Beiträge von Serkö

    Ich denke das muss jeder für sich entscheiden.

    Nein, so einfach ist es eben nicht, Du lebst ja nicht in einem Vakuum ohne jeglichen Kontakt zu anderen Menschen (bzw Hunde). Da besteht auch so etwas wie eine Verantwortung Deinem Umfeld, Deinen Mitmenschen, der Gesellschaft gegenüber.

    Ganz viele Impfgegner ignorieren gerne, dass der Rückgang / die Ausrottung vieler gefährlichen Krankeiten das Resultat einer konsequenten langjährigen Impfstrategie sind. Da lässt es sich dann locker sagen, dass heute ein Ansteckungsrisiko sehr niedrig sei und die Impfschäden ja so schlimm. Valable Studien können sie dann in der Regel aber nicht angeben. Hörensagen, Berichte aus der eigenen Blase und Echokammer.

    Ich bin sicher, wenn im persönlichen Umfeld Krankheitsfälle und Schicksale so sichtbar und präsent wären, wie das früher leider der Fall war, dann würde sich die Frage gar nicht stellen, dann wäre jeder äusserst dankbar, das Mittel zur Verfügung stehen, die helfen, viele Erkrankungen in Schach zu halten.

    Ich weiß, ist verboten, aber vor seinem letzten Urlaub war chicco 16 und wir haben die Impfung bezahlt, wurde eingetragen. Aber aus versehen daneben gespritzt :shushing_face:

    Das kann man unter Umständen so machen, würde ich aber nicht an die große Glocke hängen. Schon im Interesse des jeweiligen Tierarztes nicht.

    Aber wirklich, nur unter gewissen Umständen, die Gesundheit des Hundes geht vor, auch die der Hunde im Umfeld!, ideologische Gründe haben bei diesem Entscheid nichts zu suchen.

    Der Bereich hier ist am schlummern, ich hoffe es ist ok, wenn ich den mal aus dem Dornröschenschlaf hole.

    Im Gegensatz zu Deutschland war hier in Serbien sowohl der Winter, als auch das Frühjahr viel zu trocken. Die Temperaturen sind seit bereits geraumer Zeit sommerlich bis hochsommerlich (aktuell 36 Grad, morgen und übermorgen nochmals wärmer). Die Getreideernte wird ein Lotteriespiel, Standort, lokale Niederschläge (das waren eher Gewitterzellen die nicht für flächigen Niederschlag gesorgt haben) spielen eine grosse Rolle. Heu 1. Schnitt ist grössenteils eingebracht, kein Bombenjahrgang, aber nicht so verregnet wie im vergangenen Jahr.

    Wir und zwei Nachbarn versorgen unsere Haushalte über einen Brunnen, gegraben vor 40? Jahren durch die Grossväter besagter Nachbarn und der vorherigen Hausbesitzer hier. Und wie bereits in vergangenen Trockenperioden beschwert sich jetzt jeder über den Wasserklau und zu grossen Verbrauch der anderen. Es weiss allerdings auch niemand, wie gross der Verbrauch überhaupt ist, wer wieviel Wasser zapft, weil - in guten Zeiten rückt das alles in den Hintergrund. Meine Fragen diesbezüglich werden mit Erstaunen registriert...

    Nun. Wir haben für den Garten 3 IBCs draussen stehen (3000 Liter), könnten theoretisch Regenwasser auffangen, wenn denn solches vom Himmel fallen würde. Dazu ein IBC à 1000 Liter den ich mit meinem Umzugsgut aus F mitgebracht habe. Steht auf der Pferdeweide, damit ich nicht den ganzen Tag mit Wassereimerschleppen beschäftigt bin. Vor dem Haus steht nochmals ein alter IBC (1000 lt). Ist im Prinzip für Pflanzenbewässerung gedacht. Zusätzlich eine Regentonne, da weiss ich jetzt grad nicht wie gross die ist. 500 Liter?, da ist "Gewitterwasser" drin, genauso in einem grossen Maischefass beim Garten. Plus ein 1500 lt Maischefass, abgedeckt mit einer Plastikfolie. (Hm, ich habe echt viel Wasser hier rumstehen.)

