Auch wenn einige eurer Storys lustig klingen, so ganz normal finde ich das trotzdem nicht.
Naja, normal ist relativ. Sukuna war 6 Monate alt, erst seit kurzem bei mir und kannte Geschirr nur zum Gassi, einmal am Tag. Sonst war sie immer ohne, weil es mit den Geschwistern im Auslauf/Zwinger zu viel Verletzungspotenzial hatte.
Plötzlich war es den ganzen Tag dran und hat sie vermutlich einfach gestört. Oder die Zähnchen taten weh und sie hat das erstbeste zum knabbern genommen.
Miep...Miep ist eh ein Sonderfall. Angsthund, kannte nichts, war vorher noch nie wirklich an einer Leine. Da wird das, was einem an der Flucht hindert halt beseitigt.
Ich find das Verhalten für ehemalige Straßenhunde jetzt nicht so unnormal.
Jo, Tierschutztöle ist ähnlich, allerdings nicht wirklich Angsthund, sondern eher tierheim- und straßensozialisierter Knastbruder, der lieber mal einen auf dicke Hose macht, als eine auf´s Maul zu kriegen.
Leine hatte ich damals genutzt, um ihn im Wohnzimmer zu lassen, als wir in der ersten Nacht im Schlafzimmer schlafen wollten. Nach einer Minute war klar, dass auch eine richtig dicke, teure Leine (damals) nicht geeignet gewesen ist (war), um das Tier irgendwo zu befestigen. Ich habe dann die ersten Nächte mit ihm im Wohnzimmer geschlafen und das Leine Kauen unterbunden.
(Ich meine, ab der dritten Nacht hat er dann dauerhaft im Schlafzimmer gepennt...)