Beiträge von Froeschle

    Ich muss mich gerade echt aufregen, über den Gassigeher von unserem Nachbar-Border.

    Ich werde schon immer belächelt, weil unsere Maus nicht zu allen Menschen darf und auch nicht zu anderen Hunden. Zu dem Border schon gar nicht, weil der nur seine Frisbee interessiert. Heute hab ich sie unterwegs getroffen und hab unsere Maus doch Mal hin, ohne Leine. Wie geahnt, Border kein Interesse, unser Hund aufdringlich. Also hab ich sie wieder zu mir genommen. Sitz machen lassen u d mit Keks belohnt.

    "Lass sie doch, die machen das untereinander aus". "Immer dieses füttern, am Hals gibt es einen Belohnungspunkt, da streicheln und du brauchst keine Kekse"

    Ich hab ihn gefragt, was er für Hunde schon selbst erzogen hat. Neufundländer und Berner Sennenhund. 30 Jahre Hindererfahrung.

    Ich hab ihm gesagt, dass ich sicher nicht alles richtig mache, aber einen eigenständigen Jagdhund-hsh Mix kann man nicht genauso erziehen wie einen Border und dass die Hunde das nur dann mit sich ausmachen, wenn beide gut und fair kommunizieren. Und wenn einer ein Draufgänger ist und der andere devot muss ich eingreifen.

    Das nächste Mal, geh ich einfach in eine andere Richtung. Dieses Altherren Geschwätz geht mir echt auf den Zeiger. :barbar:

    Sorry für OT

    Leider finde ich den Schwanzwedel-faden nicht :ka: , aber nach deiner Schreibe hab ich auch den Eindruck, dass es sich lohnen würde xD

    Na, vielleicht mach ich dann auch noch einen weitern Test, bei dem von Feragen gefällt mir das Ergebnis nicht so gut :ugly: xD xD :D

    Bei welchen Laboren habt ihr den testen lassen? Ist ja schon krass, dass die Ergebnisse so stark abweichen :flushed_face:

    Aber hübsche Mädel :hugging_face: ich würde das süße Hundi auch sofort adoptieren :smiling_face_with_heart_eyes:

    Unsere Maus ist auch ein Deutsch Kurzhaar Mix und bei uns ist es stellenweise ganz ähnlich. Wir haben viel Fortschritte gemacht indem ich ihr komplettes Frühstück an der Leine verfüttert habe. Ich muss morgens immer meine Tochter zum Bus begleiten. Also Gehweg, viel hundepipi, andere Kids usw. Viel Ablenkung. Ich hab das aber ganz bewusst fürs Training benutzt. Im Prinzip läuft sie natürlich dem Leckerchen hinterher bzw. Bettelt ums Leckerchen wenn sie zu mir aufschaut. Aber wir laufen einfach ordentlich mit Fokus auf mir, kombiniert mit kleinen verbalen Hinweisen ("eh-eh" für nicht wegziehen, "prima" und "weiter"). Durch die Gewöhnung, also abhalten vom Mist bauen und ordentlich laufen, brauchen wir inzwischen viel weniger Leckerli. Sie weiss was sie soll und dafür bekommt sie Lob und Keks.

    Ebenso im Treppenhaus: Wir haben leider Katzen im Haus, da hat sie mich früher fast die Treppe mit runtergerissen. Inzwischen gibt es ein "hinten" und Leckerchen hinter dem Rücken. So laufen wir gesittet runter und wenn sie doch Mal vorbeizieht, bleiben ich stehen und befördere sie mit "hinten" und Keks wieder hinter mich. So nach ein paar Wochen musste ich gar nichts mehr sagen,nur noch erinnern.

    Draussen, wenn die Aufregung nicht allzuviel ist, und besonders am Ende der Runde mit Freilauf und auspowern, läuft sie wie eine Eins.

    Kurz: bei uns. Haben viele Leckerli und die Gewöhnung an den immer gleichen Ablauf sehr viel geholfen.

    Bbylabi , ich kann dich total gut verstehen. Vor sowas hab ich auch Angst. Zumal unser Mädchen schon einen vorwärtsdrang bei Unsicherheit zeigt (wenn sie was im Dunkeln sieht knurrt sie und zieht hin). Da sie ja erst 10 Monate alt ist, kann sich das noch auswachsen. Bisher ist sie immer freundlich bis fiddelnd Menschen gegenüber und uns, der Familie gegenüber höchstens mal übermütig. Wir haben zwei Tricks die da immer helfen: Tunnel (von hinten durch die Beine) und parken (das gleiche, aber mit sitz zwischen den Beinen). Wenn sie sehr wild ist, lenke ich das oft erfolgreich so um. Gerade bei Tunnel kann sie sich weiter bewegen, aber kontrolliert.

    Zum Thema Pubertät: ich traf eine tolle dackefrau im Tierladen. Mit der hab ich mich dort lange unterhalten. Sie meinte, es gab einmal 6 Wochen am Stück, da hat sie mit ihrem Mädel gar nichts gemacht, außer das nötigste, weil sie völlig Gaga war. Ob bei jedem Hund so ne extreme Phase kommt, sei dahingestellt, aber ich denke auch, Programm auf ein Minimum für eine gewisse Zeit, ist sicher gut.

    Ich hab manchmal ein schlechtes Gewissen, weil es hier manchmal Tage gibt, an denen außer 45 Minuten Gasse am Morgen und 20 Minuten am Nachmittag, absolut nix passiert. Aber im Nachhinein ist sie an den folgenden Tagen oft zwar gepfeffert, was den Bewegungsdrang abgeht, aber im Kopf viel mehr bei mir.

    Zur Situation selbst kann ich nicht viel sagen. Ich glaube aber tatsächlich, dass man in diesem Fall, wirklich körperlich wie mental ausdrücken muss "so nicht, das ist Scheisse". Dann versteht es der Hund. Wenn man nicht von Haus aus so eine Person ist, ist das glaub gar nicht so leicht. Aber sicher machbar.