    Alle IBC wurden per Tankwagen befüllt. Der auf der Weide und vor dem Haus vor 2 Wochen, die 3 für den Garten bereits vor längerer Zeit. Alle Tanks habe ich vor Befüllung mit dem Hochdruckreiniger und dem Schrubber sauber gemacht. Zudecken, verkleiden ist noch geplant um einer Veralgung vorzubeugen. Mein Wasserverbrauch aus der Hauszisterne ist echt nicht hoch. Die Pferde saufen bei den Temperaturen ganz schön was weg, auch die Hunde haben Durst, die Katzen sind eher Minitrinker, die Hühner verbrauchen auch mehr.

    Alle Wasserquellen funktionieren auch ohne Strom, die Hauszisterne liegt etwas erhöht an einem Ende des Grundstücks, Wasser fliesst also auch ohne dass die Pumpe läuft, der Druck ist dann einfach etwas niedriger.

    Viel Text bis anhin...

    Es ist durchaus vorstellbar, dass sich diese Trockenperiode noch sehr lange hält, der Sommer hat ja eigentlich (zumindest auf dem Kalender) erst angefangen. Den Garten (Foliengewächshaus, Gemüse) kann ich mit nicht so taufrischem Wasser versorgen (da wird noch eine Tropfbewässerung installiert, das senkt den Verbrauch (und die Arbeit) nochmals etwas), da sehe ich keine Probleme. Zweibeiner, Hühner, Hunde und Katzen - da könnte ich zur Not Wasser filtern oder abkochen (Gasvorrat im Auge behalten...). Ja, notfalls können die Tiere auch Bäh-Wasser trinken, wenn das dann aber zu Durchfall (Wasserverlust) führt, ist das nicht sinnvoll.

    Das ist soweit ja kein Notfallszenario, sondern saisonale Wasserknappheit. Trotzdem nun meine Frage vor allem an die Besitzer grösserer "Trinker". Was für Gedanken habt ihr Euch zur Wasserversorgung Eurer z.B. Kühe, Pferde, Schafe, Schweine u.ä. gemacht? Habt ihr da einen Plan?

    Ich muss auch mal überlegen, ob es Sinn macht irgendwelche Zusatzmittel z.B. zur Desinfektion auf Vorrat zu haben, oder Wasserfilter bereit zu haben. Aber hey, ich kann doch nicht 120 Liter am Tag filtern??? Und das im dümmsten Fall über einen längeren Zeitraum.

    Gandorf, kannst Du nicht mal einen Ansatz in Deine Gedanken und Schlussfolgerungen versuchen reinzubringen, nur einen klitzekleinen als Anfang, dass es wirklich Leute gibt, die nicht dieser, Deiner, Vorstellung entsprechen?

    Ich glaube, das wäre sehr hilfreich und würde viel Spannung hier aus der Diskussion rausnehmen. Du beschreibst hier lediglich DEINE Realität und negierst total, dass es eine andere gibt, dass Leute tatsächlich aufgrund anderer Motivationen, Wünsche, Ängste, Beweggründe, Geschichten, Lebensentwürfe "solche" (es soll jetzt bitte niemand auf die Idee kommen, nachzufragen, was ich mit "solche" meine...) Hunde haben / besitzen / führen.

    Sei doch nicht so festgefahren und schwarz/weiss in Deiner Meinung, trau' Dich, glaub mir, es lohnt sich.

    ABER DAS SCHREIBT DOCH KEINER!

    Meine Güte, ist Lesekompetenz heute ausverkauft?

    Wo hat jemand geschrieben, dass das normal ist?

    Und ich rede nicht von vielleicht mal einer einzelnen Person sondern von mehreren Haltern solcher Hunderassen.

    Danke.

    Es schreibt tatsächlich keiner. Es wird aber von einigen (gewollt?) so gelesen, interpretiert, verstanden und dann entsprechend reagiert.

    Wuffwicht

    Nein. Du kannst das (oft problematische, weil ansonsten macht sich in der Regel ja niemand Gedanken darüber, da nicht störend) Verhalten eines aufgrund seiner z.B. schlechten Aufzucht, Sozialisation u.ä. nicht als normal bezeichnen. Für den Hund vielleicht normal, ja. Aber der Begriff normal bezieht sich auf Verhaltensweisen gesehen im Kontext einer grösseren Gruppe. Wenn sich die Mehrheit einer Gesellschaft / Gruppe "so" verhält, kann dies als die Norm dieser Gruppe, ergo normal, bezeichnet werden.

