Beiträge von walkman

    Ich meine irgendwo gelesen zu haben, dass man Vaseline zwischen die Hundezehen schmieren soll, wenn der Schnee da stark pappt. Weiß da jemand was zu?

    Bei Lucifer ballt sich der Schnee so zwischen den Zehen, dass er aussieht wie eine Ente. Das ist natürlich unangenehm. Er versucht das raus zu beissen unterwegs, verbiete ich ihm, weil wenn er es nass leckt wird das Ganze noch schlimmer. So pule ich dem Hund alle drei Minuten den Schnee zwischen den Zehen raus. Die Haare an den Füßen hab ich schon so weit gekürzt, wie möglich. Das hat es auch etwas verbessert, dauert jetzt länger bis das losgeht.
    Emil hat das gar nicht. Der hat Schneebommeln in den Behängen, aber nix zwischen den Zehen.

    Ich hatte es so verstanden, dass man Vaseline auf die Pfoten schmiert, um sie direkt zu schützen aber nicht, dass da dadurch Schnee weniger festhängt, mein Hund hatte damit allerdings bisher nie Probleme.

    Allerdings hat er seit diesem Winter angefangen, sich nach Schneespaziergängen die Pfoten abzulecken. Ich bin nicht sicher, ob er doch mehr Probleme mit dem Schnee hat, als ich bisher angenommen habe, oder ob das vielleicht mit Streusalz zu tun haben könnte (fiel mir jetzt beim Schreiben erst ein). :(

    OT:

    Ist aber auch okay, wenn ich das allein so empfinde, ich bin im Moment vielleicht auch ein bisschen übersensibel damit.

    Ich finde das gar nicht übersensibel, sondern völlig nachvollziehbar. Ich finde es auch positiv, mit so großen Begriffen nicht inflationär umzugehen, gerade weil quasi vor der Haustür in Europa in der Ukraine ein echter Krieg statt.

    Und auch wenn gleichzeitig westliche Länder inkl. Deutschland bereits hybrid angegriffen werden und umstritten ist, inwieweit das schon die Definition von Krieg erfüllt, hält sich das Leid hier bei uns noch sehr in Grenzen. Und auch wenn die Stabilität unserer Gesellschaft ganz klar angegriffen wird, fühlt sich genau das sicher noch nicht nach Krieg an.

    Wenn man allerdings von um die 100 Personen mit Feuerwerkskörpern beworfen und angegriffen wird, dann kommen einem dabei schon Gedanken an Bürgerkrieg. Und solche Bilder gab es leider auch dieses Jahr wieder in mehreren Städten. Will man jetzt eine Brücke schlagen, könnte man argumentieren, dass der (echte) Krieg im Informationsraum sich zunehmend auch in Situationen wie an Silvester niederschlägt, aber das ist wohl eine eher theoretische Antwort.

    Ein Trainer meinte mal zu mir "Erzfeinde trainieren wir nicht". Er war der Auffassung, dass auch ein Hunde ein Paar konkrete Wesen scheiße finden darf.

    Was wir aber trainieren sollten waren Gassigänge in der Hood ohne Erzfeinde. Ich gebe aber zu, dass mir die Muße fehlt, dafür momentan Zeit zu investieren.

    Ich bin jetzt plötzlich paranoid wegen unserer geplanten Reisen nach Frankreich, nachdem ich diese Seite gelesen habe:

    Vorsicht bei der Einreise mit Hunden nach Frankreich!

    Kann also irgendein Dorfgendarm beschließen, dass unser Hund "verdächtig" aussieht? (Das mag lächerlich klingen aber Luna ist kräftig gebaut mit starker Brustkorb und ausgeprägter Muskulatur.)

    Ist FRA wirklich so gefährlich? (Ich betreibe worst-casing als Hobby, bitte um Nachsicht.)

    Sehr merkwürdige Seite: Auf der Unterseite zu Dänemark steht nichts zu dem dort bekannten Risiko, aber zu Frankreich und den Niederlanden gibt es dort jeweils solche Horrorgeschichten.

