Beiträge von Ernalie

    Ok, ich brauche einen Tipp.

    Die Deutschen und ihre Befindlichkeiten mit Hunden nerven mich gerade. Ich bin auf der Suche nach einem Campingplatz für September. Finde aber nur "Campingplatz mit Hunden erlaubt aber am Strand nicht erlaubt" oder aber auch: "Hundestrand mit Campingplatz, aber auf dem Campingplatz keine Hunde erlaubt" :ka:

    Kriterien:

    - Lage DIREKT am Strand, an dem Hunde erlaubt sind. Möchte gern abends vorm Camper sitzen mit nem Wein und Aussicht auf das Meer, während das Kind schlafen kann

    - Darf gern naturnah sein, brauche keine Animation, WLAN, etc. Strand und vielleicht ein Spielplatz reichen.

    - möglichst jetzt nicht ganz weit weg von Hannover (bzw. auch Bielefeld, von da aus reise ich nämlich an, weil ich noch 2 Tage zur Weiterbildung dort bin)

    ich liebäugle schon mit Dänemark, weil die sich da nicht so anstellen. Aber da wäre die Anfahrt natürlich nicht so super fürs schlecht autofahrende Kind.

    Nehme aber auch gern Empfehlungen in Dänemark. Oder ggf. auch Niederlande?

    Stimmt. Werde Mal alle Bewohner Norwegens, Finnlands und Grönlands beim Veterinäramt melden.

    Wenn das Herz entscheiden würde, dann wäre es definitiv für 2 Kinder 🤭

    Dann ist es schwierig, sich aus rationalen Gründen dagegen zu entscheiden, glaube ich. Ich glaube, so finanziell geht's immer irgendwie. Aber sich gegen das Herz gegen ein Kind entscheiden wird vermutlich ein Leben lang schlecht zu verkraften sein.

    Ich werde definitiv kein 2. Kind bekommen. Das hat eher wenig damit zu tun, dass meine Tochter sehr intensiv ist und sie mich schon vor einige Herausforderungen gestellt hat. Ich wusste schon vorher, dass ich nur eins möchte. Das liegt vor allem an meinem eigenen Charakter. Ich mag nämlich meine Freiheit sehr, ich bin ein sehr freiheitsliebender Mensch. Das passt generell schlecht zu Kindern. Zu mehr als einem aber ganz bestimmt nicht. Ein zweites wäre für mich nicht verkaftbar. Generell sprechen für mich wenige rationale Gründe für ein 2. Kind.

    Aber es nützt ja nix, wenn andere dir jetzt ihre Gründe nennen. Sie sind ja für dich und dein Gefühl vollkommen irrelevant.

    Ich denke, eine Beratung kann dir insofern helfen, die über deine eigenen Grunde Gedanken zu machen und DEINE Entscheidung zu treffen. 🍀

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    Das ist glaube ich sehr individuell. Viele Frauen, die ich kenne, wurden von Ärzten sehr dazu gedrängt, einen operativen Eingriff vornehmen zu lassen und wollten es unbedingt auf natürlichem Wege.

    Wäre auch nicht mein Weg, aber es gibt tatsächlich ganz viele, die auf gar keinen Fall einen Eingriff oder Medikamente wollen.

    Pudel sind halt wahnsinnig manipulativ, sie schaffen es in wenigen Tagen, dass der Besitzer sich um sie dreht und dann wird aus einem normalen Welpen einer mit Kontroll- oder Verlustangst.

    Da fühle ich mich jetzt durchaus mal angesprochen, als Halterin eines Pudelmischlings, der nicht alleine bleiben kann.

    Das ist so einfach, zumindest in unserem Fall, nicht. Ich gehöre schon eher zur pragmatischen Sorte Hundehalterin, die sich auf keinen Fall "um den Hund dreht". Noch nie, werde ich auch nie. Genau wie alle anderen Hunde, die ich hatte, hat Karla vom ersten Tag an gelernt, dass sie in unserem Leben nicht der Dreh- und Angelpunkt ist. Sie hat sich in allen anderen Bereichen problemlos eingefügt, kommt unglaublich gut zur Ruhe, verfolgt nicht, kontrolliert nicht, ist im Alltag unauffällig. Nur alleine bleiben will sie auf keinen Fall.

    Deine Aussage wirkt so, als wäre das Problem hausgemacht. Und da möchte ich nochmal an meinen Beitrag vor einigen Seiten erinnern: Ich war früher so arrgoant zu glauben, dass alle, deren Hunde nicht allein bleiben können, das selbst verschuldet haben. Das ist mir heute echt peinlich, weil ich weiß, dass es nicht so ist. Es gibt einfach Hunde, für die ist es wahnsinnig schwer.

