht Teil der Familiensituation sein kann und ihn auszulagern.

    Meine Tante hatte in meiner Kindheit einen Hund, der konnte schlicht, wenn Besuch kam, nur in einem anderen Zimmer gesichert werden oder im Garten. Der war Zeit seines Lebens nicht in der Lage, Besuch nur annähernd okay zu finden. Das mit dem anderen Zimmer hat immerhin geklappt. Aber auch dafür keine Garantie. Wenn die Genetik Oberhand gewinnt, dann kanns auch sein, dass der Hund das Zimmer auseinander nimmt, weil er es so kacke findet, dass "sein Grundstück" von Fremden okkupiert wird.

    Nun stelle man sich vor, dass man das ganze 15 Jahre so leben muss. Vielleicht kommen noch Kinder (vielleicht, nur ein Beispiel für langfristige Lebensplanung). Dann beeinflusst der Hund nicht nur das eigene Leben sondern auch das der Kinder. Denn ein paar 6-15 jährige zu Besuch bei einem Hund, dem nicht abzugewöhnen ist, Fremde Leute vom Grundstück fernzuhalten, ist nicht möglich.

    Ich schreibe das nicht deswegen so, weil ich den Hund madig machen will. Ich schreibe das deswegen so deutlich, weil ich das Gefühl habe, dass die Orga hier keine gute Aufklärung betreibt und Dinge beschönigt. Der Hund ist im Leben kein Border Collie Mischling, mit dem man lustig Agility machen kann, sondern aller Wahrscheinlichkeit nach ein Herdenschutzhund-(Mischling), der 50-60cm Schulterhöhe und mindestens 30 Kilo, eher mehr, bekommen wird. Wenn das schon falsch dargelegt wird, will ich nicht wissen, welche Aufklärung die Orga zum Wesen von Herdenschutzhunden betreibt. Ich vermute: Keine.

    Und ich schreibe das deswegen so, weil ich selbst auch schon mal dem Irrglauben aufgesessen bin, dass ich schon jeden Hundetyp irgendwie fit fürs Leben machen kann und dass man ja mit Erziehung auch vieles hinbekommt. 4 Jahre später und ein paar Lebensweisheiten und einer sehr schmerzhaften Erfahrung weiter weiß ich: Das ist nicht so. Nicht alles kann man wegerziehen. Genetik ist stark. Und es ist auch nicht fair, mit dem Hund entgegen seiner Genetik zu arbeiten. Und es geht auch einfach nicht immer.

    Passend zum Thema:

    Bei uns hat gerade der Leiter der Kita ne Mail rumgeschrieben, dass er die Einrichtung verlassen wird.. Düdümmm.. Der war nämlich quasi schon der Backup für eine freie Stelle in der Gruppe meiner Tochter.

    Wir haben deswegen schon laufend Notbetreuung. Wird jetzt sicher noch schlimmer. :ka:

    Ich hab nach den letzten 2 Jahren echt keine Ahnung, wie das Menschen mit festen Arbeitszeiten bewerkstelligen können.

    Hier musste auch direkt nach der Geburt gesucht werden. Wir hatten wahnsinniges Glück und die Kita direkt um die Ecke, fußläufig 5min bekommen. Ich finde die Kita großartig und alle Erzieher toll. Mein Sohn ist leider trotzdem ein Kitamuffel und fragt jeden Morgen, ob er hin muss, das ist schon blöd. Wenigstens versichern mir die Erzieher, dass er da wirklich toll spielt und dann eigentlich auch einen zufriedenen Eindruck macht, aber ich hätte mir sehr gewünscht, dass er von sich aus gerne hingeht und sich freut seine Freunde zu sehen.

    Das ist bei meiner Tochter auch so. Aber wehe, sie muss wirklich mal zu Hause bleiben, weil sie krank ist. Dann will sie nämlich unbedingt in die Kita |)

    Meine Tochter hat generell ein Problem mit Übergängen. Ich glaube, sie mag einfach nicht, dass sie morgens los muss. Wenn wir sie abholen will sie nämlich meistens gar nicht gehen. Und sie hat da auch eine feste Gruppe aus 4-5 Kindern, mit denen sie richtig befreundet ist.

    Ich denke, die werden der Kitazeit alle noch hinterher trauern. Wir auch! Denn Schule ist hier auch nur Vormittags ohne weitere Betreuung. Hortplätze sind ein 6er im Lotto.