    Was hier halt total auffällig ist: Früher waren es scheinbar viel mehr Raketen. Also Einzelteile, die einzeln angezündet werden mussten. Das hat Zeit gekostet, es kamen somit auch nicht so viele Knallgeräusche hintereinander. Und man fand hinterher ziemlich viele von den Hölzern, wir haben teilweise 20 Stück im Garten eingesammelt. Heute scheint es fast nur noch Batterien zu geben. Einmal anzünden, dann ganz viel und laut Bumm. Holzstöcke hatten wir gar keine mehr im Garten. Und auch unterwegs war nichts.

    Gestern früh gab es die letzte halbe Tablette Pexion. Man merkt es am Verhalten.

    Dass die Raketen zu großen Teilen durch Batterien abgelöst wurden, denke ich auch.

    Allerdings muss man zugeben, dass das, was aus Batterien rauskommt, deutlich besser und professioneller aussieht, als diese einzelnen Raketen.

    Was so richtig extrem laut Lärm macht, sind aber andere Teile, die sind wirklich nur für den Knall da.

    So wie ich gelesen habe, besorgen sich wohl immer mehr Leute Feuerwerk aus Kategorien, die eigentlich nicht von Laien gekauft werden dürfen.

    Heute eine flüchtige Bekannten mit Verbrennung II. Grades an der Hand auf meine Frage, was das denn ist und ob sie damit beim Arzt war:

    "Ach, nöö, sowas passiert mir jedes Jahr an Silvester..."

    Joa, was soll man da sagen. Hundebesitzerin übrigens.

    Long story short: Mein Leben ist geprägt durch einen leinenpöbeligen HSH-Mix, der mir als Labbi verkauft wurde und der mir mein komplettes Leben auf links gedreht hat. Aus diesem Blickwinkel betrachte ich hier die meisten Posts. Wenn du dir mal meine sonstigen Beiträge speziell hier in diesem Thread durchliest, wirst du feststellen, dass ich der letzte bin, der Situationen wie die beschriebene als harmlos für den Menschen einschätzt. Mein Post war tatsächlich, wie Javik vermutete, aufmunternd gemeint, allerdings nicht bezogen auf die Gefühlslage hinsichtlich eigener Sicherheit, sondern bezogen auf das Verhalten des Hundes.

    Das kannst du mir glauben, oder auch nicht, oder meine anderen Posts hier im Thread überprüfen.

    Aber stelle dir bitte einmal vor, dass das, was ich da gerade geschrieben habe, wahr ist und der Beitrag entsprechend gemeint war: Würdest du es dann nicht als ziemlich verletzend bzw. unangemessen empfinden, wenn dir jemand als Antwort darauf zuerst dein vermutetes Geschlecht und deine vermutete sexuelle Orientierung um die Ohren haut? Genau das ist eben nicht Augenhöhe, sondern das ist genau das Verhalten, das du Männern vorwirfst.

    Ich persönlich bin dankbar für jedes Feedback, weil das bei der Reflexion der eigenen Wahrnehmung hilft, und zwar unabhängig vom Geschlecht von Sender und Empfänger. Worauf es mir aber ankommt ist, dass ein Feedback dazu dienen sollte, den Empfänger weiterzuentwickeln und nicht als Verletzung gedacht ist.

    Ich sehe ein, dass mein Post missverständlich war und das tut mir leid, ich würde mir aber wünschen, dass du deine Reaktion darauf ebenfalls kritisch reflektierst.

    (Wir können das gerne auch per PN weiter diskutieren, damit das nicht zu weit vom eigentlich Thread-Thema abgleitet.)

    OT:

    Zum Glück ist sonst nichts passiert und das Haus hat es auch nicht erreicht, weil ich grade rechtzeitig nachts aufa Klo musste (danke ausnahmsweise mal Schwangerschaft).

    Zwei von vier Thujas sind fast komplett verbrannt, da steht nur noch der Stamm, eine ist angekokelt und eine hats tatsächlich überlebt.

    Ich will hier jetzt keinen unnötigen Frohsinn verbreiten, aber ist dir klar, wie unfassbar viel Glück ihr scheinbar hattet?