    Meine Border Collie Mix Hündin hatte deutliche Tendenzen zum Kontrollieren. Mein Rüde war ein Nervenbündel, was selbst mit Hilfe nicht gut runtergekommen ist. Selbst die konnten nach entsprechendem Training easy alleine bleiben. Karla ist von Anfang an alleine in andere Zimmer gegangen. Geschlossene Türen waren auch kein Ding. Ignorierzeit hat sie aufgrund dessen, dass mein Mann zu Hause arbeitet (und sie dann nicht beachten kann) und wir ein Kind haben, vom ersten Tag an als Alltag erlebt. Hinterhergelaufen ist sie nie. Konnte immer gut alleine zur Ruhe kommen. Und trotzdem, trotz all meines know hows aus 25 Jahren Hundehaltung und 15 Jahren Dogforum-Austausch.. Kriegt sie die Krise, wenn wir die Wohnung verlassen.

    Ich hoffe einfach, dass wir das mit Training und dem Erwachsenwerden hinbekommen. Aber ich weiß jetzt, dass es nicht einfach nur am Halter liegt.

    Alleinebleiben-Training war meine alleroberste Priorität, noch weit vor der Stubenreinheit. Denn ich mußte nach dem Welpenurlaub wieder halbtags arbeiten gehen. Demenstprechend lernte Cara vom zweiten Tag an, daß ich nicht ständig zur Verfügung stehe.

    Das wars bei mir tatsächlich auch, also erste Priorität. Hat leider alles nix gebracht. Dass ich nicht zur Verfügung stehe juckt den Hund nicht, solange ich körperlich anwesend bin. Sie geht auch zum Spielen, Schlafen, sonstwas von alleine in ein anderes Zimmer. Alles okay. Sie dackelt mir auch nicht hinterher. Sie wacht auch nicht drüber, wann ich mich wo bewege. Ich würde sie auch nicht grundsätzlich als unsicheren Hund bezeichnen.

    Aber wehe, ich verlasse die Wohnung.

    Das, was bei allen anderen Hunden vorher wunderbar funktioniert hat, fruchtet bei Karla überhaupt nicht.

    Ich dachte auch immer, dass es schon funktionieren wird, wenn mans nur richtig aufzieht. Hab immer ganz überheblich gedacht, dass mir sowas vermutlich nicht passieren würde, weil ich ja genau weiß, wie es geht und wahrhscheinlich nur alle, bei denen es nicht geht, es einfach nur nicht richtig gemacht haben.. Wie arrogant von mir. Wie peinlich! Ich entschuldige mich förmlich bei allen, denen ich unterstellt habe, es einfach nur nicht zu peilen.. :gott:

    Können es einige Rassen besser als andere?

    Na sicher. Es gibt ja rassespezifische Eigenschaften. Eine sehr selbstständige Rasse hat sicher weniger Probleme damit als eine, die von Grund auf eher mehr darauf gezüchtet ist, am Besitzer zu kleben.


    Welche sind typische Kandidaten für Stress beim Allein-sein, welche Rassen können das eurer Erfahrung nach besser ab?

    Ich hatte bisher:

    Schäferhund

    Border Collie Mischling

    Podenco-Mischling

    Alle drei (mit der entsprechenden Gewöhnung) konnten ohne Probleme alleine bleiben. Die Border Collie Hündin fand es wohl von den dreien am uncoolsten, hats aber ausgehalten.

    Ich habe jetzt einen Pudelmischling. Das erste Mal, dass Alleinbleiben extrem holprig ist. Die ersten Monate war es überhaupt nicht möglich und ich sehe gerade auch noch nicht so richtig das Licht am Ende des Tunnels.

    Beim Zwergpudel in der Nachbarschaft ist es ähnlich und ich kenne es auch von anderen Pudel-Haltern nicht anders.

    Kann ich leider inzwischen auch bestätigen. Karla (quasi 3/4 Pudel) ist mein 4. Hund und der erste, mit dem ich solche Probleme habe mit Trennungsangst. Trotz 6 Monate ausgefeiltem Trainingsplan klappt es aktuell nur sehr holprig.

    Gut, dass es bei uns keine Notwendigkeit zum Alleinbleiben gibt und wir dran arbeiten können. Nervig und kräftezehrend ist es dennoch.

    Aber abgesehen davon find ich 10 Stunden am Tag für jeden Hund zu viel. Und ich bin was das Thema angeht eigentlich eher unempfindlich.

    Der Tierarztbesuch hat mich mit Impfung inkl Tollwut, Chip und Ausstellung des Heimtierausweises etwas mehr als 100,- gekostet.

    Ist jetzt geringfügig OT, aber: Solche Preise möchte ich hier auch haben.

    Für Urinuntersuchung, AB, Impfung, Chip auslesen und eintragen in den Pass 100€?

    Ich hab hier alleine für die Impfung schon über 100 bezahlt. :lol: Und meine Tierärztin gehört noch nicht mal zur teuren Sorte bei uns.