Beiträge von Froeschle

    Ist es denn möglich, den Neuankömmling in "seinem" Revier zu halten, sprich: Wenn der in seine Box geht, darf man die auch zumachen ohne dass der das doof findet? Und geht das auch bei der Hündin? So könnte man das ja mal zwischen zwei Spaziergängen versuchen, ich denke, das würde dir auch Sicherheit geben.

    Ja, so in der Art hab ich mir das auch vorgestellt. Zumindest die ersten 1 bis 3 Tage. Und nach dem Gassi schauen, wie sie sich verhält. Unsere kennt es, dass die Box zugeht. Hat damit kein Problem. Wenn sie rein muss aufgrund von Besuch, findet sich das erstmal doof, aber schläft dann auch recht schnell. Der Neue kennt die Box als Hauptschlafplatz, somit denke ich, wäre das auch vertretbar, um die ersten Stunden/Tage zu managen.

    Das mit der Hausleine ist eine gute Idee. Auf jeden Fall, wenn wir zu zweit sind.

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    Wovor hast du Angst? Dass deine Hündin auf den Gast richtig losgeht? Traust du ihr das zu? Oder hast du Angst, dass sie ihm ordentlich die Meinung geigt und er sich wehrt? Denke darüber nach und überlege, was du dagegen tun könntest, wenn es passiert.

    Ersteres.

    Einmal ist sie (für mich aus dem nichts) auf einen älteren Rüden losgegangen. Ich war total erstaunt und erschrocken, weil ich das so nicht kannte. Ein paar Wochen später hab ich erfahren, dass er zu dem Zeitpunkt schon voller Krebs war und kurz drauf verstorben ist. Ich denke, er hatte Schmerzen und hatte ihr irgendwie gedroht oder so. Der Besitzer war auch etwas doof und wollte unbedingt, dass die Hunde sich "hallo" sagen. Das ging alles so schnell. Auf jeden Fall hat sie in selten Situationen anscheinend schon das Potential um Stress zu machen.

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    Denke darüber nach und überlege, was du dagegen tun könntest, wenn es passiert.

    Ja genau, das ist es was mir im Kopf rumschwirrt :woozy_face::woozy_face: Danke für deine Anregungen.

    Ich würde ehrlich gesagt den Einzug nicht mit so viel Gedöhns machen. Das ist so eine komische Situation mit wohnt hier, doch nicht, wohnt doch hier, achne doch nicht, oder doch ...?

    Ich denke es wird stressfreier vom gemeinsamen Gassi sofort zum Einzug überzugehen.

    So in der Art hatte ich es eigentlich auch gedacht, nur dass wir vorher mal noch ein oder zwei Besuche mit dem alten Frauchen in der Wohnung geplant hätten. Denkst du das würde die Hund verwirren?

    Soweit ich weiß, hast du vor allem mit Borders zu tun, oder? Ich denke, mit dem WTP und dem genetisch eher weniger vorhandenen Aggressionspotential kann man es vielleicht lockerer angehen oder liege ich das falsch? Zumindest die Border, die ich kenne, sind sehr deeskalierend unterwegs.

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    Als Regeln gelten bei mir:

    Super, vielen Dank, die Regeln sind gut auf dem Punkt gebracht.


    Und die Sache, dass sie weiterhin auch getrennt voneinander bleiben können müssen stimmt natürlich auch. Das ist ja megawichtig. Gut dass du es sagst.


    Naja, jetzt müssen sie erstmal zusammenkommen:winking_face_with_tongue:

    Wir werden uns nächste Woche mal bei ihm Zuhause treffen. Er ist anscheinend nicht territorial und hat kein Problem mit Hundebesuch.

    Junipuni, mein herzliches Beileid :frowning_face:

    Und danke für deinen Bericht und das Mutmachen. Ich hab auch große Hoffnung, dass unsere Maus vom Kumpel profitieren könnte. Sie ist oft unsicher und ängstlich in fremder Umgebung, außer es ist in der Natur. Wie wohnen auf dem Land, aber haben von Anfang an immer geübt in größere Dörfer/Orte zu gehen, um sie daran zu gewöhnen. Bis heute tut sie sich schwer und wird manchmal sogar panisch. Ein cooler Begleiter könnte ihr da helfen.


    Heute waren wir wieder gemeinsam spazieren und die beiden haben sich direkt super verstanden und haben heute sogar ein bisschen Rennspiele gemacht. Richtig schön abwechselnd. Beide lieben es zu flitzen. Also er im Mausloch gebuddelt hat, durfte sie auch nachsehen und er hat immer mal bisschen an ihr schnüffeln dürfen.


