Ein Hund ist halt mit einem Jahr noch nicht erwachsen. Und es fehlen dann die Hormone für die weitere Entwicklung. Ein Teenager ist ja im hormonellen Chaos unterwegs und muss sich gefühlsmäßig erstmal neu sortieren. Genauso geht es dem Hund. Deshalb plädiert man dafür, erst die psychische Entwicklung sich soweit abschließen zu lassen und dann erst zu kastrieren, wenn der Hund nicht nur ausgewachsen, sondern auch (psychisch) erwachsen ist.
Ein psychisches Wrack wird er nicht werden nur aufgrund der Kastration. Aber es kann sein, dass sich einige Charakterzüge, die er im unkastrierten Zustand weiter ausbauen würde, nun unterentwickelt bleiben. Auf der anderen Seite kann es auch durchaus sein, dass Dir durch die Kastration ein vehementer Rüdenhasser erspart bleibt. Hat alles sein Für und Wider.
Wenn man warten kann, würde ich immer bis mindestens 3 Jahre warten - da ist dann auch die Entwicklung großer Rassen ziemlich abgeschlossen - bei kleinen Hunden schon etwas eher.