Habt ihr euch dazu vor dem Kauf Gedanken gemacht?
Total viel, bin dann auf einen Aussie gekommen, hab 2 Jahre mit Züchtern gesprochen und war auf 2 Wartelisten, dann hab ich die Option auf einen Welpen gehabt, sollte den aber mit 2 Wochen reservieren aus dem Wurf, was mir gar nichts gebracht hat, weil ich einen Hund wollte der höchstwahrscheinlich als Assistenzhund ausgebildet werden kann, und dann hab ich eine osteuropäische Schäferhündin getroffen, 5 Monate alt, vorausgebildet... Also alle Gedanken über die Jahre voll fürn A... 
Habt ihr euch vllt sogar extra einen Hund mit bestimmten Rasseeigenschaften angeschafft, die sich perfekt in euren Alltag integrieren lassen?
Ruhe, WTP, Menschbezogenheit, Intelligenz war wichtig. Aber entschieden hat dann eben genau diese eine Hündin.
Habt ihr euch einen Hund passend zu einer zusätzlichen beruflichen, sportlichen oder auch einer Freizeitbeschäftigung angeschafft?
Ja, mir war wichtig, dass der Hund Freude daran hat, kilometerweit mit mir durch den Wald zu laufen. Also Bewegungsfreude, aber im Ausdauerbereich, kein Sprinter.
Habt ihr evtl. euer Leben nach dem Hundekauf oder während der Hundehaltung neu ausgerichtet, sodass ihr die Bedürfnisse eures Hundes gestillt bekommt?
Oh ja.
Tut euer Hund das, wofür er ursprünglich gezüchtet wurde oder lastet ihr ihn mit einer Form der Ersatzbeschäftigung aus?
Nee sie tut etwas ganz anderes, aber das macht sie ganz prima und ich glaube, sie ist auch zufrieden.
Gibt es auch Rasseeigenschaften eures Hundes, die ihr in eurem Leben nicht brauchen könnt, die er nicht ausleben kann/darf? Eigenschaften eures Hundes, die euer Leben beschwerlich machen?
Ja, auf jeden Fall, ich kann keinen Schutztrieb brauchen. Bisher habe ich die Erfahrung gemacht, dass, wenn ich ganz klar und deutlich sage "Das brauchen wir nicht, tu stattdessen lieber das!" das absolut in Ordnung ist, aber mir ist klar, dass ich das bei dem Hund immer im Auge haben muss. Aber dazu bin ich auch fähig. Beschwerlich - jain. Also klar wäre es einfacher, wenn der Hund wenn Besuch kommt oder ich zur Tür gehe freundlich wedelnd neben mir steht. Das schon. Aber dafür würde so ein Hund wahrscheinlich nicht dermaßen professionell andere Menschen ignorieren, wie meine das tut. Und unterm Strich kann ich besser händeln, dass ihr klar ist, wo ihr Platz ist wenn ich zur Tür gehe oder jemand rein kommt, als wenn ich draußen ständig meinen Hund abschirmen müsste oder davon abhalten an Leuten zu schnüffeln. Deshalb bin ich bisher sehr zufrieden, aber so wie es ist wird es vermutlich nicht bleiben. Wir werden sehen, wie viel Arbeit da drin steckt und wie es sich entwickelt. An irgendwas arbeitet man ja immer.