Beiträge von DatMudi

    Ich wollte das mit den KI-Bildern auch mal testen, und habe festgestellt, dass die unangemeldete Desktop-Version das nicht kann.

    Der dezent beunruhigende Teil:
    "Kein Problem! Wenn du noch eine genauere Vorstellung hast oder mir mehr Details gibst, kann ich es besser nachfühlen und dir vielleicht noch eine andere Idee oder Beschreibung liefern. 😊"

    Es.... fühlt? :emoticons_look: :flucht:

    (Noch ist das lustig. In paar Jahren vielleicht nichtmehr. :xface: )

    P.S. Ich hätte Prompts versucht mit sowas wie 'klassischer Kacke-Smiley mit Schleife und etwas größer und durch den Kackhaufen teilweise verdeckt ein Verboten-Smiley im Hintergrund'.

    Dazu kommt, daß vieles an Hundeverhalten dennoch Interpretation ist. Wer weiß, was die Menschen in 30 oder 40 Jahren interpretieren oder sehen und sich denken.

    Nun ja - die wissenschaftlichen Erkenntnisse der letzten 40-50 Jahre haben immer mehr verfestigt, dass Hunde grundsätzlich Interesse an Artgenossen haben. Bei manchen Individuen ist das mehr, bei anderen weniger ausgeprägt, und es gibt leider auch Rassen, bei denen Artgenossenunverträglichkeit erwünscht ist.

    Letzteres entspricht aber den Wünschen des Menschen, und ist nicht "naturnah", sondern menschengemacht.

    Quelle?
    Ja, das Verhalten von Hunden unterscheidet sich von dem von Wölfen - das wurde tatsächlich festgestellt.
    Dass Hunde aber grundsätzlich - in freundlicher Weise - an fremden Artgenossen interessiert sind, ist aber eine ... recht rosarot-optimistische Interpretation.
    Hunde tendieren sogar eher dazu, Agressionen stärker auszuleben als Wölfe. (Quelle: Gansloßer)

    Nö, was wir wollen, ist, dass man den anderen Hundebesitzer fragt (man kann ja auf Entfernung Handzeichen verwenden) ob Kontakt gewünscht ist. Wenn ja, dann können deine Hunde ja hin. Und wenn nicht, dann sagst du ihnen 'Diesmal nicht'.
    Und dass man es den anderen Hundehaltern nicht verübelt, wenn sie keinen Kontakt wollen.
    Weil das eben (mindestens) genauso normal ist.

    Edit:

    Du verkennst dabei eines: Nicht "wir" sind die Rennradfahrergruppe; "Wir" sind die, die mit den langsam fahrenden Omis und Familien mit Dreiradkindern kompatibel sind - und die "Rennradfahrer" zum Meiden dieses Gebietes gebracht haben ;)

    Ummmmm, ich fürchte, da fehlt dir irgendwo die Fähigkeit zur Selbstreflexion.
    Die Sache ist ja die: die 'anderen' würden euch ja nicht von der sicheren Benutzung des Gebietes abhalten. Ihr müsstet halt ab und zu anleinen (als Radfahrer: langsamer fahren), aber ihr könntet das Gebiet immernoch nutzen.
    Durch euer Verhalten macht ihr das Gebiet für andere aber unbenutzbar, wenn sie nicht riskieren wollen, dass ihre alten/läufigen/unverträglichen Hunde gefährdet werden.
    Ihr SEID die Rennradfahrer. Ihr seht es nur nicht, weil ihr denkt, dass ihr die 'netten' Hunde habt. Mag ja sein, aber die 'netten Halter' seid ihr eben nicht.

    Was passiert denn eigentlich, wenn ein Hund sich hinlegt und der entgegenkommende Hund legt sich 20m entfernt auch hin? Hat das denn schon mal jemand erlebt? Eigentlich müßte ich annehmen noch nicht so viele, denn eure Hunde dürfen sich ja nicht hinlegen.

    Man wartet und wartet und wartet und hofft, dass der andere Besitzer vor einem selbst verhungert.

    Nein, ernsthaft - ja, habe ich schon erlebt. Mit beiden beteiligten Hunden an der (normalen/Flexi/Schlepp) Leine. Wären beide oder einer davon frei, würde ich sofort dafür sorgen (oder es versuchen, was den anderen angeht), dass beide angeleint werden. In 90-99% der Fälle ist das Hinlegen/Hinsetzen ja ein Zeichen für Überforderung, also tut man gut daran, den Hund so weit wie möglich aus der Situation zu nehmen, die Hunde also nicht mehr frontal aufeinander zulaufen zu lassen, sondern einen Bogen umeinander, sodass die Hunde nicht in die Interaktion gezwungen werden.
    Man nickt einander nett zu, freut sich wenn beide Hunde einigermaßen entspannt bleiben (= nicht pöbeln) und setzt das Gassi fort. Der Hund lernt: "Hey, das war anfangs irgendwie stressig, aber Menschi hatte eine Idee (= Bogen laufen) und die war gar nicht mal so schlecht." Er schüttelt sich nochmal schön und alle sind glücklich.

