Beiträge von CundC

    Ich hab für mich beschlossen das ich mich nicht zwinge Sachen zu essen die ich einfach nicht mag.

    Das halte ich für absolut wichtig. Schmecken muss es, sonst wird das auf Dauer nichts.

    Und wenn man Vollkorn nicht mag, nutzt es nichts, wenn man es im Vorratsschrank hat, aber jede Gelegenheit nutzt, um Weißmehlprodukte zu essen (bspw. unterwegs). Da greift wieder der erste Satz: Es MUSS schmecken.

    Och, kochen lernen heißt nicht unbedingt, genau und grammweise nach Rezept zu kochen. Ich schnapp mir hier Gemüse, schnippel das klein, schmeiß es in ne Pfanne (ich mag gebratenes Gemüse lieber als gekochtes) oder ne Auflaufform und geh mit bischen Pfeffer, bischen Salz, bischen "italienische Kräuter" oder halt einzeln drüber und probier irgendwann und würz noch ggfs. nach. Solange es schmeckt, ist es gut. Das gehört auch zum "Kochen lernen" - herausfinden, welche Kombi Dir gut gefällt.

    Und zu den Portionen. Es kann helfen, sich Kuchenteller zu nehmen statt normaler Essteller. Und sich nach dem Teller ernsthaft zu fragen, ob man jetzt noch Hunger oder nur Appetit hat. Bei Hunger selbstverständlich nachfüllen, bei nur Appetit vielleicht dann doch nicht oder nur ne Miniportion. Also bewußter in sich reinzuhören macht viel aus.

    Kartoffeln und Süßkartoffeln haben zwar auch durchaus Kalorien, sättigen aber mindestens genausogut wie Nudeln (und länger). Für den Süßkram - da gibt es inzwischen auch mehr Produkte mit Erythrit, vielleicht ist da was nettes für Dich dabei. Aber immer gut wegschließen, nicht, dass Theo da plötzlich Gelüste bekommt.

    Ein Kakao (Kakaopulver, Erythrit nach Geschmack zur Milch dazugeben) stillt Schokoladenheißhunger mit deutlichst weniger Kalorien. Und ab und zu mal Schokolade geht ja auch. Da hatten wir dann sowas wie Feodora Täfelchen, also in Kleinmengen Abgepacktes - macht es leichter, aufzuhören (nicht leicht, aber leichter).

    Die Linsennudeln sind inzwischen auch besser geworden. Am Anfang waren sie entweder hart oder matschig... Heute kann man sie schon ganz gut kochen.

    Dann ist es echt schwierig bei Euch. Google mal Ernährungspyramide, die funktioniert echt gut. (Die Nudeln sind auch Vollkorn? Oder aus Erbsen, Linsen oder Kichererbsen oder sonstigem Gemüse?)

    Und zu dem Ketchup - mal muss man über die Stränge schlagen dürfen. Wichtig ist vor allem, dass es Euch schmeckt, sonst funktioniert keine Nahrungsumstellung. Und: es gibt auch Vollkorntoast :D ).

    Ich kann aber vegetarische Wurst- oder Fleischersatzprodukte überhaupt nicht einschätzen. Als wir das machten, ging es grad erst los damit und das, was es gab, war bäh bis eklig. Deshalb hatten wir uns auf "weniger, dafür bessere Qualität" eingeschossen.

    Versuch doch mal, aus dem Gemüse die Mahlzeit zu machen, also keine "Sättigungsbeilage" wie Nudeln oder Reis dazuzugeben. Man muss mehr essen, um richtig satt zu werden, aber schmecken tut es (zumindest uns).

    Ganz praktische Anleitung:

    Stell Dich vor Deine Vorräte und schmeiß alles raus, was Fertignahrung ist und/oder Weißmehl und/oder Schweinefleisch beinhaltet. Zu Fertignahrung zählt auch Süßkram und Wurst/-aufschnitt.

    Beim Einkaufen guck darauf, dass Du viel entweder frisches Gemüse oder fertige TK-Ware (aber ohne Würzung) kaufst und bei Brot dann eben die Vollkornvariante wählst.

    Wenn Du drauf schaust, dass Du so ca. 600g Fleisch (Geflügel oder Rind, und da kann es dann gern Bio sein) pro Woche verwendest und den Rest mehr oder weniger vegetarisch zubereitest, bist Du schon ganz gut dabei. Wenn Ihr Fleischesser seid, dann jetzt Saucen gern mit Creme Fraiche oder Sahne zubereiten, denn durch die Nahrungsumstellung fehlen ganz einfach Kalorien.

    Zucker: keinen Industriezucker nehmen. Birkenzucker wird anders verwertet und hat daher weniger Heißhunger bzw. schnell wiederkehrenden Hunger zur Folge - noch besser ist fermentierter Birkenzucker Erythrit, der ist nämlich stoffwechselneutral. Muss man sich aber erst dran gewöhnen, sonst gibt es Durchfall (also mit kleinen Dosen anfangen).

    Bei Aufschnitt immer auf den Zuckergehalt schauen. (Achja, und Ketchup ist natürlich die reinste Kalorienbombe.)

    Mehr Gemüse als Obst, Brotprodukte oder Fleisch essen, das ist schon mal ein guter Anfang.

    So hab ich es damals gemacht, als wir die Krebsdiagnose meines Mannes bekamen. Irgendwann später hatten wir dann eine Ernährungsberatung (Uniklinik) deshalb und da konnte ich der Dame so einiges erzählen, was sie noch nicht wusste..... War für uns also ganz nett, aber nicht wirklich notwendig (im Nachhinein betrachtet).