    Ich hab nur Bammel im Haus was falsch zu machen und es damit zu verderben.

    Hallo sacco, die Frage ist berechtigt.

    Der Grund ist, dass, seit sich herausgestellt hat, dass unsere Hündin so überhaupt kein Kuschelhund ist, ich damit schon sehr zu knabbern hab. Der Rest der Familie auch. Wir respektieren es, dass sie das nicht mag, aber dennoch fehlt es uns.

    Konkret sind wir deshalb nie geworden, aber jetzt hat sie die Situation eben ergeben.

    Ob ihr das wirklich passt oder nicht, kann man, mMn, nicht nach ein paar Wochen oder sogar Monaten sagen. Ich weiß von Hunden, die kein Problem mit den neuen Hunden hatten, aber nie mehr als eine Wohngemeinschaft draus wurde. Andere, die sich mit neuen Hunden schwer taten, wurden beste Freunde. Ich denke, alles ist möglich.

    Wie hatten einige Jahre Ratten, die muss man auch Vergesellschaften, weil sie schnell Sterben und immer im Rudel gehalten werden müssen. Die sind sich fast immer erstmal Spinne Feind. Aber am Ende haben sich doch immer interessante und tolle Freundschaften ergeben.

    Falls alle Stücke reißen, dürfte der Hund aber wieder zurück zur Besitzerin.

    Hallo zusammen, nachdem ich eine Zeit lang mehr im realen Leben unterwegs war, führt mich ein neues Thema wieder zu euch.

    Bei uns soll in ein paar Wochen ein zweiter Hund einziehen. Ein 4,5 Jahre alter Jack Russell Mix Rüde intakt mit 10 Kilo. Er ist vom Wesen ein freundlicher Geselle und macht einen entspannten Eindruck. Nur wenn's ans Löcher Buddeln geht, hab ich schon eine Baustelle entdeckt. :woozy_face:

    Er ist kaum erzogen (was sich dann ändern wird :winking_face_with_tongue:) hat aber eigentlich keine wirklichen Probleme. Lediglich mit manchen Rüden ist er nicht ganz entspannt.

    Unsere Maus wiegt 20 Kilo ist mit anderen Hunden ohne Leine unterschiedlich. Ist der andere Hund frech und will sie einschränken, ist sie unterwürfig und macht evtl. Eher Quatsch um abzulenken. Mit einer kleinen Hündin, die sehr aufdringlich war, gab's mal kurz Stunk. Ebenso mit einer eher dominanten Australien Sheppard Hündin, die (mein Fehler) bei uns im Garten ein Spielzeug gefunden hat. Es gibt aber auch eine hundinz, mit der besteht sie sich super. Da gibt's nicht Mal im Garten Probleme, obwohl sie sich nur alle paar Wochen/Monate mal sehen. Sind ca. gleich groß.

    Ist ein Hund eher sehr gutmütig ist sie schon auch Mal frech und sogar etwas respektlos. Da muss ich ich sie bremsen, wenn sie den Hund belästigt und abspielt, obwohl der keinen Bock hat. Sie lässt sich da aber leicht regeln und wendet sich dann wieder ihren eigenen Interessen zu.

    Ihr hsh Anteil sorgt dafür, dass sie fremde Menschen und Tiere nicht so dolle findet im eigenen Haus und Garten, aber nach Gewöhnung bzw. Wenn jemand regelmäßig kommt, kommt sie klar bzw. Freut sich bei manchen sogar. Im allgemeinen kontrolliert sie aber sehr. Ich muss die ganze Zeit regeln und sie z.b. auf ihren Platz schicken. Ist jemand ein paar Tage da, schafft sie es, einfach liegen zu bleiben und kann sogar einfach weiter pennen, wenn derjenige z.b. vorbei läuft. Das braucht aber wirklich Zeit oder sehr regelmäßige Besuche.

    Der Jack Russell mix ist von einer Freundin, die ihn leider angeben muss (warum ist nicht wichtig für hier, die Gründe sind aber driftig).

    Wir hatten uns schon immer in den kleinen Mann verguckt und würden ihn sehr gerne nehmen. Er ist total menschenbezogen und kuschelt gerne.

    Wir waren zweimal spazieren und die beiden haben sich prima verstanden, unsere Maus war sogar extrem entspannt bis gleichgültig. Bisschen beschnuppern und jeder hat sein Ding gemacht. Natürlich wurde aber auf die selbe Stelle markiert. Er mag sowieso alle Hündinnen.

