Beiträge von walkman
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Ich verstehe, auf was du rauswillst - ich glaube allerdings, dass ich die selben Podcasts höre, wie du - und nach meinem Verständnis fände keine Trümmersuche quasi unter Beschuss während eines laufendes Gefechtes statt
Klar, davon gehe ich auch aus.

Gefechte im eigentlichen Sinne sind ja heute die Ausnahme. Bei Angriffen auf Infrastruktur, Zivilbevölkerung etc werden Beginn und Ende vergleichsweise schwer vorhersehbar sein.
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Katastrophenschutz wird doch in den Zivilschutz einbezogen.
Wenn du damit die Begriffe meinst: Nein, "Zivilschutz" steht in Deutschland für einen Teil der "Zivilen Verteidigung", nämlich "durch nichtmilitärische Maßnahmen u. a. die Bevölkerung vor Kriegseinwirkungen zu schützen und deren Folgen zu beseitigen oder zu mildern." Das ist Zuständigkeit des Bundes.
Ich kenne keine Staffel, die mit oder unter Explosionen trainiert. Da wurde bisher zum Glück keine Veranlassung für gesehen.
Deshalb fragte ich insbesondere nach THW (als Bundeseinrichtung), weil hier aus der Zuständigkeit heraus die steigende Notwendigkeit gesehen werden müsste. Ich bin sicher, dass das Thema sehr bald auch bis zu den unteren Ebenen der BOS und HiOrgs durchdringt (Stichwort dazu ist die sog. KZV, Konzeption Zivile Verteidigung, das führt aber in diesem Thread zu weit).
Zielrichtung meiner Frage ist aber die rein praktische Umsetzung, sofern das heute schon irgendwo passiert.
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Wie trainiert ihr (insbesondere in der Trümmersuche) Ablenkung durch Explosionen?
Ich nehme an, dass das insbesondere für die Einheiten, die zum Bereich Zivilschutz/zivile Verteidigung zählen (mindestens THW) inzwischen noch mehr ein Thema ist, oder?
Schon in den Eignungstests der RHS wird die Reaktion auf Geräusche getestet. Das gibt schon mal eine erste Einschätzung ab. Idealerweise reagiert ein Hund hier nicht oder neutral. Ein Hund, der ins Training kommt, sollte schussfest oder -neutral sein. Ich halte nichts davon, hier noch extra großartig trainieren zu müssen.
Das Zivilschutzgesetz regelt auch den Katastrophenschutz. Dort sind neben dem THW auch noch die üblichen HiOrgs genannt. Das ist die Schleife, über die die RHS in Einsätze gehen. Da sind Hundeschulen aussen vor.
Nein, das "Zivilschutzgesetz" (heute ZSKG) regelt nicht den Katastrophenschutz, sondern die Katastrophenhilfe des Bundes (da Katastrophenschutz originär Ländersache ist) und die Mitwirkung der Katastrophenschutzeinheiten im Zivilschutz. Rettungshundestaffeln der Katastrophenschutzeinheiten der Länder gehen üblicherweise über die jeweiligen Landesgesetze in den Einsatz (in NRW z. B. das BHKG).
Meine Frage war aber, ob und wie Rettungshundestaffeln - und insbesondere die, die für Zivilschutz / zivile Verteidigung ausdrücklich vorgesehen sind, also insbes. THW - Explosionsgeräusche (also nicht Schüsse oder sonstige Geräusche) trainieren.
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Dann draußen mit Böllern.Wie organisiert ihr das denn legal? Ich stelle mir das schwierig vor, ein passendes Gelände zu finden, bei dem man unterjährig Feuerwerk zünden kann.
... was Trümmersuche angeht (solche Schadenslagen sind in Deutschland unglaublich selten ...
Mir geht es hier insbesondere um das Thema Zivilschutz/Zivile Verteidigung (also im weitestens Sinne Krieg) und deshalb besonders um das Training von Knallgeräuschen / Explosionen.
