Beiträge von walkman

    Der Krux ist, ich bin mir schon durchaus bewusst, dass ich wohl viel selbst dazu beigetragen habe, dass es sich so entwickelt hat, wie es ist. Das war wirklich viel Anfängerunwissenheit. In den ersten Monate, als es in der Pubertät losging, wusste ich überhaupt nicht damit umzugehen und hab wahrscheinlich 1000 Sachen falsch gemacht.

    Und das jetzt raus zu bekommen, wo es sich schon gefestigt hat, ich deutlich schwerer, als wenn ich es gleich im Keim hätte ersticken können.


    Joa, letztendlich hilft der Gedanke eigentlich nichts, außer dich nach unten zu ziehen: Du hast alles im besten Wissen und mit guter Absicht getan, dabei würde ich es belassen und die Vergangenheit abhaken.

    Was ich halt viel nachhaltiger schlimm finde ist, dass er auch im Freilauf draufgehen würde. Ich denke, es würden nur Kommentkämpfe sein, in ernster Beschädigungsabsicht sehe ich ihn nun nicht, aber man weiß es nicht. Ist ja nicht so, dass man das mit 10 Testläufen mal eben abchecken könnte.

    Das ist territoriale Rüdenunverträglichkeit. DAS ist es, was ich in erster Linie würde ändern wollen. Und ich fürchte, das geht nur über einen Gehorsam, den ich nicht hinbekomme.

    Ich kann nicht beantworten, ob man das "NUR" über Gehorsam oder überhaupt irgendwie in den Griff bekommen kann. Auch sowas würde ich ausschließlich mit Trainern vor Ort klären und bei sehr viel Vertrauen in der richtigen Umgebung mit (ausschließlich) den richtigen Beteiligten in einem geschützten Bereich trainieren.

    Bis dahin wäre für mich "Leine dran" Pflicht. Ich kann mir zwar vorstellen, dass dich das nicht glücklich macht, aber irgendeine "Baustelle" hat doch irgendwie fast jeder :)

    Derzeit arbeiten wir zu Hause an seiner Territorialität. Deckentraining, damit er beim Klingeln nicht kläffend an die Tür rennt, verbot von verschiedenen Liegestellen, Couch, in Türrahmen etc., da er zu Hause ja total unauffällig ist, hab ich an solchen Sachen nie gearbeitet, hab ihn immer liegen lassen, wo er wollte, außer vor der Haustür. Dass er wachsam ist, hat mich nie gestört.

    Aber vielleicht muss ich mal in den grundlegenden Dingen starten, vielleicht krieg ich so einen Fuß in die Tür, statt nur immer an den Auswirkungen zu arbeiten.

    Weiter vorne hatte ich ja das Thema Chip/Kastra angesprochen, nur als Ergänzung dazu: Bei Territorialverhalten nutzen Chip/Kastra in der Regel nichts.

    Tatsächlich kommen wir mit dem jetzigen Stand recht gut durchs Leben. Ein kleiner Teil in mir denkt auch nach wie vor, dass die kleine Hexe noch keine 1,5 Jahre alt ist und bei Größe und Gewicht wohl auch erst mit 3 Jahren wirklich erwachsen ist.

    Für sie würde ich mir einfach wünschen, dass sie da entspannter wird. Dieses Hochpushen ist ja nun auch nicht das gelbe vom Ei. Darum bleiben wir da auch weiter dran. Wenn ich bedenke, was 2 Monate Basisarbeit gebracht haben, ohne direkt an das Problem zu gehen, bin ich auch wirklich happy mit der Entwicklung und das es wirklich nur noch dieser kleine Schnittbereich ist, wo leider nichts geht.

    Hier kam die erste merkbare "Entspannung" (wenn man das so nennen kann) mit ca. 2 3/4 Jahren und nach echter Kastra nach Chip.

    Das ist ja schon echt klasse, dass schon jetzt im Stadium "kommen gut durch´s Leben" seid. Wäre das aktuell noch totales Chaos, hätte ich Mut gemacht, aber unter diesen Umständen würde ich mich nur freudig überraschen lassen :D

    Vielen Dank.

    Kannst du das Thema "Höhen" noch etwas ausführen? Gab es da irgendwelche Entwicklungen, oder ist das schon immer ein thema?