    Wenn man da vor den Sachen steht, die man als "wegwerfen" klassifiziert, ist das schon schockierend.

    Einfache, schnelle Gerichte waren da oft ne Gemüsemischung in die Pfanne werfen und da gern auch Kartoffeln mit dabei. Das kann man mit Gewürzen (Kräuter und Gewürze, aber keine Mischungen wie z.B. körnige Brühe) so schön variieren.

    Das kommt bei dem Link bei mir:

    Liebe Tierfreunde,

    um längere Wartezeiten zu vermeiden, bitten wir Sie uns per E-Mail (tierheim.kranenburg@aol.de) zu kontaktieren und einen Termin zu vereinbaren.

    Das Büro ist nicht regelmäßig telefonisch zu erreichen. Auch hier bitten wir Sie für alle Anliegen, sollten Sie uns telefonisch nicht erreichen, eine E-Mail zu schreiben. Diese werden regelmäßig und schnellstmöglich bearbeitet.

    Vielen Dank für euer Verständnis und bleiben Sie gesund.

    Der Vorstand und das Tierheim-Team


    Aber ansonsten... da steht nicht mal die Größe drin, geschweige denn irgendeine Eigenschaft. Da würd ich nur anrufen, wenn mich der Hund vom Bild umhaut.

    Da freue ich mich wirklich Blubberl und entschuldige mich bei Dir.

    Aber die Menschen holen die Hunde nicht, um sie zu quälen, das sind wirklich die wenigsten. Die Masse holt sich einen Hund und quält ihn unwissentlich. Das geht los bei unsachgemäßem Gebrauch von Halti, Nichtbeachtung und/oder Nichtbefriedigung der natürlichen Triebe und Eigenschaften des jeweiligen Hundes (wobei z.B. der Jagdtrieb bitte nicht durch Wild jagen gehen ausgelebt werden sollte), Überfütterung (der schaut doch soooo lieb - hier: Keks), usw.

    Auch ich quäle in einem gewissen Maß meine beiden Jungs. Sie müssen 2 Tage die Woche allein bleiben, weil ich da Bürotage habe (ansonsten HomeOffice). und beide mögen das überhaupt nicht. Würde ich in einer Mietwohnung leben, würden meine Nachbarn mir ordentlich was erzählen. So habe ich das Privileg, dass ich sie mittels zeitgesteuerter Hühnerklappe ca. 4 Stunden im Haus behalten kann, so dass der erste Abschiedsschmerz ("Komm zurück, Mama!!!!!!") im Haus ertönt. Danach steht ihnen der Garten zur freien Verfügung. Und genau solche Tage waren der Grund, warum ich keinen Einzelhund halten möchte. Wenn der Hund schon allein bleiben muss, hat er wenigstens einen weiteren Sozialpartner dabei.

    Bei "schwierigen" Hunden sieht das aber sicher anders aus...

    Stimmt. Wobei meine "schwierigen" Hunde eher an der unteren Grenze liegen. Schwierig bei uns ist, dass ich halt beide beim Spaziergang extrem beobachten (und dazu die Umgebung scannen) muss, damit nichts passiert. Sie sind nicht supersozialverträglich (Rüden und Menschen), dazu ein gewisser Jagdtrieb (Wild, aber ich würde Minihunde vorsichtshalber nicht ausschließen). Derzeit habe ich eine Gasthündin dazu, lammfromme Maus, superleinenführig und auch offline kein Problem. Aber anstrengend ist es halt trotzdem. Das Vertrauen in die Maus ist nicht wirklich da (sie ist insg. 1 Woche bei mir, die fast rum ist, da kennt man sich halt noch nicht so tief, dass man unterschiedliche Situation im voraus bewerten kann), also das dritte Auge dann auf die Maus.. Zeitlich schaffe ich getrennte Spaziergänge nicht.

    Früher (vor meinen aktuellen C1 und C2, 3/4 Ca de Bestiar-Mix) hatten wir 3, da war das überhaupt kein Problem, da hätte auch noch ein 4. Hund dazukommen können. Das waren aber eben 3 einfache Hunde (Labi-Schäfer-Mix, Schäfermix, Hovawart).

    Also: aktuell bin ich mit 2 Hunden ausgelastet. Wenn die Jungs mal gut erzogen sind (wir arbeiten noch dran), dann wäre vielleicht wieder Platz für z.B. einen Senior aus dem Tierschutz.

    Es tut mir Leid dass du so schlimme Erfahrungen machen musstest, aber diese Leute sind Tierquäler und keine liebenden Tierfreunde.

    Diese Leute würden sich aber selbst nicht als Tierquäler bezeichnen. Diese Leute glauben tatsächlich auch, dass sie Tierliebhaber sind. Nur leider fehlt es an Zeit oder Geld oder Wissen oder einer Kombination dieser Dinger. Die Hunde verwahrlosen, aber Hauptsache sie dürfen auf die Couch und werden ganz doll lieb gehabt :roll:

    Ich befürchte, Du hast das falsch verstanden, Serina_ .

    Blubberl bitte korrigiere mich, wenn ich falsch liege, aber ich habe aus Deinem Post gelesen, dass Du die Tierheimmitarbeiter für Tierquäler hälst, weil sie Dir keinen Hund gegeben haben. (Was ist aus der Idee mit den Tierheimseminaren und Gassigänger dort geworden?)

    Ich würde mich freuen, wenn ich das da falsch herausgelesen habe!