Aber das erlebe ich so oft. Alle reden von Toleranz. Aber bei vielen hört die Toleranz am eigenen Tellerrand leider schon wieder auf.
Für die vehementen Gegner wirkt Schutzhundesport so, als würde man damit einem Hund Dinge beibringen, die man gegen einen Dritten einsetzen kann.
Aufklärung hilft da nur bedingt, weil es einen (mutmaßlich extrem geringen) Anteil von Leuten gibt, die diese Intention tatsächlich verfolgen. Dass man die (wahrscheinlich) nicht in Vereinen findet, sondern in irgendwelchen Hinterhöfen, ändert nichts am pauschalen Bild der Gegner.
Dabei gibt es Analogien zu Diskussionen um das Thema "Waffenbesitz": Je mehr Menschen Waffen besitzen, umso wahrscheinlicher, dass darunter auch solche sind, die besser keine hätten. Das lässt sich sachlich nicht vollständig entkräften, es ist also Zeitverschwendung, darauf zu setzen.
Wäre ich jemand, der sich für Schutzhundesport einsetzen wollte, würde ich versuchen, Entscheider in Politik, Veterinärwesen, Justiz etc. aufzuklären und Diskussionen in der Fläche, insbesondere auf Social Media Plattformen, meiden.