Beiträge von walkman

    Hallo!

    Woran liegt es, dass es in Deutschland teilweise so schwierig ist im Notfall, eine 24 Stunden Tierklinik zu finden?

    Das ist sicher eine Frage von Bevölkerungsdichte und Wirtschaftlichkeit. Kliniken gibt es da, wo genug Nachfrage und gleichzeitig ein bezahlbares Gelände vorhanden ist.

    Höhere Preise für Notfallbehandlungen (wie im oben verlinkten Text gefordert) würden nur dann etwas ändern, wenn die daraus entstehenden Einnahmen die Kosten mehr als decken. In Gegenden mit geringerer Bevölkerungsdichte halte ich das für sehr ambitioniert. Hinzu kommt, dass auf dem Land die Antwort auf die Frage "wieviel Behandlung soll ein Tier bekommen" von Nutztierhaltung mitgeprägt ist.

    Wir haben ja auch ein Nebengewerbe und verkaufen selbst hergestellte Ware.

    Fast immer wird versucht den Preis zu drücken! Kaum jemand ist bereit zu zahlen. Wir bekommen Angebote "kaufe für x €" und die sind sehr sehr oft unter dem reinen Warenwert!

    Wir haben einen Stundenlohn von 3-4€ nach Abzug aller Kosten! Davon könnten wir nicht leben (müssen wir Gott sei Dank auch nicht. Ist für uns ein Hobby)

    Aber ich weiß von vielen kleinen Selbstständigen / Gewerben wo der Stundenlohn ähnlich hoch ist! Und da kann es wirklich an die Existenz gehen wenn ständig Kunden absagen (egal ob Stunden oder bestellte und extra angefertigte Ware) und nicht bezahlen! Es ist einfach wirklich ein großes Problem.

    Ich fürchte, ihr fördert unbeabsichigt dieses Käuferverhalten sogar: Dadurch, dass ihr das als Hobby macht und nicht auf kostendeckende Preise angewiesen seid, drückt ihr den Marktpreis.

    Maßnahmen zur Kundenbindung wären heute eigentlich noch viel wichtiger als früher, stattdessen gibt es aber einen Trend (z. B. in Social Media), seine Probleme zum Problem des Kunden zu machen.

    In der aktuellen Podcast Folge geht es übrigens um den Welpen der ja „nur“ gemaßregelt wurde von vor ein paar Wochen.

    Anscheinend hat sich da das Veterinäramt eingeschaltet.

    Und er betont in der Folge wie gefährlich positive Verstärkung sein kann. 🙄

    Dabei ist Strafe viel gefährlicher… 🙄

    Kannst du den Link dazu (gerne mit Zeitangabe, dann muss ich nicht alles hören) :) teilen? Oder ist das zahlungspflichtig? (War das das mit der Trainerin, oder war das schon länger her?)

    Bevor das OT wird: Für Judo und ähnliche Sportarten ohne Schläge/Tritte kenne ich das auch nicht, sondern ist abhängig von der konkreten Sportart / SV und sicher auch von der Gegend. Dann konkreter: Hier in der Gegend ist das in Schulen für MMA, Krav Maga, WT/WC und vergleichbare Disziplinen üblich.

    Mein Freund hat Muay Thai, Krav Maga, Kickboxen und Ju Jutsu gemacht. Scheint also lokal sehr unterschiedlich zu sein. Das einzige, wo er meint, dass es gewesen sein könnte, ist die Schwarzgurtprüfung beim Ju Jutsu, aber definitiv nicht beim normalen Training der anderen Disziplinen. Und er ist SV-Trainer.

    Wäre super, wenn du ihn da nochmal fragen bzw. recherchieren lassen könntest. Antwort gerne als PN, damit das hier nicht total ins OT entgleist :D

    Bei einer Prüfung, vor Allem zum Schwarzgurt, wo man ja dann schon ewig dabei ist, fänd ich das sehr seltsam. In den Verbänden hier will man ja verhindern, dass sich Leute mit entsprechenden Vorstrafen in Kampfsport/SV ausbilden lassen, deshalb wird das hier am Anfang gemacht. Wenn das dann erst bei einer Prüfung geprüft wird, kann man das auch lassen.

    Vielleicht gibt es hier ja auch bei dem Begriff "Führungszeugnis" ein Missverständnis, ich meine das hier: https://www.bundesjustizamt.de/DE/Themen/Zent…ugnis_node.html

    In vielen anderen Kampfsportarten / SV ist es schon lange üblich. ein sauberes Führungszeugnis zum ersten Training zu fordern.

    Hab mal meinen Freund gefragt, der seit fast 30 Jahren Kampfsport macht und selbst Trainer ist... Und zum ersten Training ist ihm das neu und hat er noch nie anderweitig mitbekommen, zumal es laut seiner Aussage auch durchaus zur Rehabilitation genutzt wird.

    Wäre also ähnlich unsinnig wie beim Schutzhundesport, der für entsprechende Hunde ja die erste Wahl bei der Auslastung ist.

    Bevor das OT wird: Für Judo und ähnliche Sportarten ohne Schläge/Tritte kenne ich das auch nicht, sondern ist abhängig von der konkreten Sportart / SV und sicher auch von der Gegend. Dann konkreter: Hier in der Gegend ist das in Schulen für MMA, Krav Maga, WT/WC und vergleichbare Disziplinen üblich.

    Auf jeden Fall bin ich sehr gespannt wie sich das noch weiter entwickelt in Österreich.

    Spannend wird auch, inwieweit diese Entwicklung sich nach Deutschland ausweitet. Sollten hier vergleichbare Regelungen eingeführt werden (Wesenstest für den Hund, sauberes Führungszeugnis für den Halter/HF, Training nur auf offiziellen Hundeplätzen), wird der Aufschrei sicher groß, zumindest zum Wesenstest. Die Millieus, bei denen das Führungszeugnis ein Problem wäre, interessieren sich sowieso nicht für Regelungen.

    Ist das "ned meins" - oder ist das nicht Lichtjahre entfernt von dem, was du unter vernünftigem Training verstehst?

    Das rumruckem ist scheisse und nicht mein Weg.

    Woran liegt es, dass so viele Vereine das anders sehen?