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Das sind dann wohl so ähnliche Teile wie die von 3M (EAR CLASSIC).
Soweit ich sehe, ja. Bloß dass bei den 3Ms die Kanten nicht abgerundet sind, was für die Nutzung aber egal ist, weil man ja eh knautscht.
Ich muss mir mal das Ohr vom Tierschutztier von innen ansehen. Ich meine, dass da solche vorstehenden Knicke sind (da gibt es bestimmt einen medizinischen Begriff für), die eine dichtes Abschließen verhindern würden.
Elvis hat Schlappohren und wir haben insbesondere in den ersten Jahren viel mit seinen Ohren zu tun gehabt. Ohrentropfen, reinigen mit Tuch etc., darum kenne ich seine Ohren und die Winkelchen des Gehörganges die ich erreichen kann, recht gut.
Prinzipiell ist es bei ihm wie bei meinen Ohren, diese vorstehenden Knicke sind weiter außen, der Gehörgang liegt dahinter. Aber das kann man sich ja mal in Ruhe ansehen.
Elvis liebt es total die Ohren massiert zu bekommen. Vielleicht ist es bei deinem Hund ja ähnlich. ... aber ich gestehe, dass ich Elvis auch schon gefühlt 1.000 mal mit der Taschenlampe ins Ohr geleuchtet habe.
Und wahrscheinlich würde ich dann auch eher welche nehmen, die eine Rückholschnur haben, z. B. die EarXtremeCord.
Als DIY-Lösung könnte man auch Zwirn oder festeren Faden mit einer Nadel durch die Knautschdinger ziehen. Einmal ums Halsband geschlungen ist der Weg des Hundes dann auch nicht mehr mit Ohrstöpseln gepflastert :)
Jungejunge.... wenn ich mich im, Laufe meines Lebens irgendwann mal in ähnlicher Intensität mit irgendwelchen physischen Eigenschaften meines Gegenübers auseinandergesetzt hätte, wie mit denen meines Tierschutzviechs, wäre ich jetzt wahrscheinlich Tantralehrer. Oder Callboy oder sowas.
Ernsthaft: Wahrscheinlich hätte das mit den Stöpseln sogar wirklich funktioniert, hätte ich mal früher ausprobieren sollen. Naja, nächstes Silvester...
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sowas zum Beispiel?
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Aber bleiben die nicht im Hundeohr stecken oder so? Oder rutschen rein? Hm
Die von dir verlinkten habe ich zwar, aber die haben schon den Test bei meinem Ohr nicht bestanden. Schade, das wären die Originale gewesen. Die sind aus einem Material, das sich für mich wie ein Mix aus Knete und Kerzenwachs anfühlt und auch genausogut in meinem Ohr haftet - eben nicht so besonders gut, fallen dauernd raus. Im Hundeohr habe ich sie gar nicht erst getestet.
Wir haben hier Stöpsel aus diesem Material, wie gesagt, gibt es von diversen Marken und als no-name Varianten:
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Das Material lässt sich gut zusammenknautschen und ins Ohr stecken. Ich würde das immer erst ein paar Mal beim eigenen Ohr probieren, dann bekommt man gut ein Gefühl dafür. Auch dafür wie schnell oder langsam sie sich wieder ausdehnen, wie sich das anfühlt und die Geräusche abdämpft.
Dadurch, dass sie sich ausdehnen, rutschen sie nicht ins Ohr, sondern fallen eher raus. Beim Hund noch mehr, weil man da vorsichtiger ist ... und Elvis schüttelt zwischendurch auch mal den Kopf.
Die oben von dir verlinkten fallen auch eher raus als rein, aber denen würde ich das reinfallen noch etwas eher zutrauen, weil sie ihre Form nicht ändern (sich nicht ausdehen). Allerdings sollen die glaube ich auch so geknetet werden, dass sie sich nach außen hin verbreitern.
