Beiträge von walkman

    Der Staat hat halt nicht nur die Aufgabe, sich um Hundehalter und deren Infrastruktur zu kümmern.

    Und zudem kann ich mich hier nicht beschweren: Das Tierschutztier kostet die ersten Jahre keine Steuern, weil es aus dem Tierheim ist, Arbeitslose etc. können sich von der Hundesteuer ebenfalls befreien lassen, dienstlich / ehrenamlich genutzte Hunde kosten auch keine Steuern.

    Hauptsache, man muss selbst nicht aktiv werden und kann auf den vermeintlichen Mangel und auf das System schimpfen

    Ich finde es wichtig und richtig, auf strukturelle Ungerechtigkeit hinzuweisen und diese aufzuzeigen.

    Es gibt nun einmal viele Probleme, die nicht individuell verursacht und daher auch nicht allein individuell lösbar sind., sondern vor allem auf der politischen/gesellschaftlichen Ebene.

    Wenn wir nun sagen, jeder muss sich um sich selber kümmern und wir sind nicht füreinander verantwortlich, können wir den Sozialstaat eigentlich abschaffen.

    Wieso gucken bei solchen Forderungen eigentlich immer in Richtung Staat?

    In meinem Umfeld (Kleinstadt mit dorfähnlichen Stadtteilen) gibt es eine große Anzahl kostenloser Angebote für unterschiedlichste Zielgruppen. Der Großteil davon ist durch Vereine und Initiativen organisiert.

    Irgendwie scheint die Möglichkeit, sich ehrenamtlich zu engagieren, oft übersehen zu werden.

    Vorgestern z.B. wurde vom FL ein Fackellauf organisiert. Der war kostenfrei und anschließend gab es noch Verpflegung für alle Beteiligten. Wir gehen da jedes Jahr mit und finden das ein super Event (man muss dafür auch nicht in FL wohnen).

    OT:

    Peinlich, ich musste gerade auf die Karte gucken, um herauszufinden, wer FL ist.... Hätte man drauf kommen können....

    Das stimmt: HO hat viele Vorteile, vor allem eben den Fahrtweg einsparen. Direkt Zuhause Feierabend und nicht erst noch nach Hause müssen; man kann nebenbei Wäsche usw machen. Also wenn wenig los ist. wenn die Hunde etwas haben, ist man Zuhause und muss nicht frei nehmen oder so.

    Sehe ich auch so, das ist wirklich gewonnene Lebenszeiot. Und ich hatte das früher gar nicht so wahrgenommen, irgendwie fand ich es gar nicht so schlecht, im Auto zu sitzen und Musik zu hören, einfach deshalb, weil man sich keine Alternative vorstellen konnte und es schon der zeitsparendste Weg war (35 min Auto ggü. 1 1/2 h Bahn).

    Wenn ich heute mal ins Büro muss, kann ich immerhin die Uhrzeit frei wählen, fahre ich nach der rush hour, verliere ich deutlich weniger Zeit. Auch diese Flexibilität habe ich Corona zu verdanken.

    Maizy Was ich wirklich gerade lästig finde, ist die Tatsache, dass man das Nachlassen der Wirkung des Chips ja ersteinmal feststellen muss, setzt man dann einen neuen ein, ist die Wirkung nicht schlagartig wieder da. Mit diesen Erfahrungen wird beim Auslaufen von diesem die Entscheidung wohl für eine dauerhafte Kastration fallen

    Ja das ist wirklich Mist. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass das Hormon Auf-und-Ab sonderlich gut ist. Nach den 5 Monaten vom ersten Chip war ich noch nicht bereit um mich für eine endgültige Kastration zu entscheiden. Deswegen gab es erstmal den Jahreschip. Vor ein paar Tagen habe ich den Kastrationstermin gemacht. Ende September ist es dann endgültig. 😐

    Im Dezember wären die 12 Monate vorbei.

    Welche Erfahrung hast du denn zwischen Auslaufen des ersten und Wirkung des zweiten Chips gemacht? Meine TÄ meinte, es gäbe keinen Rebound-Effekt. Ich habe den EIndruck, sie irrt. Wie war es bei euch?

    dass der für den Hund gerade zuständige Mensch zuverlässig und kompetent ist

    Glaubt ihr, dass ein Hund seine Bereitschaft, andere Hunde zu akzeptieren (und vielleicht weniger dramatisch zu kommunizieren), dadurch schult, dass er mehr Hundefreundschaften/Bekanntschaften/Kontakte hat?

    Superspannende Frage!

    Ich fürchte (und das ist nur eine recht unqualifizierte Vermutung), es hängt (auch?) davon ab, was die Ursache dafür ist, dass er sich mit der Akzeptanz anderer Hunde schwertut und vermutlich spielt es auch eine Rolle, wie die Kontakte aufgebaut wurden und welche Erfahrungen er dabei macht.

    Wenn meiner einen Tag in der HuTa mit vielen Hundekontakten ohne Leine hatte, ist er gefühlt abends deutlich weniger reaktiv auf andere Hunde. Zwei HuTa-Tage in einer Woche machen aber umgekehrt keinen Unterschied. Bei Kontakten an der Leine ist es hier eher umgekehrt, je mehr Kontakte an der Leine draußen stattgefunden haben, umso sensibler wird er.

    Und um es noch komplizioerter zu machen: Im Hundeverein ist es noch einmal anders, je länger wir dort sind und je länger er mit den anderen Tieren gemeinsam unterwegs war, umso weniger sensibel wird er. (Solange keiner fixiert...)

    PS: Wenn du mit "dramatisch kommunizieren" Leinenpöbelei meinst, möchte ich diesen Begriff bitte gesetztlich geschützt haben und kaufen. :)