Beiträge von walkman

    Ich ticke bei der Ernährung eher puristisch (i. S. v. einfach und idiotensicher), dank App geht das gerade wohl deshalb recht gut, weil ich von der Ausgangssituation recht nah am "Normalfall" und darüber hinaus recht stumpfsinnig bin, sodass ich auch jeden Tag nahezu denselben halbherzigen Kram konsumieren kann.

    Beim Hund...... Sagen wir, es ist kompliziert :D

    Die Tatsache, dass ich viel Zeit damit verbringe, am etwas komplizierteren Hund herumzutrainieren, schränkt bei mir glücklicherweise die Zeit ein, die ich Mist essen kann. :D

    Ich glaube, ich muss mich in das Thema erst einmal reindenken ^^ Ist ja komplexer als bissel Hundehaltung :nerd_face:

    Ich wollte gerade zuerst widersprechen, weil ich Hundehaltung viel vielschichtiger und komplizierter finde.

    Aber eigentlich ist das total vergleichbar: Wenn man sich an wenige Grundprizipien hält, ist IM NORMALFALL sehr viel zu erreichen.

    Geht man darüber hinaus, dann wird es in beiden Feldern sehr schnell unendlich komplex und man kriegt jeweils tausend Antworten zu tausend Aspekten in jeweils unterschiedlichster Tiefe mit unterschiedlichsten Hintergründen. :D

    Ganz genau, das kann ich nur bestätigen!!! Jeder Hund ist anders!

    Selbst wenn ihr alles perfekt macht, kann (!) es Jahre dauern, bis es gut klappt, andererseits kommen manchmal riesengroße Verbesserungen ganz plötzlich! Weiterüben lohnt sich also auf jeden Fall!

    Wenn ihr hier von "Snack-Kram" schreibt, meint ihr damit auch wirklich "ungesundes Zeug" wie Schokolade, Chips und Co, oder?

    Bin ich jetzt mal von ausgegangen, weil Wirbelwinde ja von Fettleber und Belohnungszentrum bei dem Versuch von Hirschhausen schrieb.

    Kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass er Möhrenstreifen oder Gurkenscheiben meinte?

    Man kann mit Schokolade und Co. jedenfalls ganz prima das Kalorienlimit sprengen. Das muss mengenmäßig nicht mal unglaublich viel sein.

    Es gibt ja sogar die Extrembeispiele, wo sich verirrte Wanderer tagelang mit ein paar Schokoriegeln am Leben halten.

    Da bin ich jetzt auch mal von ausgegangen. Ich bin leider kein Schoko- sondern ein Chipstyp. Und die Ar...l.cher meiner Lieblingsmarke haben inzwischen 210 Gramm in der neuen Tüte, während der alte Standard von 175 auf 150 verkleinert wurde. Ich hasse diese Leute. Hau ich mir ne Tüte Chips rein (und meine Maßeinheit für den Konsum von Chips ist bei mir "1 = 1 Tüte = 210 Gramm"), ist das mehr als die Hälfte meiner Zielkalorien. :(

    Wir wollten hier einfach auch mal rausfinden, ob jemand ähnlich große Probleme hatte, oder jemanden kennt, bei dem es so war. Wir fühlen uns sehr alleine damit. Wenn es bei jemandem auch extrem gewesen ist, das Thema aber überwunden werden konnte, wäre das sehr interessant...

    Ja, hier war es ähnlich schlimm, wenn nicht sogar schlimmer.

    Inzwischen funktionieren auch 6 Stunden alleine (mehr haben wir noch nicht probiert). Allerdings gibt es auch heute noch kleinere Rückschläge, wenn wir nicht alles richtig machen.

    Unsere (total individuellen!) Schlüssel waren:

    - Beschränken auf einen Raum

    - Alle fenster schließen (triggernde Geräusche von draußen gedämpft)

    - Beginnen mit Üben in einer Zeit, in der der Hund sowieso ruht

    - Alleinesein mit Voicerecorder überwachen (keine Live-Überwachung, damit man sein Verhalten nicht unbewusst an den negativen Verlauf anpasst)

    - Wenn der Hund nach Zeit x doch gebellt hat, die nächste Einheit deutlich verkürzen

    - Immer erst gehen, wenn der Hund deutlich entspannt ist

    - Einzeln rausgehen, nicht gemeinsam

    - Hund beim Rausgehen ignorieren

    - Hund komplett geistig und körperlich müde machen, wenn ein Termin außerhalb des idealen Zeitfensters ansteht

    Wenn ihr hier von "Snack-Kram" schreibt, meint ihr damit auch wirklich "ungesundes Zeug" wie Schokolade, Chips und Co, oder?

    Also ich muss auch sagen, dass ich am Wochenende auch 5 Grade sein lasse .

    Da esse ich tatsächlich auch mal abends das, worauf ich Lust habe. Freitags und Samstag sind Süßigkeiten erlaubt.

    Also nur Einschränkungen würde ich auch nicht durchhalten .

    Dafür ist die restliche Woche dann Knall hart . Gibt's keine Ausnahmen.

    Bevor ich mein Ernährugstracking-Abenteuer gestartet habe, war meine übliche Vorgehensweise "in der Woche eher zurückhaltend ernähren und am Wochenende wird so richtig auf die Kacke gehauen".

    Mit dem Tracken habe ich dann an genau so einem Wochenende angefangen und dabei nichts verändert. Das Ergebnis war, dass ich an dem Wochenende (Freitagabend bis Sonntagabend) etwa 6500 kcal mehr zu mit genommen habe, als ich im Tagesschnitt sollte.

    Inzwischen fahre ich ganz gut damit, auch in der Woche, wenn ich richtig Bock habe, irgendeinen Mist zu Essen, aber den pauschalen Freibrief am Wochenende sein zu lassen.

    Ich habe mal eine Frage an alle, die regelmäßig wandern.

    Auch wenn es ganz genau genommen keine richtige Wanderfrage ist, stelle ich sie zunächst hier, weil sich hier die richtige Zielgruppe tummelt:

    Wie haltet ihr es bei euren Wanderungen mit Leinenführigkeit? Fordert ihr permanent Leinenführigkeit ein, oder darf euer Hund sich frei (Schleppleine, ganz frei oder an einer normalen Leine) bewegen, immer dann wenn die Umgebung es hergibt?

    Gerne auch nur kurz antworten, mir geht es nur um einen Eindruck :)