Beiträge von walkman

    OT:

    Wenn man sich seine Schlösser ansieht, ist schon auch erkennbar, dass er auch ordentlich einen an der Waffel hatte :)

    nein, das stimmt so einfach nicht.

    Ich schreibe gerne mehr über ihn, und über seine Bauwerke, wieso er sie baute. Wissenschaftlich fundiert. Soweit möglich und belegbar.

    Neuschwanstein ist z.B. neben der Phantasterei, eine Burg zu erbauen als Gralsburg, ein Musterbeispiel der modernen Technik des 19. Jahrhunderts. Ludwig war ein großer Förderer der Technik, der Ingenieurskunst in seiner Zeit. Wasserkraftwerke zur Energiegewinnung usw., all dass hat er gefördert.
    Das weiß nur keiner, weil er wegen Neuschwanstein und seiner anderer Bauwerke als Spinner mit "ordentlich einen an der Waffel" verschubladet wurde.

    OT:

    Ich meine das "einen an der Waffel haben" nicht pathologisch, sondern würde das auch als Beschreibung für mich verwenden.

    Aber danke für den Hinweis (ehrlich gemeint) darauf, dass diese Schublade zumindest für Ludwig II nicht so passt, wie ich es nach den Besichtigungen der Schlösser (als Kind) in Erinnerung behalten habe.

    Würdet ihr die drauf hinweisen obwohl offensichtlich drauf gesch... wird!?

    Nein, wenn es Touristen sind, sind die eh bald wieder weg.

    Viele schöne Spazierwege sind für Hunde komplett gesperrt von den Bauern.

    Leute, die öffentliche Wege (sofern es einer war) in irgendeiner Form eigenständig versuchen zu beschränken, finde ich ungefähr genauso übel wie diejenigen, die sich nicht an geltende Regeln halten.

    Ich finde Schloss Linderhof das schönste von allen

    Ich denke, so werden wir das auch machen. Der Zipfel Bayerns ist ja eh "nur" Übernachtungs-Stopp, bzw. um vom ersten Urlaubstag schon etwas zu haben. Ich mag so ewig lange Fahrtage nicht. Wir müssten da am frühen Nachmittag ankommen, es liegt ja relativ gut auf der Route, und fahren dann für die Nacht nach Unterammergau, wovon die Hunde sehr sicher etwas haben werden :nicken:

    Ich finde, Neuschwanstein sollte man zusätzlich mal von Weitem gesehen haben, da kann man ganz gut unten in etwas Entfernung vorbeifahren und Foto machen. Nenn mich kitschig, aber das ist schon etwas Besonderes, dadurch dass die Kiste für so vieles Pate gestanden hat.

    Vielleicht ist das auch der Versuch, dieses "Dauercamper-Jägerzaun-Terrasse-Schuppen-Gartenzwerg-Image" loszuwerden.


    Mit Touristen verdienen die CP ja in einer guten Saison sehr viel mehr Geld.

    Ja? Habt ihr den Eindruck, da ist ein Wandel und "Dauercamper" will man nicht mehr? Mag sein, keine Ahnung (ich meide Plätze mit höherem Dauercamper-Anteil tatsächlich), aber ich hatte bislang den Eindruck, ist so gewollt, jeweils. Also ein Platz ist vor allem auf Dauercamper ausgelegt (gewollt) oder aber will generell gar keine. Mischformen (abgesehen von einer Art Ferienhaussiedlung, das aber auch eher so zur wochenweisen Vermietung) sehe ich eher seltener. Aber gut, bin eher selten auf CPs.
    Gibt es da einen Wandel?

    Veränderungen gibt es ganz sicher, allerdings denke ich nicht, dass es eine klare dauerhafte Richtung gibt. Parallel dazu, dass im Corona-Boom viele CP-Betreiber gemerkt haben, wie viel Geld man mit Tpuristen verdienen kann, hat eine nennenswerte Menge Wohnmobilstellplätze eröffnet. Der riesige Boom ist nun auch deutlich abgeflacht, insofern gehe ich auch davon aus, dass Dauercamper nie ganz verschwinden werden.

    Es gab tatsächlich bereits einige Plätze, wo eben diesen Dauercampern jetzt gekündigt wurde. Die Parzellen müssen komplett geräumt werden. Der Unmut ist groß.

    Andere Campingplätze (ein ganz großer hier in der Nähe zB.) hat ein Viertel aller Dauercamper gekündigt, um dort Tiny Häuser aufzustellen und anzubieten.

    Rechnet sich noch viel mehr für sie.

    Das Thema "Tiny-House mit der Möglichkeit zur Wohnsitzanmeldung" halte ich für ein riesengroßes Ding in der Zukunft. Da ist die Nachfrage sehr viel größer, als die aktuellen Möglichkeiten.

    Statt Stellplätze "höherwertigere" Ferienhäuser anzubieten war noch ein anderer Trend, nach Corona vermute ich zukünftig eher etwas weniger Nachfrage, zumindest in Deutschland.

    Tatsächlich sind diese selbst aufgebauten Zäune auf vielen Plätzen inzwischen verboten. Warum weiß ich nicht. Mich stören sie an sich nicht.

    Allerdings wurde ich auch schon oft aus solchen Dingern heraus angekläft beim Vorbeigehen. Das nervt mich dann schon 🙈

    Es scheint damit zu tun zu haben, dass manche Platzbetreiber diese Zäune mit "der Hund ist dadrin sich selbst überlassen und macht was (und wohin) er da drin will. In letzter Zeit habe ich häufig Zäune bei Dauercampern gesehen, da waren die Tiere aber so sehr dran gewöhnt, dass sie nicht einmal bei offenem Zaun rausgelaufen sind. Die würden da auch niemals ihr Geschäft verrichten. Vielleicht ist das auch der Versuch, dieses "Dauercamper-Jägerzaun-Terrasse-Schuppen-Gartenzwerg-Image" loszuwerden.

    Mit Touristen verdienen die CP ja in einer guten Saison sehr viel mehr Geld.