Beiträge von walkman

    Nö, in der Regel wird nur die Zusatzluftfederung mit Kompressor eingebaut, nur das Gutachten wird meist noch separat berechnet, obwohl es generisch ist.

    Manchmal werden noch andere Dämpfer eingebaut, das ist aber bei Wohnmobilen die Ausnahme.

    Ich meine sowas, die typischen Auflastungen mit Hilfe von Luftfederungen. Siehe die Tabelle; man sieht die Achslasten vorher und nachher:

    https://linnepe.eu/auflastung-fiat-ducato/

    Genau so etwas meinte ich auch, bei so etwas werden zusätzlich zu den vorhandenen Blattfedern aufblasbare Kissen eingebaut, die dafür sorgen, dass das hohe Gewicht nicht die vorhandenen Federn ausreizt und durchschlägt. Das ist dann die ganze Auflastung, da wird nichts verstärkt oder sonst noch hinzugefügt. Bei der zweiten Variante auf der Seite werden zwar noch die Federn auf der Vorderachse getauscht, aber auch das macht kaum Unterschied. Die Hersteller, insbesondere Linnepe, Goldschmidt und VBAir, machen dabei alle das Gleiche.

    Alternativ könnte man auch eine zusätzliche Blattfeder oder ein anderes Blattfederpaket einbauen lassen, aber dann verliert man die Anpassbarkeit auf die Straßenverhältnisse.

    An der Gewichtsverteilung ändert das nichts und die Belastung des Fahrzeugs ändert sich auch nicht, auch Bremsen etc. bleiben wie vorher.

    Das ist nicht grundsätzlich schlimm, aber man bringt das Fahrzeug damit wirklich noch näher an seine Grenzen.

    Wenn der Gutachter bzw. die Versicherung das Auto freigegeben haben, dann frag doch mal den lokalen Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr, ob die dir die Box nicht rausholen wollen, ohne sie zu zerstören. Die freuen sich in der Regel, wenn die Autos zu Übungszwecken zerschneiden dürfen.

    walkman: Wenn man mit Hilfe einer Luftfederung auflasten lässt, wird ja noch mehr getauscht. Je nach Kombination von Luftfederungshersteller und Basisfahrzeug erhöht sich dann schon die Achslast.

    Nö, in der Regel wird nur die Zusatzluftfederung mit Kompressor eingebaut, nur das Gutachten wird meist noch separat berechnet, obwohl es generisch ist.

    Manchmal werden noch andere Dämpfer eingebaut, das ist aber bei Wohnmobilen die Ausnahme.

    Bezüglich Zuladung hab ich 500kg. Leer gewogen lt Vorbesitzer mit 2 Personen, vollem Diesel und Wasser/Abwassertank. Beladen glaub ich auch.. ich könnte auch 1000kg Zuladung haben, da das Auto bei der Umschreibung auf Wohnmobil von 3,5t auf 3t abgelastet wurde. Dann hätte ich auch wieder 2,5t Anhängelast. Warum dass so gemacht wurde, ist mir schleierhaft. Hab ich irgendwie Vorteile mit 3t ggü 3,5t?

    Vielleicht hat der Vorbesitzer hinter einer Brücke mit 3t Belastbarkeit gewohnt? Ansonsten würde mir da auch die Fantasie fehlen.

    Frank fiel heute früh auf, wir haben den 22.04. Und er bekam etwas Panik, hätte er doch am Donnerstag den 22. den Zulassungstermin beim Straßenverkehrsamt fürs WoMo und Freitag wollen wir es abholen. Ist es etwa doch heute :shocked:


    nein!
    Sagt mal, ist das normal, dass man 1,5 Monate auf einen Termin warten muss mittlerweile? Früher war so: ohne Termin hingefahren und etwas warten vor Ort oder Termin für die nächsten Tage gemacht und bequem nicht warten müssen. Der Termin ist am Donnerstag den 22.05. :ugly: :shocked: :omg: . Gemacht haben wir den, als klar war, es ist nun beim Händler, wir können es zeitnah abholen. Wir wollten doch ab dem 01.05. damit erstmals wegfahren...

    Frank hat jetzt über ein befreundetes Autohaus einen Slot für Donnerstag bekommen (also die melden es dann für uns an), eben alles ausgefüllt dafür, hoffentlich klappt es...

