Beiträge von CundC

    Wenn ich meinen 1m hohen Standventilator auf Stufe 1 heute Nacht oszillierend anlasse, bin ich dann morgen krank/erkältet wegen evtl Zugluft?

    Und hilft ein Ventilator eigentlich auch den Hunden? Die Luft würd halt nicht so stehen, hm

    Wenn Dich die "Zugluft" trifft, würde ich eher vom steifen Hals ausgehen als von Erkältung.

    Kannst Du den so einstellen, dass der Luftzug Euch nicht direkt trifft? Dann sollte das gehen. Fenster auf bringt keine Erleichterung?

    Ach das klingt ja schon deutlich besser.

    Die Hecke (Thuja?, Tanne/Fichte?) immergrün? Die könnte dann als Verstärkung, wenn sie gut und dicht mit stabilen Ästen gewachsen ist (und nicht nur aufgrund der Blätter blickdicht ist) mit Wildzaun eingezäunt werden.

    Was Spaziergänge betrifft: ob sie Deinem Hund Spaß machen, werdet Ihr ja sehen. Er ist ja kein reiner HSH und mit Glück habt Ihr auch etwas andere Eigenschaften.

    Auch reine HSH müssen sich bewegen, in 500qm Garten liegen und bewachen (nur ein Beispiel) reicht für den Muskelaufbau und -erhalt nicht aus. Das Problem wäre da eher, den Hund davon zu überzeugen, dass so ein Spaziergang auch Spaß machen kann.

    Ich hoffe einfach mal, das dringendste Problem ist, dass er Euch nicht einschätzen kann (und wer weiß, was er alles durchgemacht hat). Diese Angst könnt Ihr bekämpfen, indem Ihr für ihn vorhersagbar werdet. Ritualisiert Euren Tagesablauf soweit es geht und vor allem, ritualisiert Euren Umgang mit dem Hund.

    Wollt Ihr ihm Futter bringen, sagt es an, am besten immer mit denselben Worten im selben Tonfall. Müßt Ihr an ihm vorbeigehen, sagt es an. Müßt Ihr ihn mal hochnehmen, sagt es an. Nehmt für solche Situationen immer die gleichen Worte im gleichen Tonfall. Er kennt diese Worte natürlich noch nicht, aber wenn Ihr das immer macht, wird er ein Schema erkennen. Scheut Euch aber nicht, sofort auch Regeln aufzustellen und diese auch einzuhalten. z.B.:

    Darf er aufs Sofa, fein. Darf er nicht, dann nicht am Anfang ein "och, nu ist er endlich mal etwas zutraulicher, da darf er mal", sondern gleich wieder herunterbitten. Und das zur Not auch 50 mal am Tag - immer nett, aber konsequent.

    Nicht über ihn beugen (läßt sich nicht immer verhindern), nicht frontal oder von hinten auf ihn zugehen, sondern lieber einen Bogen schlagen und seitwärts ankommen. Nicht starr in die Augen schauen, lieber etwas an ihm vorbeischauen und aus den Augenwinkeln beobachten. (Das lernen Hunde, dass der Mensch mit in die Augen schauen nicht automatisch droht, aber das braucht halt Zeit und am Anfang ist es einfacher, eben bewußt vorbei zu schauen.)

    Und nicht hastig nach der Hausleine (hat er eine dran? Trägt er ein Sicherheitsgeschirr?) greifen, sondern langsam und locker halten, so dass er weggehen kann, wenn er will. Da muss man aber sehr drauf schauen, dass man nicht zu früh zu viel will.

    Ich würde die Paprika auch jetzt schon nachts reinholen - zumindest hier sind die Nächte doch echt kühl. Dafür tagsüber in die volle Sonne, so dass sie sowohl die ersten als auch die letzten Sonnenstrahlen abbekommt. Und wenn die Tage so richtig kürzer werden, wäre eine Lampe drinnen nicht schlecht. So hättest Du zumindest noch ne Chance, was zu ernten. Und vielleicht bleibt sie Dir erhalten - manche Pflanzen schaffen 2 Jahre.

    Erdbeeren kannst Du jetzt setzen - jetzt gibt es überall schon die ersten Ableger.

    Wieviel Platz hast Du denn? Büsche (Johannis-, Stachel- oder Heidelbeere?) kannst Du jetzt auch setzen. Kräuter wäre auch noch möglich, aber vermutlich nicht mehr lange was zu ernten - ich würde da Freilandtöpfe kaufen. Schnittlauch und Winterhecke wäre vielleicht noch gesät möglich, kommen dann auch sehr zeitig im nächsten Jahr. Allgemein ist es aber tatsächlich schon spät im Jahr. Fürs nächste Jahr das Beet vorbereiten wäre auch möglich, groben Kompost einarbeiten und vielleicht mit Stroh abdecken, so dass da nicht zuviel Unkraut wächst oder gleich Gründünger säen..