    Beim zweiten Spaziergang kam unser Hund auf einmal mit einer Tüte Hühnerknochen aus dem Busch hervor :face_screaming_in_fear: weiß Gott, wie das da hin kam.

    Auf jeden Fall kam der Zwerg natürlich gucken und da gab es kurz Stress. Wir haben die Tüte an uns genommen und ab da war alles wieder friedlich.

    Wir können ihr immer Dinge wegnehmen, ganz ohne Probleme (geklaute Kuscheltiere der Kinder z.b.)

    Wir haben nun vor, uns die 4 nächsten Wochen so oft wie möglich zu treffen und spazieren zu gehen und langsam auch in den Garten und an der Leine in die Wohnung, jeder Hund auf einen zugewiesen Platz. Also alles langsam angehen.

    Klar ist, begeistert wird unser Mädchen nicht sein und bestimmt könnte es Punkte geben, die Probleme machen.

    In 5 Wochen hab ich eine Woche Urlaub. Da soll der kleiner Mann dann einziehen. Beide Hunde sind Boxen gewohnt und es ist von jedem Hund der Lieblingsplatz. Unser Hund liegt allerdings auch sehr gerne auf dem Sofa.

    Soll ich das Sofa für alle streichen oder soll unser Hund da bleiben dürfen nur der Neuzugang darf (noch) nicht? Was würde ich tun , wenn sie (mit Sicherheit) knurrt, wenn er Richtung Sofa kommt? Sollte ich sie dann auf ihren Platz schicken? Oder findet sie den neuen dann erst Recht doof?

    Bei uns knurrt sie nie. Wenn's ihr zu viel wurde, hat sie am Anfang manchmal unseren jüngsten angebrummt. Ich hab sie dann freundlich auf ihren Platz geschickt. Da geht sie inzwischen von alleine hin, wenn es ihr auf dem Sofa zu unruhig oder zu eng wird. Allgemein ist sie ein Hund, der nicht sehr gerne kuschelt. Kontaktliegen ist aber meist OK. Streicheln nur am Rücken und Hintern kraulen. Aber auch nur wenn's gerad passt.

    Ich würde natürlich alle Spielsachen wegräumen. Mehrere wassernäpfe aufstellen und die hunde getrennt füttern.

    Ich könnte mir vorstellen, dass unser Hund den neuen in der ersten Zeit massiv kontrollieren möchte. Soll ich sie dann immer auf ihren Platz schicken? Oder direkt beide Hunde erstmal nur getrennt frei laufen lassen und den anderen jeweils in seine Box?

    Ich hab durch unsere nicht ganz einfache Hündin schon wirklich sehr viel über die Hundesprache und Hundeverhalten im allgemeinen gelernt, aber diese Situation ist echt total neu :see_no_evil_monkey: und sooooo fit fühle ich ich jetzt gar nicht mehr, wo es evtl drauf ankommt.

    Weiters Problem, unsere Maus steht wirklich gut im Gehorsam, den neuen müsste ich erstmal vor allem managen.

    Ja ich weiß, Terrier und hsh-jagdhund Mix ist jetzt nicht die allerleichteste Kombi. Aber warum soll's auch Mal einfach sein :woozy_face:

    In einem Bericht hatte ich gelesen, dass die Jäger der Meinung sind, dass das viel zu spät kommt. Wölfe zu erlegen ist schwer und gerade im Winter in schneereichem Gebiet. Sie meinten, dass sie evtl. 10-15 Wölfe erlegen werden. Im nächsten Jahr werden mehr geboren, somit steigt die Population.

    Zu genau der Problematik hab ich jetzt auch keine Idee, aber unser Mädchen hatte auch vor kurzem eine spooky Phase. War hauptsächlich draußen. Komische Geräusche, seltsame Dinge oder Menschen (Jogger, Radfahrer).

    Ist einfach vorbeigegangen. Ging ca. 3 Monate würde ich sagen.

    Hallo ihr lieben,

    Könnt ihr mir eine Bürste oder ähnliches empfehlen?

    Unsere Hündin ist im Fellwechsel und ich möchte gern die Haare auskämmen.

    Alle Bürsten die ich habe, streichen einfach nur drüber. Auch so ein Fell-ex Metallschaber wie ich es von Pferden kenne, hat nicht wirklich was rausgeholt.

    Fell: kurz und eher rauh. Nicht richtig rauh aber auch nicht weich. Mäßig Unterwolle. Sie ist ein Deutsch Kurzhaar Mix. Ich hab noch keinen reinrassigen DKH angefasst, aber ich schätze, das Fell kommt so hin, wie es beschrieben wird.