Beiträge von CundC

    Wow… sanfter Zwang! Na dann viel Glück wenn der Hund ankommt und euch mal zeigt was er davon hält.

    Tatsächlich liest man das sehr viel im Netz, dass das hilft. Denn was ist die Alternative? Der Hund zieht sich zurück, baut niemals eine Bindung auf, weil er keinen Grund sieht auf die Menschen zu zu gehen....

    Sanften Zwang kannst Du einsetzen, wenn Ihr den Hund besser einschätzen könnt. Es gibt Hunde, die sich sehr! schnell und sehr! vehement auch gegen den sanften Zwang zur Wehr setzen. Bei einem 30kg-Hund ist bei einer Gegenwehr sehr schnell ein Arm gebrochen, nicht nur ein Loch im Fleisch.

    Das bedeutet nicht, dass Euer Hund so stark reagieren wird, es bedeutet nur, die Möglichkeit dazu besteht.

    Genauso bedeuten die Postings, die sich für Türgitter zum Schutz des Besucherhundes aussprechen, nicht, dass Dein Hund ihn angreift, sondern nur, dass die Möglichkeit dazu besteht.

    Für die aktuelle Situation nochmal die Frage: Habt Ihr die räumliche und finanzielle Möglichkeit, dem Hund einen Zugang zum Garten zu schaffen - unter der Voraussetzung, dass der Garten oder der Teil des Gartens sicher eingezäunt ist? Also quasi:

    Ab z.B. Terassentür inkl. eines Stückchens Rasen einen Bereich von ca. 3x3m, gerne mehr, einzäunen, den aber sicher, d.h. mind. 2m hoch, festes Gitter, bodentief, und mit z.B. Gehwegplatten rechts und links vom Gitter, so dass der Hund nicht durchbuddeln kann, gern zumindest ein Netz als "Dach", damit er zumindest im ersten Anlauf nicht drüberspringen / -klettern kann.

    Gittermöglichekeiten wären z.B. die schon genannten Bauzäune oder ein richtiger Hundezwinger (das ist aber relativ teuer).

    Bei Einsatz eines schweren Wildzaunes darf der Hund nicht über längere Zeit (auch 20 Minuten sind längere Zeit) unbeaufsichtigt sein, sonst schafft er es durch den Zaun. Bei einem leichten Wildzaun reichen ihm ein paar Minuten, wenn der Ausbruchswille da ist.

    Vielleicht habt Ihr auch die Möglichkeit, eine Hundeklappe einzubauen? Gerade, wenn jetzt die kühlen und nassen Jahreszeiten kommen, wollt Ihr sicher nicht über Nacht die Terrassentür offen lassen.

    Mit dem Hund an der Leine spazierengehen können wird noch lange dauern, außer, wenn Ihr sehr viel Glück habt und er nur vom Transport so verschüchtert ist.

    Stellt Euch darauf ein, dass die aktuelle Situation nicht in ein, zwei Tagen oder Wochen deutlich besser wird, sondern dass das durchaus Monate dauern kann.

    Wollt und könnt Ihr das? Wenn nicht:

    Jetzt ist es wie es ist, und da müssen wir alle durch. So einfach ist das.

    Da müsst Ihr eben nicht alle durch. Manchmal ist es auch Liebe zum Hund, einzusehen, wenn man wirklich überfordert ist und den Hund dem Hund zuliebe abzugeben. Aber das müsst Ihr entscheiden, wieviel Ihr geben könnt, ohne daran kaputtzugehen.

    was katzenpfote sagt, verstehe wir auch total, und es wäre super schön, wenn es auch anders klappen würde. Aber wie gesagt, uns wurmt hat, dass wir, egal wie tief wir in Büchtern, Youtube und dem Internet generell schauen, niemand einen solchen Fall hatte wie wir. :thinking_face:

    Das stimmt nicht. Aber sowas wird relativ selten so hochgespielt, dass es sich weit verbreitet. Das würde nämlich die Direktadoptionswilligen abschrecken.

    Könnt Ihr den Garten oder einen Teil davon kurzfristig einzäunen? Günstiges Material wäre z.B. ein Wildzaun - ist aber nicht ausbruchssicher, wenn der Hund wirklich will und er Zeit hat, den Zaun zu bearbeiten.

    Irgendwo, evtl. an eine Terrassentür angrenzend, so dass er allein raus kann?

    Frage an die Pflegestellen/Angsthundeerfahrene hier: Für Hausleine und/oder Schleppleine ist es wohl noch zu früh, oder? Gleiche Frage auch bzgl. eines GPS-Trackers.

    Lieschen hat mich ausgelacht als ich versucht habe mit meinem Kopf unter ihren zu kommen. sie ist nur 23 cm hoch und hat sich ihr Leben lang gefragt, wieso sich ihr keiner unterwirft

    das wird sich jetzt ändern, aber vorher braucht sie einen thron, auf dem sie erhöht sitzen kann, damit man überhaupt tief genug kommt. oder vielleicht buddle ich ein unterwerfungsloch in den garten, in das man zur begrüßung den kopf stecken kann, während sie wohlwollend am rand stehend herabschaut.

    Ohhh, da hab ich was. Ich hab ne Kellertreppe, die direkt an meiner Terrasse längsläuft. Ich bin wohl ein sehr dominantes Frauchen, meine Hunde gucken da immer sehr verwirrt, wenn sie plötzlich höher als mein Kopf sind. Gleiches auch, wenn sie am Kellerfenster vorbeilaufen. Sie kommen dann immer schnell rein und prüfen, ob noch was am Kopf dran ist oder ob ich kaputtgegangen bin.

    Was willst Du denn? Was Blühendes, was Dauerhaftes, groß, klein, Obst, Gemüse?

    Radieschen sollte grad noch klappen, die sind schnell. Wintersteckzwiebeln, Ernte dann nächstes Jahr, Kartoffeln kannst du probieren (ich hab seit ca. 7 Jahren blaue, die ich damals gepflanzt hatte, aber nie alle finde bei der Ernte). Ich fürchte, für Rosenkohl oder Grünkohl ist es zu spät, die könnte man auch nach dem Frost ernten.

    nehme ich den Hund jetzt mit, wenn ich Reitunterricht gebe- oder lasse ich ihn 4,5 Std. zu Hause allein?

    Es ist sehr warm, sie hätte Schatten unter einer Bank am Reitplatz und wir könnten einige Male in den Bach

    Wie warm ist sehr warm? Leidet Dein Hund unter der Hitze? Hat er Probleme mit dem Alleinbleiben? Kannst Du zwischen den Stunden für Abkühlung sorgen? Ist es für Deinen Hund schöner, mitzukommen oder ist es für ihn genauso gut, zuhause die Zeit zu verschlafen?