Beiträge von walkman

    aber jetzt sind ja nur noch Normale hier :zany_face:

    Das weise ich entschieden von mir. :)

    Außerhalb dieses Threads halte ich es eher so, das Thema scherzfrei und unaufgeregt zu besprechen. Wenn sich Leute damit noch nie auseinandergesetzt haben, verweise ich immer auf die Broschüre vom BBK ( https://www.bbk.bund.de/SharedDocs/Dow…cationFile&v=32 ).

    Und über mögliche Katastrophen, Krisen, Kriege diskutiere ich nur mit Leuten, die das Thema wirklich interessiert (oder die eine aus meiner Sicht idiotische bzw. politisch mindestens fragwürdige Meinung vertreten).

    Ich

    Ich muss sagen, als ich mir damals den Titel ausgedacht habe, hab ich das mit Augenzwinkern gemeint, weil Prepper für mich ein bisschen verstrahlte Zeitgenossen waren, die irgendwo in Amerika einen Bunker für schwere Zeiten verbuddelt haben.

    Heute lese ich immer wieder von der Prepperszene und das besonders in Verbindung mit Reichsbürgern o.ä., und damit möchte ich nicht (und ich denke auch sonst niemand hier) in Verbindung gebracht werden.

    Wenn man den Titel dieses Threads in "Katastrophenvorsorge" oder meinetwegen auch etwas weniger Existenzielles umbenennen könnte, hätte ich nix dagegen =)

    Wenn man den Begriff als Scherz nimmt, finde ich ihn eigentlich ok. Damit kann man da wenigsten alles drunterfassen, ohne eine genaue Begriffsbestimmung diskutieren zu müssen.

    Das ist auch hier der eigentliche Grund: Krank und Leben am Ärmel der Welt? Macht nix, die Gefriertruhe gibt genug selbstgekochte Mahlzeiten für 3 Wochen her. Mann samt Auto in Reha? Passt, mit wöchentlicher Biokiste sind die paar Wochen easy und komfortabel überbrückt :smile:

    Wir betreiben hier tatsächlich keine Katastrophenvorsorge, sondern eine Form von Vorsorgehaltung, die uns im Notfall ein paar Wochen über Wasser halten kann, es auch abdeckt, wenn der wöchentliche Einkauf ein- oder zweimal ausfällt und mit der wir auch mal eine Quarantäne überstehen. Und wir - und Schwiegermutter noch mehr - greifen auch bei guten Angeboten mal mehr zu.

    Für mich persönlich möchte ich keine Vorsorge für ernstere Krisenfälle betreiben und mich auch nicht mit Gedanken an sowas wie Überleben oder gar Selbstverteidigung in Zeiten von Katastrophen oder Ausnahmezuständen beschäftigen. Habe eh die Neigung zu Grübelei, Ängsten und Zwängen, für mich wäre das daher nicht gut. Es würde diese Neigung füttern. Von diesem Teil „Prepper“ halte ich mich daher fern. Auch wenn mein Mann bei meiner aktuellen Bücher-Ausmist-Aktion sehr nachdrücklich angemerkt hat: „Wenn es irgendwann mal keine eBooks mehr gibt, tuts Dir um jedes entsorgte Buch leid!“

    Ach ja - Schrauben, Nägel, Muttern, Dübel und und und und …. aus 55 Jahren Möbeln der Schwiegerleute und 35 Jahren Möbel ebenso wie Werkzeuge aus Schwiegervaters 40jähriger Zugehörigkeit zu einem großen Industrieunternehmen :hust: werden bei uns dafür sorgen, dass es uns da für den Rest unseres Lebens an nichts fehlen wird. Mann nennt das sinnvolle Vorsorge. Ich bin mir da nicht so sicher :lol:

    Ich verstehe es völlig, wenn man sich selbst nicht intensiv mit dem Thema befassen will, wenn einen das ernsthaft belastet und damit die Zeit ohne Krise/Katastrophe zur persönlichen Krise wird.

    Bei mir ist es umgekehrt, mich beruhigt das Beschäftigen mit dem Thema "Persönliche Vorsorge" eher. Und ich war schon morgens, als das Thema Crowdstrike aufkam, im Supermarkt, weil ich eine Lücke im Vorrat erkannt hatte :D

    Vielfalt macht aber auch einen halbwegs gesunden Staat aus.

    Mal eine andere Frage, wie seid ihr im HO denn so arbeitsplatztechnisch ausgestattet?

    Ich arbeite ja zu nahezu 100% im Homeoffice und könnte dies gar nicht, wenn ich zuhause nicht gleichwertig ausgestattet wäre wie im Büro. Also höhenverstellbarer Tisch (Wichtig!), Bürostuhl, Laptop + Monitor, Drucker, etc. Und zu guterletzt, ein Bürozimmer. Also rein, Tür zu und ich bin gedanklich @work.

    Eigentlich habe ich mir vorgenommen öfter ins wirklich toll designte und ausgestattete Büro zu fahren. Unser AG bietet kostenlos Frühstücksutensilien (div. Müslis), Milch, Hafermilch, Teesorten, Kaffeevollautomat, 2x/Woche Lunch (richtig tolle Bowl, Suppen, Salate und/oder Pasta), Mittagssport mit Personaltrainer, etc.