    Wenn nach einem Kampf der Hund quasi in Rente muss, was ja durchaus verständlich ist - dann ist das was hinten rauskommt ein immer kampferfahrener Wolf mit einem HSH der keine Ahnung vom Ernstkampf hat - traurig

    Hier spielt aber sicher auch das Alter des Hundes mit rein. Ein 3- oder 4-jähriger würde wohl wahrscheinlich wieder in den Herdenschutz zurückgehen. Ein 9-jähriger ist aber doch wohl eh kurz vor der Rente, oder täusche ich mich da?

    Treibt sich hier jemand mit Poolerfahrung herum?

    Unser Pool hat 8000 l und wird trotz regelmäßiger Chlortabletten immer wieder grün. Bis jetzt half eine Schockchlorung.

    Gibt es da irgendwelche Tricks? So langsam verzweifeln wir...

    Keine wirkliche Erfahrung, nur mal 2 Jahre so einen Aufstellpool 4,5m Durchmesser gehabt.

    Habt Ihr die richtige Filtergröße und läuft die Pumpe lange genug? (So 6-8 Stunden ist wohl normal.) Und dran denken, rechtzeitig Filter zu wechseln bzw. Sand mindestens zurückzuspülen.

    Habt Ihr die richtige Chlordosierung?

    Deckt Ihr den Pool ab? Wenn sich auf der Abdeckung Wasser sammelt, sollte das nicht unbedingt in den Pool, hab ich irgendwo gelesen.

    Wie warm ist das Wasser? Wenn das Wasser warm ist, fördert die Abdeckung die Algenbildung.

    Habt/Nutzt Ihr einen Bodensauger? Da lagert sich schnell was ab.

    Blätter/Schmutz/Erde im Pool?

    Ich habe auch nicht geschrieben, dass ich täglich wild auf fremden Feldern umherlaufe, die Saat zerstöre und meinen Hund überall hinkoten lasse.

    Ich vermute, das zielt auf mein Posting? Ich habe Dir nicht unterstellt, Du würdest das dauernd machen. Ich habe die Erklärung dafür geliefert, warum man / alle Hundehalter das nicht machen sollte, nämlich: Respektierung fremden Eigentums.

    Allerdings hast Du geschrieben:

    Wir wohnen sehr ländlich und sind umgeben von Wiesen und Feldern.

    Seitdem ich hier lebe und Hundebesitzer bin, begegnen uns Hunde und Hundebesitzer, die über die Wiesen laufen und die Hunde springen lassen. Noch nie anders erlebt.

    Man weicht sich aus, läuft Bögen, betritt dann wieder zwischendurch einen Trampelpfad.

    Und daraus lese ich schon, dass bei Euch Wiesen als Allgemeingut angesehen werden. Dem ist aber nicht so. In Deutschland gibt es kein Krümelchen Erdboden, der keinen Eigentümer hat. Wenn eure Bauern das mitmachen: prima. Ist aber nicht selbstverständlich.

    Felder und Wälder habe ich nur erwähnt, weil die leider in vielen Fällen genauso von Hundehaltern genutzt werden. Ist das bei Euch nicht so, umso besser.

    Und tatsächlich ist es nicht so schlimm, wenn einmal 1 Hundehalter mit seinem Hund übers Feld ausweicht. Aber wenn 30 Hundehalter das 3x pro Tag machen, dann geht eben doch ordentlich was kaputt

    Können wir bitte alle einmal tief durchatmen?

    Für die aktuelle Situation nochmal die Frage: Habt Ihr die räumliche und finanzielle Möglichkeit, dem Hund einen Zugang zum Garten zu schaffen - unter der Voraussetzung, dass der Garten oder der Teil des Gartens sicher eingezäunt ist?

    Niemand verbreitet hier Tötungstips. Fakt ist aber, es gibt tatsächlich Hunde, die im Shelter besser aufgehoben sind als hier in Deutschland.

    So einen Hund kann man hier nur dann halten, wenn man möglichst einsam lebt und dem Hund ein ausbruchsicheres Gehege hinstellen kann, so dass er nicht gezwungen ist, Kontakt zu Menschen zu haben.

    So einen sehe ich hier bei Euch aber aktuell (noch?) nicht. Immerhin traute er sich zumindest an die Pfleger im Shelter heran. Wie lange er dafür brauchte, wissen wir aber nicht.

    Zum Thema Handfütterung: Grundfutter kommt bei mir aus (bzw. in den :lol: ) Napf. Alles darüberhinaus gilt als Leckerlie und damit kann man durchaus mit dem Hund üben.

    Ich nehme an, Ihr habt ein Trockenfutter für den Hund. Das würde ich ihm tatsächlich in die Nähe der Box stellen und ihm die Möglichkeit geben, unbeobachtet zu fressen. Das bedeutet: niemand sitzt da und guckt genau drauf. In einiger Entfernung, anfangs so weit wie möglich weg, kann man das, wenn der Hund es mitmacht, aus den Augenwinkeln beobachten.

    Und das klappt ja auch schon so halbwegs bei Euch.

    Aber ich stelle jetzt, glaube ich, zum dritten Mal die Frage:

    Für die aktuelle Situation nochmal die Frage: Habt Ihr die räumliche und finanzielle Möglichkeit, dem Hund einen Zugang zum Garten zu schaffen - unter der Voraussetzung, dass der Garten oder der Teil des Gartens sicher eingezäunt ist?