Beiträge von CundC

    Ich bin nicht sicher, ob ich hier überhaupt ein Rotkehlchen habe. Die diesjährige Spatzenbrut wird zutraulicher. Normalerweise verlassen alle Vögel fluchtartig die Badeanstalt, wenn ich auf der Terrasse (zur Unzeit) auftauche und bleiben auch weg, solange ich da bin.

    Die von diesem Jahr haben da nicht so die Bedenken. Solange ich ruhig stehe und mich wenig und langsam bewege, kommen sie zurück und plantschen fröhlich weiter. Im übernächsten Jahr sitzen sie wahrscheinlich auf meinem Kopf und picken, damit ich Futter rausbringe.... :woozy_face:

    Der Hütetrieb ist ein Teil des Jagdtriebes bzw. daraus selektiert (jagen ohne Tötungssequenz), so mein Verständnis. Ich denke schon. dass durch Selektion und Festigung durchaus ein nicht hütender bzw. nicht jagender Border Collie geschaffen werden kann. Das ist dann aber nach meinem Gefühl kein Border Collie, sondern ein Begleithund im Kleid eines Border Collies. Sicher erstrebenswert für z.B. Menschen, die nur die Optik wollen, denen aber das Wesen des BC völlig egal bzw. eben schon zuviel ist.

    Und bzgl. ganz weg: ich denke, es gibt auch Hunde, die keinen Jagdtrieb mehr haben. Fatal, sollten sie mal im Wald fernab von Dörfern/Städten verlorengehen und nicht schnell wieder gefunden werden.

    Darko kann beides zeitgleich und das sieht sooo lustig aus! Darko gibt Vollgas, trabt oder rennt durch die Gegend, bekommt was in die Nase und *zack* klappt sich der Hund einmal um und schlägt einen Haken, zielgerichtet die Nase am Boden.

    OMG, ich habe einen Terrier :face_screaming_in_fear: . C1 kann das auch sehr gut... Danke für die Beschreibung. :grinning_face_with_smiling_eyes:

    Vor ein paar Tagen hatte ich einen kurzen Austausch mit einem mir bis dahin völlig unbekannten Hundehalter im Wald. Er hat mir am Schluss erzählt, dass sein Hund vor wenigen Tagen eine Diagnose bekommen hat, die das Ende in 1-3 Wochen erwartbar macht. Wir waren zum Glück schon bei der Verabschiedung, sodass ich noch kurz "Alles Gute und eine möglichst noch schöne Zeit" wünschen konnte, bevor ich mich umdrehen und einsteigen musste, weil ich nicht vor dem Fremden heulen wollte.

    Ist das normal, dass einen sowas derart mitnimmt?

    Ich denke, das ist auch abhängig vom Allgemeinzustand. Ich habe aktuell das Gefühl, dass hier ständig jemand schreibt, der von seinem Hund Abschied nehmen muss. Und bei jedem laufen mir die Tränen - obwohl ich die Hunde ja garnicht persönlich kenne. Wenn man dann schon über diverse Seiten mitgehofft und -gebangt hat, ist es noch schlimmer. Aber selbst bei denen, von denen ich nichtmal ein Bild gesehen habe, fange ich an zu heulen.

    Und wenn ich dann eine Beileidsbekundung schreibe, ist es noch schlimmer. Dann denke ich zurück an meine Lieben und gerate völlig aus der Fassung.

    Also: ja, zumindest zeitweise ist bei mir das Nervenkostüm so dünn, dass ich in der Situation auch geheult hätte (und meinen Hund durchgeknutscht).