Beiträge von CundC

    Mir fehlt leider schon lange, schon immer, das Verständnis für strenge Kleiderordnung.

    Ich habe in einer Auslandsbank meine Ausbildung gemacht. Damals waren Jeans im Kundenverkehrsbereich nicht erlaubt und auch in den anderen Abteilungen nicht sooo gern gesehen. Das war 1987-90 oder so in dem Dreh.

    Heute arbeite für ein IT-Unternehmen (Kunden Logistikbereich) und Jeans, T-Shirt und Turnschuhe (altes Wort für Sneaker) sind ok - wir haben aber auch selten Kundenbesuch, dann darf es etwas förmlicher (z.B. Bluse zur Jeans) sein. Als Berater vor 10-15 Jahren war noch Kostüm (gleiche Branche, aber Kunden Versicherungen) angesagt. Der Dresscode ändert sich halt im Laufe der Zeit.

    Bei Hochzeiten käme mir aber auch heute noch nicht in den Sinn, im weißen Kleid aufzutauchen (auch, wenn die Braut z.B. rot trägt, wobei ich dann auch rot vermeiden würde), bei Beerdigungen muss es heute nicht mehr schwarz in schwarz sein, aber durchaus gedeckt und nicht farbenfroh und auch nicht grad die Lochjeans (auch nicht, wenn sie schwarz ist) empfinde ich als passend.

    Ich drücke mit meiner Kleidung etwas aus, vermittle einen Eindruck, auch darüber, wie ich diesen Anlass empfinde. Da bin ich dann eher der konservative Typ.

    Wenns rechtlich möglich ist (aktuell ginge, glaube ich, nur ein Teil) und ich ihn überleben sollte, dann kriegt er das auch. Auch wenn ich danach vermutlich auswandern muss |)

    Rechtlich möglich ist auf jeden Fall, dass Du die Asche ausgehändigt bekommst, wenn Du eine rechtlich einwandfreie "Aufbewahrungsmöglichkeit" hast. Es ist z.B. in Spanien so, dass dort die Asche auch "auf dem Kaminsims" stehen darf. Wenn Du also jemanden in Spanien kennst, der seinen "Kaminsims" zur Verfügung stellt und Du die Adresse nennen kannst, bekommst Du die Asche zugesendet bzw. bei mir war es der Bestattungsunternehmer, der mir meinen Mann brachte.

    Ist das mit den schwarzen Klamotten und geschlossenen Schuhen nicht etwas altmodisch? Ich kenne das hier überhaupt nicht so und in der Familie von meinem Mann auch nicht. Er kommt zwar aus einer stockkatholischen Region aus Frankreich aber auch da gehen heutzutage die Leute mit bunten Kleidern an eine Beerdigung.

    Schwarz muss nicht mehr sein, aber dunkel, kann also auch blau oder grün sein. Es sollte Kleidung sein, die eine gedrückte Stimmung ausdrückt. Beerdigungen sind halt Traueranlässe, keine Feten. In New Orleans gelten sicher andere Regeln.

    Ich weiß nur nicht, wie gesund das ist, wenn man ihn einfach mit normalem Essen füttert.

    Er frisst jetzt seit ca 1,5 Jahren hauptsächlich normales Menschenessen.

    Falls es Dich beruhigt:

    Meine Hunde bekommen morgens Fleisch und Knochen, abends Gemüsebrei. Früher hatte ich das Gemüse nur kleingemixt. Als mein alter Rüde dann älter wurde, vertrug er Rohes nicht mehr so gut, also bekam er Gekochtes, auch das Gemüse, das nun Gemüsebrei wurde.

    Das hab ich beibehalten, so dass meine jetzigen Jungs morgens Fleisch und Knochen (beides roh, solange sie es gut vertragen und verwerten) bekommen und abends Gemüsebrei (sowas wie Möhren, Zucchini, Kürbis, Süßkartoffeln, Kartoffeln usw.).

    Als ich neulich mal nichts fürs Abendessen für mich hatte, hab ich etwas von ihrem Gemüsebrei genommen und Suppe für mich daraus gemacht. Hat gutgeschmeckt. Geht also auch andersherum :D

    Du solltest aber evtl. mal auf Calcium schauen, ich vermute, Knochen bekommt Dein Hund nicht?

    Ab und zu bin ich auch wortlos umgekehrt. Wobei er nach dem dritten Mal gecheckt hat, dass das nur ein Trick ist und einfach stehen geblieben ist :see_no_evil_monkey: . Ich hätte also konsequent wirklich in die andere Richtung weiter gehen müssen.

    Das hat bei meinen Hunden, speziell C1 dazu geführt, dass er wenigstens ab und zu mal guckt, ob ich noch da bin. Meist orientiert er sich aber mehr an seinem Bruder C2, der gsd nicht ganz so unabhängig ist und eher mal meine Nähe sucht bzw. guckt, wo ich bin.

    Mittlerweile laufen sie beide aber konsequent immer in die Richtung, in die ich gedreht bin, also ganzer Körper. Bin ich zum Rückweg gedreht, kommen sie auch an. Hat nur ein Jahr oder so gedauert - und wir üben noch, den Radius zu verkleinern (vor allem bei C1), bin aber auch nicht sooooooo dahinter her. Bin schon sehr begeistert davon, dass sie dieses Jahr relativ viel offline laufen können. Ich hätt eben mehr mit beiden einzeln gehen müssen, schaff ich aber zeitlich nicht.

    Hach, David Balfour... war das schön damals..... Ob ich es heute noch mögen würde, keine Ahnung, aber das Lied mag ich auf jeden Fall noch.

    Ja, ich hab aber 'wachsen' geschrieben ;)

    Es verlangt ja keiner das man sich nun 300 Euro Schuhe kauft. Aber normale schwarze Schuhe fuer gewisse Anlaesse? Doch sowas ist mAn nicht unmoegliches.

    Und wenn die Schuhe dann irgendwann nicht mehr passen, besorgt man sich halt neue..

    Und ich hab "verändern" geschrieben.... :winking_face:

    Ich bin da ganz bei Dir, dass man ein paar schwarze, möglichst neutrale Schuhe haben sollte. Bluse, Rock oder Hose in gedeckten Farben hat wohl fast jeder zuhause. Damit hat man die Grundausstattung auch für unerwartete Ereignisse traurigen oder festiven Charakters, die aber nicht zwingend nur für solche Anlässe tragbar sind.

    Crocs bin ich, ehrlich gesagt, grad unsicher. Mittlerweile haben die sich ja schon recht stark ausgebreitet. Ich würds einfach mal vorm Spiegel probieren und jemanden mal befragen (je nach Verstorbenem bzw. zu erwartender Trauergemeinde) - ne Nachbarin oder so. Ggfs. auch mal ein Selfie machen und anschauen, da sieht man mehr vom äußeren Eindruck als beim Spiegelbild.

    Da abonnier ich doch mal, C2 wird ja auch schlecht im Auto. Deutliche Besserung hat gebracht, dass wir fast 2 Jahre nicht bzw. nur extrem kurze Strecken gefahren sind und offene Fenster vorne machen die Fahrt interessant und lenke wohl ab. Die Fahrt zum TA vorgestern (mehr als 30 Minuten am Stück) verlief ohne Brechen. Aber wenn man da noch weiter unterstützen kann...