Beiträge von walkman

    Wenn ich irghendwo bin, wo ich permanent Leinenführigkeit einfordere, nehme ich ein Halsband. Darf der Hund rumrennen - insbesondere an der Schleppleine mit größerem Radius - nehme ich ein Geschirr (wobei es auch auf Touren mit Geschirr immer Sequenzen gibt, in denen ich Leinenführigkeit einfordere).

    Wäre der Hund noch gar nicht leinenführig, würde ich es davon abhängig machen, wie sehr er zieht. Zieht er extrem auch im Halsband, würde ich zunächst immer auf Geschirr setzen, bis die Leinenführigkeit sitzt. Ich kenne auch eine Menge Leute, die Leinenführigkeit auch bei solchen Hunden mit Halsband oder Moxonleine trainieren, davon halte ich persönlich aber nichts.

    Zu Bloch: Ob man irgendwas von Wölfen auf Hunde übertragen kann, finde ich nicht so relevant, größtenteils ist das ja bereits widerlegt. Aber wenn es Methoden gibt, die sich innerhalb meiner persönlichen / ethischen Grenzen bewegen, die funktionieren, ohne dem Hund oder unserem Verhältnis zu schaden, ist mir die falsche Herleitung recht egal. Wichtig sind mir da die Folgen.

    Zu Kaye: "Zahl mal X000 EUR, dann machst du einen Onlinekurs und kriegst Trainingspläne und Betreuung" finde ich ein dermaßen wenig überzeugendes Konzept, dass mir egal ist, ob er inhaltlich sinnvolle Dinge beitragen kann.

    Ich habe gelesen, mein Jahrgang ist 2024 dran, den Führerschein zu tauschen, meine Nachbarin sagte, auch die Führerscheine die wie Scheckkarten aussehen, müssen getauscht werden, also nicht nur rosa oder graue Lappen. Ich habe die Karte seit 2001, mir ist gerade aufgefallen, die Klasse CE ist 2016 abgelaufen, die fahre ich aber auch nicht. Muss die Karte gegen eine neue Karte getauscht werden?

    Hier gibt es einen Rechner dafür: https://www.adac.de/verkehr/rund-u…mtausch-rechner

    Dank Homeoffice schaffe ich es inzwischen 3x pro Woche mittags ins Fitnessstudio.

    Meine körperlichen, teils aus dem Schreibtischjob, teils alterbedingt entstehenden Verfallserscheinungen scheinen dadurch ein wenig nachgelassen zu haben. Trotz Nicht-Stehen am Schreibtisch (aber bei sehr dynamischer Sitzhaltung, so dynamisch, dass mir regelmäßig Hosen durchwetzen).

    aber jetzt sind ja nur noch Normale hier :zany_face:

    Das weise ich entschieden von mir. :)

    Außerhalb dieses Threads halte ich es eher so, das Thema scherzfrei und unaufgeregt zu besprechen. Wenn sich Leute damit noch nie auseinandergesetzt haben, verweise ich immer auf die Broschüre vom BBK ( https://www.bbk.bund.de/SharedDocs/Dow…cationFile&v=32 ).

    Und über mögliche Katastrophen, Krisen, Kriege diskutiere ich nur mit Leuten, die das Thema wirklich interessiert (oder die eine aus meiner Sicht idiotische bzw. politisch mindestens fragwürdige Meinung vertreten).

    Ich

    Ich muss sagen, als ich mir damals den Titel ausgedacht habe, hab ich das mit Augenzwinkern gemeint, weil Prepper für mich ein bisschen verstrahlte Zeitgenossen waren, die irgendwo in Amerika einen Bunker für schwere Zeiten verbuddelt haben.

    Heute lese ich immer wieder von der Prepperszene und das besonders in Verbindung mit Reichsbürgern o.ä., und damit möchte ich nicht (und ich denke auch sonst niemand hier) in Verbindung gebracht werden.

    Wenn man den Titel dieses Threads in "Katastrophenvorsorge" oder meinetwegen auch etwas weniger Existenzielles umbenennen könnte, hätte ich nix dagegen =)

    Wenn man den Begriff als Scherz nimmt, finde ich ihn eigentlich ok. Damit kann man da wenigsten alles drunterfassen, ohne eine genaue Begriffsbestimmung diskutieren zu müssen.