    Die Alternative: Einer der beiden Besitzer denkt sich: "Oh guck wie süß die aufeinander warten!" und leint nicht an.
    Im besten Fall fiddlen die sich an und gehen dann ihres Weges, im unschöneren wird einer vom anderen gejagt ('Ach guck, die spielen') oder im noch unschöneren Fall kracht's und es gibt Löcher. Mein Rüde würde letztere Option wählen.
    Keiner ist glücklich. Die Hunde nicht, die Besitzer nicht. Höchstens vielleicht das Konto des TAs.

    Ich spreche dir gar nicht ab, dass es möglich ist, dass dein Hund das Absitzen/Ablegen wirklich als Bewältigungsstrategie angenommen hat und (inzwischen) dabei auch entspannt ist. Kann ich nicht beurteilen.
    Gilt für andere Hunde aber idR nicht.

    Wenn man im Wald ein falsch ausgerichtetes Schild entdeckt, wo meldet man das?
    Also diese Wegweiser an Kreuzungen -zeigt Richtung x- "Sehenswürdigkeit 1 x,xkm / Ortschaft A x,xkm" -zeigt in Richtung y- "Ortschafts B x,xkm / Ortschaft C x,xkm" -zeigt in Richtung z- undsoweiter.

    wenn man es selber drehen kann dann würde ich das nicht melden sondern einfach "bereinigen". Wir haben hier überwiegend so Dreh-Schilder, die manchmal durch die Windböen umgeweht werden.

    Hätte ich, glaube ich, nicht gekonnt; ich bin winzig.
    Das wäre wahrscheinlich so gewesen als würde ein Hobbit versuchen einer Giraffe eine Perlenkette anzulegen.
    (War auch nur eins der Schilder falsch, die anderen waren korrekt. Kann das auch durch Wind passieren?)

    Kam dir schonmal der Gedanke, dass ihr vielleicht die rasenden Radfahrer seid?

    Nö, wie kommst du darauf?

    "Gerast" wird nur da, wo es möglich ist, heißt: Wo niemand anderes involviert ist.

    Ok, nochmal langsam (eig wollte ich schreiben 'Ich geb's auf', aber einen Versuch mach ich noch).
    Du hattest geschrieben, dass das 'Gute' an deinem Gebiet ist, dass man 'nette' Hunde sorglos rumrennen lassen kann im Wissen, dass es nicht so schlimm ist, wenn sie zu anderen Hunden rennen, weil da nur Leute hingehen deren Hunde verträglich sind. Vielleicht sind es nicht deine Hunde, die sich so verhalten, aber so generell scheint das ja dort zu passieren.
    D.h. im Umkehrschluss, dass viele Leute, die keinen ungefragten Kontakt wollen, dieses Gebiet meiden.
    Im Fahrradfahrer-Szenario hat sich eine Rennradfahrergruppe zusammengeschlossen und nutzt eine bestimmte, öffentliche Strecke für ihre Raserei. Regelmäßig treffen sie sich da und rasen dort immer mit 40km/h (oder wieviel auch immer) lang.
    Nun haben das die langsam fahrenden Omis und die Familien mit Dreiradkindern irgendwann gemerkt, und meiden diese Gegend, obwohl sie eig/früher für alle Radfahrer/Menschen zugänglich war, weil sie festgestellt haben, dass sie sich da nicht sicher fühlen können.
    Die Rennradfahrer finden es nun super, dass sie da eine Strecke haben, die sie meist nur für sich haben. Und wenn sich doch mal eine Omi dahin verirrt, ärgern sie sich, wenn sie doch mal abbremsen müssen.

    Interessant übrigens, dass du die vielen Fragen an dich nicht beantwortet hast, aber nungut.

    Mal eine Frage an euch: Hättet ihr Lust, alle (im Schnitt) 50m anhalten zu müssen und andere Hundehalter dazu aufzufordern, ihre Hunde anzuleinen?

    Lust? Nö.
    Aber ich stell mich auch nicht hin und denk mir "Was wagen die es, ihre Hunde rumrennen zu lassen? Jetzt muss ich die ganze Zeit stehen bleiben, wie fies."
    Solange man gegenseitig Rücksicht nimmt, die Hunde unter Kontrolle sind, die Menschen freundlich oder zumindest neutral bleiben, ist doch alles gut.
    Zum Glück bin ich nicht auf solche Gebiete angewiesen, aber ich weiß noch wie es damals mit meinem ersten Hund war als wir in NL gewohnt haben. Da gab's sowohl die eingezäunten Mini-Gehege als auch größere (zT in Richtung Straße auch eingezäunt, da konnte man jedenfalls richtig spazierengehen) Gebiete. Manchmal hat man keine großen Alternativen als diese Gegenden zu nutzen, je nach Stadt - das wird auch in so mancher deutschen (Groß)Stadt so sein. Und deswegen ist es so wichtig, dass man einfach versucht Verständnis füreinander aufzubringen.

    Warum sind die anderen dann trotzdem 'böse' bzw belästigen dich?

    Es sind doch nicht diese kleinen Begegnungen, um die es geht.