    Wenn Dich im Supermarkt ein kleines Kind ständig ans Schienbein kickt, weil dies im heimischen Umfeld so gelebt wird, heisst das noch lange nicht, dass dies normal ist. Nur so als Beispiel.

    Tricky, der Begriff, DerFrechdax hat hier eine sehr spannende Unterhaltung eröffnet, vielen Dank dafür.

    Für viele Menschen ist es z.B. absolut normal, dass Hunde ein Teil der Familie sind und auch so leben. Heisst, sie dürfen ins Haus, bei vielen auch ins Bett, werden zum Tierarzt gebracht usw. Für ganz viele Menschen ist es aber auch normal, dass ein Hund sein Leben an einer 2-Meter-Kette verbringt, bis er dort entweder verreckt, oder vorher entsorgt und durch einen anderen Hund ersetzt wird.

    Serkö ging es mEn in dem Beitrag nicht darum, dass der Fall nicht erwähnenswert wäre, sondern um die Art der Nachfragen zum Hergang, bei denen, und das Gefühl teile ich, es mehr um die plastische, bildliche Ausmalung der Vehemenz geht als um deren Notwendigkeit.

    ?

    Genau so ist es, vielen Dank Momo und Lotte :bindafür:

    Ach, ich wünschte mir eine Dosis Deiner Eloquenz.

    Wobei, Du und ein paar andere haben mich offensichtlich genau so verstanden, wie ich's gemeint habe, dann habe ich also doch nicht komplett hoffnungslos stümperhaft formuliert.

    Aber auch bei meisterhafter Ausdrucksweise, wenn einem das Gegenüber entweder gezielt missverstehen will, einem die Worte im Mund verdreht, das Gespräch manchmal auf echt abenteuerliche Weise in Richtung des persönlich präferierten Nebenkriegsschauplatzes bugsiert, dann, ja dann wird ein konstruktiver Austausch schwierig.

    Ich hatte jetzt noch angefangen, auf diverse Beiträge nach meinem Post einzugehen, habe jetzt aber alles wieder gelöscht, ich bin müde und eigentlich denke ich, es nützt eh nix.

    Grundsätzlich verstehe ich und kann ich nachvollziehen, dass man sich für Details der Vorfälle interessiert. Um dazuzulernen, um Ähnliches vermeiden zu können, um zu begreifen.

    Diese endlosen und wiederholten Nachfragen zu Einzelheiten haben aber in der Häufung mittlerweile auch etwas Voyeuristisches, Sensationsgieriges.

    Vorfälle mit Pits und ähnlichen Rassen werden hier zuhauf eingestellt. In der Regel kommt sehr viel sehr sachkundiges Feedback, die Fälle werden besprochen, es entwickeln sich oft sehr spannende und lehrreiche Diskussionen.

    Was mir hier konkret jetzt aber etwas "quer" kommt, grad bei Usern die sich schon länger hier im DF aufhalten und auch sehr explizit hier in diesem Thread gut aktiv sind, dürfte doch langsam klar sein, wie diese Art Hund tickt, wo die Problematiken liegen. Muss man dann echt jedes Mal wieder nachbohren? Und grad jetzt hier, ist es tatsächlich derart relevant, was für ein Messer die ihren eigenen Hund verteidigende Frau zur Hand hatte, bzw aus ihrem Fahrzeug holte? Wird hier jetzt tatsächlich die Frage gestellt, wie sie das Messer geführt hat? Hat sie zugestochen? Hat sie geschnitten?

    Wie ein paar Beiträge weiter oben vermerkt, der Vorfall hat sich in den USA ereignet. Die verzweifelte Hundebesitzerin hätte auch eine Schusswaffe auf sich tragen können, dann hätte sie den Pit wahrscheinlich erschossen. Ich nehme jetzt einfach mal an, dass sie ganz pragmatisch einen Gegenstand einsetzte, der ihr hilfreich erschien und der zur Hand war. Das war eben ein Messer.