    Das ist auch hier der eigentliche Grund: Krank und Leben am Ärmel der Welt? Macht nix, die Gefriertruhe gibt genug selbstgekochte Mahlzeiten für 3 Wochen her. Mann samt Auto in Reha? Passt, mit wöchentlicher Biokiste sind die paar Wochen easy und komfortabel überbrückt :smile:

    Wir betreiben hier tatsächlich keine Katastrophenvorsorge, sondern eine Form von Vorsorgehaltung, die uns im Notfall ein paar Wochen über Wasser halten kann, es auch abdeckt, wenn der wöchentliche Einkauf ein- oder zweimal ausfällt und mit der wir auch mal eine Quarantäne überstehen. Und wir - und Schwiegermutter noch mehr - greifen auch bei guten Angeboten mal mehr zu.

    Für mich persönlich möchte ich keine Vorsorge für ernstere Krisenfälle betreiben und mich auch nicht mit Gedanken an sowas wie Überleben oder gar Selbstverteidigung in Zeiten von Katastrophen oder Ausnahmezuständen beschäftigen. Habe eh die Neigung zu Grübelei, Ängsten und Zwängen, für mich wäre das daher nicht gut. Es würde diese Neigung füttern. Von diesem Teil „Prepper“ halte ich mich daher fern. Auch wenn mein Mann bei meiner aktuellen Bücher-Ausmist-Aktion sehr nachdrücklich angemerkt hat: „Wenn es irgendwann mal keine eBooks mehr gibt, tuts Dir um jedes entsorgte Buch leid!“

    Ach ja - Schrauben, Nägel, Muttern, Dübel und und und und …. aus 55 Jahren Möbeln der Schwiegerleute und 35 Jahren Möbel ebenso wie Werkzeuge aus Schwiegervaters 40jähriger Zugehörigkeit zu einem großen Industrieunternehmen :hust: werden bei uns dafür sorgen, dass es uns da für den Rest unseres Lebens an nichts fehlen wird. Mann nennt das sinnvolle Vorsorge. Ich bin mir da nicht so sicher :lol:

    Ich verstehe es völlig, wenn man sich selbst nicht intensiv mit dem Thema befassen will, wenn einen das ernsthaft belastet und damit die Zeit ohne Krise/Katastrophe zur persönlichen Krise wird.

    Bei mir ist es umgekehrt, mich beruhigt das Beschäftigen mit dem Thema "Persönliche Vorsorge" eher. Und ich war schon morgens, als das Thema Crowdstrike aufkam, im Supermarkt, weil ich eine Lücke im Vorrat erkannt hatte :D

    Vielfalt macht aber auch einen halbwegs gesunden Staat aus.

    Mal eine andere Frage, wie seid ihr im HO denn so arbeitsplatztechnisch ausgestattet?

    Ich arbeite ja zu nahezu 100% im Homeoffice und könnte dies gar nicht, wenn ich zuhause nicht gleichwertig ausgestattet wäre wie im Büro. Also höhenverstellbarer Tisch (Wichtig!), Bürostuhl, Laptop + Monitor, Drucker, etc. Und zu guterletzt, ein Bürozimmer. Also rein, Tür zu und ich bin gedanklich @work.

    Eigentlich habe ich mir vorgenommen öfter ins wirklich toll designte und ausgestattete Büro zu fahren. Unser AG bietet kostenlos Frühstücksutensilien (div. Müslis), Milch, Hafermilch, Teesorten, Kaffeevollautomat, 2x/Woche Lunch (richtig tolle Bowl, Suppen, Salate und/oder Pasta), Mittagssport mit Personaltrainer, etc.

    Aber irgendwie lässt es sich von zuhause einfach richtig gut arbeiten, so dass ich zugegebenermaßen viel zu selten im Büro bin.

    Ich habe zu Hause einen ordentlichen Bürostuhl, das ist für mich das Wichtigste. Schreibtisch ist höhenverstellbar, nutze ich ehrlicherweise nie. Und Monitore könnte ich haben, ich nutze aber nur Laptop ohne separate Tastatur.

    Und die Kantine im Büro ist nicht gut aber teuer. Also kein vernünftiger Grund hinzufahren. OK, zumindest der Kaffee ist dort ganz gut.