    Jedes Mal wenn ich hier bei irgendwem lese: "ja da hab ich dem Hund mal klar gesagt, was Sache ist und dann ignoriert er die anderen Hunde auch" denke ich so... wie? Wie genau macht man das. Das klingt bei manchen so einfach wie Sitz beibringen. Ich fühle mich oft weiterhin wie ein blutiger Anfänger, der es einfach nicht auf die Kette kriegt.

    Denk´ nicht zuviel über andere Halter nach. Ein "erfahrener Hundebesitzer", der bisher immer einfache, selbstbewusste, leichtführige Hunde mit ausgeprägtem WTP hatte, weiß häufig gar nicht, welche Erfahrung und Wissen er nicht hat und überträgt seinen Erfahrungshorizont auf andere. Hilft dir nicht, sollte dich auch nicht frustrieren.

    "Deutliche Ansagen" sind für sehr viele Hunde eine funktionierende Methode. Es gibt aber auch welche, mit denen man es sich komplett kaputt macht, deshalb halte ich pauschale Aussagen für wenig zielführend. Auch die Aussage "bei x % funktioniert das", hilft eben maximal genau diesen x %. Wenn man zu der kleineren Gruppe gehört oder nicht sicher ist, halte ich es für grundfalsch, so etwas dann autodidaktisch mit dem eigenen Hund auszuprobieren.

    Und zwar einerseits, weil man die realen Fähigkeiten von Hundetrainern nicht aufgrund von Posts in einem Thread erkennen kann. Zum Anderen ist es ein großes Risiko, dass man durch falsche Korrektur in einer Eskalationsspirale landet und/oder sich das Tier gegen den Halter richtet.

    Was ein Scheiss....

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    Wie wurde eigentlich die Höhe dieser Zäune bestimmt, sind die schon von Anfang an gegen Wölfe gedacht gewesen, oder hatten die einen anderen Zweck?

    Das sieht man ja häufiger, dass Wölfe da problemlos drüberspringen.

    Das ist bei allem Ärger doch ein super Ergebnis! Camper noch da, niemand verletzt.

    Jetzt fehlt noch ne Wildkamera, falls die wiederkommen, und eventuell ne Lenkradkralle zur Abschreckung.

    Das des Halters, weil ich es extrem rücksichtslos finde, wenn man seine Hunde ungefragt in andere reinknallen lässt.

    Uff, also ich frag mich ja immer, was das mit dem "Reinknallen" eigentlich heissen soll.

    "Reinknallen" heißt für mich: Hund kommt ungefragt zu meinem und dessen Halter holt ihn nicht zurück.

    Dafür bekommt der Halter von mir ein entsprechendes Feedback (dass dabei "Blut fließen" nicht wörtlich zu nehmen ist, hatte ich ja schon geschrieben).

    Die Möglichkeit, mit äußerst geringem Aufwand und sehr geringen Kosten eine nahezu unbegrenzte Menge von falschen Inhalten zu erzeugen und inzwischen ohne Regulierung und Kontrolle verbreiten zu können, gab es in dieser Form noch nicht.

    Und dass es neben kommerziellen inzwischen auch verstärkt ideologische und politische Motive gibt, die nicht mehr nur von Wirtschaftsunternehmen sondern insbesondere auch von Staaten verfolgt werden, ist in diesem Ausmaß auch neu.

    Klassischer Verlauf: https://en.m.wikipedia.org/wiki/Media_panic

    In meinen Augen ein zu enger und gleichzeitig wenig fundierter Begriff für eine deutlich komplexere Thematik.

    Du wirst irgendwann nur noch Märchen statt der Realität bekommen. Für den Wow-Effekt, der ans Herz geht und Klicks und Herzchen bringt.

    Da sind wir doch aber wieder dabei, dass es die Frage ist, wie KI eingesetzt wird. Bösartige

    Foto- und Videomanipulationen gab es schon weit vor KI.

    Die Möglichkeit, mit äußerst geringem Aufwand und sehr geringen Kosten eine nahezu unbegrenzte Menge von falschen Inhalten zu erzeugen und inzwischen ohne Regulierung und Kontrolle verbreiten zu können, gab es in dieser Form noch nicht.

    Und dass es neben kommerziellen inzwischen auch verstärkt ideologische und politische Motive gibt, die nicht mehr nur von Wirtschaftsunternehmen sondern insbesondere auch von Staaten verfolgt werden, ist in diesem Ausmaß auch neu.