    Es sind Leute, die unbedingt durch eine Gruppe spielender Hunde laufen müssen, und dann von allen verlangen ihre Hunde aus dem Spiel abzurufen.

    Dies kleinen Begegnungen sind nicht "böse", sie nerven nur.

    Die Leute gehen ganz sicher nicht absichtlich dort lang um euch zu nerven.
    Sind die Pfade 'oben' und 'unten' überhaupt verbunden?
    Ich vermute mal, die Leute schlagen den unteren Weg aus irgendeinem Grund ein, und dann seid ihr halt da. Vielleicht hatten die einen bestimmten Grund unten lang zu gehen, vll war es Zufall, falls es eine Verbindung unten-oben gibt, können/wollen sie die vll aus einem Grund nicht hochkraxeln. Passiert. Eure Hunde können ja offensichtlich trotzdem gut genug miteinander spielen, dass dieser Ort immernoch dafür genutzt wird. Also könnt ihr die Tätigkeit, die euch wichtig ist, ausüben. Mit Unterbrechungen, aber es ist möglich.
    Es ist nunmal ein öffentlicher Raum.
    Genauso mit den 'kleinen Begegnungen'.
    Ich bin mir ganz sicher, dass jeder von uns tagtäglich - oder zumindest innerhalb der letzten Woche - irgendjemanden genervt hat.
    Beim Autofahren, an der Supermarktkasse, in den Öffis, auf der Arbeit, in der Bar, beim Gassi mit dem Hund....
    Ich habe ganz sicher jemanden genervt.
    Und ich habe innerlich garantiert auch irgendwann gedacht 'Muss das jetzt sein?'
    In manchen Situationen mag das sogar berechtigt sein. Aber meistens hilft es, sich Folgendes klar zu machen: A) Niemand ist perfekt. B) Menschen haben unterschiedliche Vorstellungen von der Welt / Prioritäten. und v.a.: C) Menschen haben oft Gründe für ihr Verhalten, die wir nicht kennen.
    Ich kenne jemanden, der jetzt fragen würde: Nerven dich die Menschen/Situationen (als aktiv Handelnde) oder fühlst du dich genervt?
    Muss man sich genervt fühlen?
    Klar, manchmal ist man es einfach, das können wir Menschen auch nicht immer steuern.
    Aber oft hilft es uns ungemein, wenn wir den Fokus ändern.
    Dann wird aus einem nervigen 'Boah, schon wieder anleinen', ein 'Ok, neue Trainingsgelegenheit' oder 'Schön, dass wir überhaupt ein Gebiet haben in dem die Hunde toben können, auch wenn wir ab und zu anleinen müssen. Ist ja eig gar nicht schlimm.'

    Ein Appell für ein bisschen mehr Wohlwollen. =)

    Das wissen aber die anderen Hundebesitzer nicht.

    Das ist mir doch auch klar. Ich hatte doch geschrieben, daß ich jeder Aufforderung zum Anleinen nachkomme. Und auch, daß die vorlaufenden anderen Hunden doch von den HH gelassen werden. Sobald jemand seinen Hund stoppt, sammle ich meinen im Vorbei gehen ein.

    Außerdem ist dieses Vehalten bei Rabe ja nicht angeboren, sondern erst im Laufe der Zeit gefestigt. Als Welpe ist er auch zu jedem Hund gelaufen und der Rückruf hat noch nicht wirklich geklappt. da habe ich, wie ich es auch schon von allen meinen vorigen Hunden schon kannte, anstatt "komm" "stop" gerufen. das klappt bei vielen Hunden besser, denn es ist erstmal leichter stehen zu bleiben, als zurück zu laufen. Mit der Zeit ist Rabe von allein stehen geblieben.

    Ich zitiere dich mal:

    Natürlich belästigen die mich und alle anderen, indem sie mich auffordern meinen Hund an die Leine zu nehmen. Wie schon geschrieben, mein Hund läuft nicht zu anderen.

    Es scheint dich ja zu stören, wenn du dazu aufgefordert wirst deinen Hund anzuleinen.
    Wir haben dir nur eine Erklärung liefern wollen, warum dir das so häufig passieren könnte.
    Wenn du dich rücksichtsvoll verhälst - top!
    Wo ist dann aber das Problem mit den anderen (angeleinten/wasauchimmer) Hunden?
    Kurz angeleint oder kommuniziert, supi.
    Alle sicher, alle zufrieden.
    Warum sind die anderen dann trotzdem 'böse' bzw belästigen dich?

    Das wissen aber die anderen Hundebesitzer nicht.
    Und wenn man bedenkt, wie oft Menschen ihre sich hinlegenden/hinsetzenden Hunde falsch deuten, würde ich bei einem mir fremden Hund auch erstmal davon ausgehen, dass das nicht unbedingt eine entspannte Haltung ist.
    Und ja, ich würde deswegen auch darum bitten, dass dieser Hund unter Kontrolle gebracht (=angeleint) wird. Einfach um sicherzugehen.
    Anleinen tut niemandem weh. Eine Fehlinterpretation einer Situation im schlimmsten Fall schon.