Das sind dann wohl so ähnliche Teile wie die von 3M (EAR CLASSIC). Ich muss mir mal das Ohr vom Tierschutztier von innen ansehen. Ich meine, dass da solche vorstehenden Knicke sind (da gibt es bestimmt einen medizinischen Begriff für), die eine dichtes Abschließen verhindern würden.
Und wahrscheinlich würde ich dann auch eher welche nehmen, die eine Rückholschnur haben, z. B. die EarXtremeCord.
Hoffentlich erinnere ich mich da zum nächsten Silvester dran.
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Ich verstehe zwar, wieso viele den Vergleich zwischen Krieg und Silvester ablehnen, bezieht man den Vergleich ausschließlich auf die Geräuschkulisse, dann ist dieser nicht völlig abwegig.
Interessanterweise werden Flüchtlinge oder zumindest traumatisierte Veteranen aus der Ukraine die Alternative "Drohnenshow" höchstwahrscheinlich als mindestens genauso belastend empfinden, wie die (illegalen überdimensionierten) Feuerwerkskörper.
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Genau das Ding hatte ich letzte Nacht auf. Meinem Hund hat es leider nicht auf dem Kopf bleiben wollen, hat mich aber das Bellen besser ertragen lassen.
Allerdings ist das kein Noise-Cancelling-Kopfhörer, sondern ein "Aktiver Gehörschutz".
Noise-Cancelling überlagert den Lärm von draußen, indem er "die Schallwellen umkehrt", also quasi Lärm mit Lärm ausgleicht. Dadurch wird es extrem still unter dem Ding.
Aktiver Gehörschutz wie oben ist eigentlich nur ein sehr dichter Gehörschutz, der zusätzlich außen Mikrofone und innen Lautsprecher hat, sodass man Dinge in normaler Lautstärke hören kann. Wenn aber zu lauter Lärm entsteht, wird dieser gedämpft (also quasi die Lautstärke heruntergeregelt, die guten dämpfen dabei nur die zu lauten Geräusche, die billigeren dämpfen alles herunter, bis der Lärm wieder weg ist).
Ja, stimmt, du hast recht. Ist eine andere Bezeichnung.
Aber genau danach war doch gefragt: keine Knallgeräusche mehr hören.

Ich habe das nur ergänzt, weil zur reinen Geräuschdämpfung auch ein passiver Gehörschutz reichen würde. Der lässt dann zwar keine Sprache durch, kostet aber statt 100-500 EUR nur 30EUR.
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Oh und eine Frage ist mir in dem Zusammenhang gekommen: caceln Noise Cacelling Kopfhörer eigentlich auch Böller raus? Oder geht das mit so plötzlichen Geräuschen nicht?
Ich habe grade mal kurz Google angeworfen.
Das war damals definitiv ein Gehörschutz von Peltor, aber keine Ahnung welches Modell.
Aber hier zb wird die Wirkung beschrieben. (In der Beschreibung des Gehörschutzes)
Genau das Ding hatte ich letzte Nacht auf. Meinem Hund hat es leider nicht auf dem Kopf bleiben wollen, hat mich aber das Bellen besser ertragen lassen.
Allerdings ist das kein Noise-Cancelling-Kopfhörer, sondern ein "Aktiver Gehörschutz".
Noise-Cancelling überlagert den Lärm von draußen, indem er "die Schallwellen umkehrt", also quasi Lärm mit Lärm ausgleicht. Dadurch wird es extrem still unter dem Ding.
Aktiver Gehörschutz wie oben ist eigentlich nur ein sehr dichter Gehörschutz, der zusätzlich außen Mikrofone und innen Lautsprecher hat, sodass man Dinge in normaler Lautstärke hören kann. Wenn aber zu lauter Lärm entsteht, wird dieser gedämpft (also quasi die Lautstärke heruntergeregelt, die guten dämpfen dabei nur die zu lauten Geräusche, die billigeren dämpfen alles herunter, bis der Lärm wieder weg ist).