Eigentlich hast du es gut erkannt. Er wird erwachsen und nicht alle erwachsenen Hunde mögen gleichgeschlechtliche Artgenossen. Also er wird höchstwahrscheinlich nicht wieder ein lieber kleiner Hund
und das ist wohl keine Phase. Er mag einfach keine anderen unkastrierten Rüden mehr.
Du kannst ihm zeigen, wie er damit umgehen soll. Du willst keine Konflikte, also kannst du ihm zeigen, dass seine Strategie im Idealfall ausweichen sein soll/kann/darf. Ein kompetenter Trainer kann dir das sicher zeigen, wichtig wäre das Timing. Ich glaube nicht, dass sich das aus einem Buch lernen lässt. Ich persönlich bin auch kein Fan davon, es beim Fremdhunde abblocken zu belassen (bei Tierschutzhunden kann das die beste Lösung sein), das kann ein erster Schritt sein, aber mein Ziel wäre definitiv das Ausweichen beim Hund als Strategie zu etablieren. Kann aber halt auch sein, dass deiner das gar nicht SOOO unlustig findet, mal ein wenig zu kloppen, müsstest mal beobachten ob er potenziell schwache Hunde aggressiver angeht als deutlich stärkere.
Konflikt laufen lassen würde ich ausschließlich in einem Rudel, auf keinen Fall bei Fremdhunden!!! Erstens weißt du nichts über den anderen Rüden, zweitens weißt du offenbar nicht sicher, was deiner macht wenn er es drauf anlegt, drittens hat keiner davon einen Mehrwert - dann hast du einen Konflikt im besten Fall gelöst, aber das ist nur ein Hund, das kannst du nicht mit jedem Rüden auf der Welt machen. Dein Hund wird das nicht auf andere übertragen, und stattdessen lernen, dass er mit seine Annahme, dass fremde Rüden ein Problem darstellen, Recht hat. Also würdest du im schlimmsten Fall das Problem deutlich verstärken.
Überschneidung mit SheltiePower...