    Aber irgendwie lässt es sich von zuhause einfach richtig gut arbeiten, so dass ich zugegebenermaßen viel zu selten im Büro bin.

    Ich habe zu Hause einen ordentlichen Bürostuhl, das ist für mich das Wichtigste. Schreibtisch ist höhenverstellbar, nutze ich ehrlicherweise nie. Und Monitore könnte ich haben, ich nutze aber nur Laptop ohne separate Tastatur.

    Und die Kantine im Büro ist nicht gut aber teuer. Also kein vernünftiger Grund hinzufahren. OK, zumindest der Kaffee ist dort ganz gut.

    Ich bräuchte einmal Input von aussen :kleeblatt:

    Aktuelle Situation: 3 Hunde, Stelle mit 80 Prozent Homeoffice, spannender Job, aber das ( menschliche) Drumherum macht immer mehr Bauchschmerzen.

    Jetzt habe ich eine super interessante Stellenausschreibung gesehen, Arbeit fußläufig erreichbar, Bezahlung besser. Aber: Kein Homeoffice, d.h die Hunde wären jeden Vormittag alleine.

    Würdet ihr euch bewerben?

    Natürlich, ich würde mich immer ersteinmal bewerben, die Leute kennenlernen und sehen was geht. Und danach kann man immer noch entscheiden, ob man wechselt.

    Mal so aus Interesse,weil ich's gerade bei Mobile sehen: würdet ihr euch nen Camper kaufen der vorher nur für eine Saison als Mietcamper genutzt wurde?

    Roadfans verkauft anscheinend nach einer Saison seine Camper. Kastenwagen bis 6 Meter, Erstzulassung im März und alle mit nur 29.000 KM für 45.000€

    Ist das normal das Mietcamper mit doch relativ wenig KM wieder aus dem Bestand fliegen? Ich kenn das so gar nicht.

    Ein Neufahrzeig verliert im ersten Jahr den größten Wert durch die Zulassung, nicht durch den Gebrauch. Dadurch kann der Vermieter ihn als "Jahreswagen", also beinahe "Neuwagen", am Markt platzieren und trotzdem eine Saison damit ordentlich Geld verdienen. Die Firmen bekommen (wenn sie mehrere Fahrzeuge auf einmal kaufen) beim Einkauf gute Konditionen, nehmen dann viel Geld durch Vermietung ein und bekommen dann noch einen relativ guten Preis am Markt. Und im zweiten Jahr besteht i. d. R. noch Herstellergarantie, sodass auch hier kein Risiko für den Verkäufer besteht. Manche Vermieter verdienen noch zusätzlich Geld damit, dass sie bei möglichst vielen Mietern Schäden geltend machen und die Kaution enbehalten oder sogar die jeweiligen Versicherungen in Anspruch nehmen.

    Ich würde so ein Auto zum ADAC o. ä. zum Gebrauchtwagenchek geben, um größere Motorprobleme etc. prüfen zu lassen. Wenn es irgendwie geht, würde ich versuchen herauszufinden, ob mal Schäden mit dem Fahrzeug abgerechnet wurden, die Infos muss der Händler zur Verfügung stellen (oder man lässt sich das schriftlich bestätigen, dass es keine gab).

    Ansonsten hätte ich aver keine großen Bedenken, nicht zuletzt aufgrund der noch laufenden Herstellergarantie.

    Heute als "Gassirunde" durch eine enge Schlucht über zig Stahlgittertreppen, durch enge, steile Abschnitte und an vielen Leuten mit quasi keinem Abstand vorbeigegangen: Niemand verletzt, kein Stress beim Hund und zum Abschluss noch ein "Junge, das hier habt ihr aber sicher schon oft gemacht" von einem Wanderer.

    Ich kann kaum fassen, dass es so gut läuft.

    Frage an die Hundesportler unter uns:

    Großevent - DM - und es werden maximal 20 Plätze für Tageszelte angeboten. Parkplätze sind ca. 300 m vom Verein entfernt auf einem öffentlichen, unbewachten Parkplatz. Wenn man Glück hat und da nicht andere Leute stehen, weil halt öffentlich.

    Sehe ich das zu eng, dass ich die Hunde nicht unbeaufsichtigt auf diesen Parkplätzen im Auto lassen will? :denker:

    Normal bauen wir ein Zelt für den Tag auf aber bei - ca. 100 Startern - ist die Chance einen Zeltplatz zu kriegen, halt ziemlich gering. Es geht hier um zwei Tage Anwesenheitspflicht.

    Ich kenne es halt nur von meinem Sport, da werden viele Zelte aufgebaut. :ka:

    Siehst du m. E. nicht zu eng. Ich würde mein Tier auch nicht über längere Zeit im Auto im öffentlichen Raum lassen.

    Ich fürchte nur, dass sich die Gesellschaft inzwischen deutlich verändert hat.

    Ich glaube, Gesellschaft ist bunt. Und sie ist immer auch das, was ich daraus mache (positiv wie negativ).

    Richtig, sie ist auch das, was ich daraus mache.

    Mir geht es aber darum, dafür zu sensibilisieren, dass bestehende, gesellschaftliche Strukturen (Dorfgemeinschaften z. B.) in Krisen schneller zusammenbrechen können, als es sich viele vorstellen.

    Desinformation und viele unterschiedliche, teils neue Akteure verschärfen das noch.