    Aber ensthaft, liegt das bloß an unserem Straßenverkehrsamt oder ist das mittlerweile normal? Dort bekamen wir nur eine Bandansage, dass es wegen akuter Unterbesetzung zu Termin-Verzögerungen kommen kann und ein Anruf leider nicht persönlich entgegengenommen werden kann :fear:
    Gut, es ist in unserem Fall "nur" ein Wohnmobil, aber auf ein Auto kann man ja auch einfach mal angewiesen sein...

    Nein, das liegt an Händlern und kommerziellen Fahrzeugzulassungsdiensten die gerne mal massenhaft Termine blockieren. Dem versuchen die Ämter Herr zu werden, aber nur mit geringem Erfolg. Wenn du in einem Landkreis wohnst, hilft es manchmal, die Suche auf Straßenverkehrsämter anderer Gemeinden im Kreis auszuweiten.

    Ich muss unser Wohnmobil auch mal dringend im bepackten Zustand wiegen. Allerdings haben wir eine Auflastung auf 4 Tonnen, da sollten wir eigentlich noch gut Luft haben.

    Sicherheitstechnisch ist glaube ich weniger das Gesamtgewicht das Problem, sondern vor allem, dass die Achslast auf der Hinterachse häufig schon deutlich überschritten ist, teilweise sogar selbst dann, wenn das Gesamtgewicht noch passt. Und dann reicht eventuell schon ein ungünstiges Schlagloch... Ich bin jedenfalls froh um die Luftfederung hinten. Die war schon verbaut, ansonsten hätten wir sie aber nachrüsten lassen.

    Ja, neben dem Gesamtgewicht ist auch die Achslast ein Thema, und je nach Form des Fahrzeugs spielt auch die Gewichtsverteilung vorne/hinten eine Rolle: Teilintegrierte sind durch den größeren Aufbau schon hecklastiger, mit großer Heckgarage noch mehr und wenn diese dann verbunden mit einem sehr großen Überhang ist, dann kommt noch die Hebelwirkung dazu. Die Zusatzluftfederung erhöht dann den Fahrtkomfort ein wenig und verringert auch die Wankneigung, wenn man sie ordentlich aufbläst. Allerdings ändert sich dadurch nicht die Gewichtsverteilung und die ist dann problematisch, wenn die Vorderachse deutlich entlastet wird. Wieviel Gewicht prozentual auf der Hinterachse sein darf, regelt die Aufbaurichtlinie des Herstellers, die sieht in der Regel aber niemand :)

    Ich habe mal mit einem Fahrzeug mit sehr ungünstiger Gewichtsverteilung ein Sicherheitstraining gemacht, das war wirklich sehr, sehr ernüchternd. Selbst die erfahrenen Trainer haben zwischenzeitlich deutlich geschwitzt und waren etwas panisch im Funk. :D

    Für meine aktuelle Kiste steht so ein Training noch aus.

    Ja, gerade erst haben wir den Neuen gewogen: Wir haben absolut voll beladen für 3 Wochen inkl. Mensch, Hund, Vorräten, Kleidung und vollem Wassertank noch gut 100 kg Luft.

    Wenn man bedenkt, dass das Auto oberhalb von 3,5t zugelassen ist, ist das gar nicht mal so viel Spielraum.

    Ich freue mich so! Im fünf Tagen geht’s los. 8Wochen lang durch Skandinavien und die Wetterprognose ist echt anständig für Ende April. :mrgreen-dance:

    Da wir mit auch mit recht frischen Temperaturen rechnen und Skandinavien-typisch wechselhaften Wetter, komme ich um einiges an Hunde Bekleidung nicht herum.

    Wenn ihr bei kühleren Temperaturen campt (sagen wir -5C bis 10C, mit Regen und Wind rechnend), was würdet ihr an Hundebekleidung mitnehmen? Ich meine bei längeren Aufenthalt, nicht für kurze Touren.

    Unserer hat gar nichts.

    Das ist aber wahrscheinlich extrem abhängig vom Hund und von den Rahmenumständen:

    - Während wir wandern, machen wir keine längeren Pausen (territorialer Hund und Rast passen schlecht zusammen), wir sind also ständig in Bewegung. Vor dem Camper hält sich das Tier aus dem gleichen Grund auch (noch) nicht auf.

    - Unser Hund hat zudem sehr seltsames Fell, keine Unterwolle, aber einen extrem dichten Kragen und findet Regen und Schnee sehr viel angenehmer als alles über 18 Grad.

    - Und im Gegensatz zum früheren Camper, wo es nachts extrem kalt war, wird es im neuen Camper nicht mehr kalt, weil wir die Heizung jederzeit so laufen lassen können, dass niemand mehr friert.