Ich sollte aufhören zu schauen
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Beiträge von DatMudi
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Können wir da Menschenkinder mit rauslassen, bitte?
Weil kein Hund sich jemals eine wärmende Jacke selbst anzieht, die Zähne putzt, seinem Geschwisterchen ein Glas Wasser reicht.
Des Weiteren gibt es für Hunde kein Jugendamt, keine Kindergärten, kein Kindergeld, keine verpflichtenden U-Untersuchungen — und keine Schulpflicht um ein Mindestmaß an geistiger Anregung, sozialen Kontakten und Versorgung zu garantieren.
Alles anzeigendie Kinder vergleiche finde ich auch nicht so toll.
Ich komme aus einer Großfamilie und hatte entsprechend zu anderen Großfamilien Kontakt. Natürlich sind wir alle groß geworden, aber naja das ist nicht alles so toll wie hier getan wird.
Auch wenn es natürlich schön ist wenn die Eltern das irgendwie hinbekommen, die Kinder stecken oft zurück und haben sehr früh Verantwortungen die sie nicht haben sollten, geht auch nicht anders.
Aber Kinder können so viel mehr als Hunde jemals können, das ist doch ganz andersIch wollte mit meinen Vergleichen auch keineswegs andeuten, dass Kinder und Hunde bezüglich ihrer Anforderungen etc. gleich wären.
Es ging darum, wie auch Fuchshexchen es so schön geschrieben hat, darum zu verdeutlichen, dass auch wenn der Tag eines jeden nur 24h hat, viele Menschen Dinge (gut!) auf die Reihe bekommen, die sich andere nie und nimmer vorstellen können. Weil es eben verschiedene Lebensrealitäten, verschiedene Managementstrategien, verschiedene Routinen, etc. gibt und ja, auch wenn Ressourcen wie Zeit grundsätzlich begrenzt sind, können sie doch sehr vielfältig und unterschiedlich eingesetzt werden.
Was nicht heißt, dass man schlechter oder weniger belastbar ist, nur weil man keine 5 Kinder oder 10 Hunde "aushält"! Sondern dass eben jeder anders lebt, anders tickt, einen anderen Tagesablauf, ein anderes Umfeld, etc. etc. etc. hat. Und nur weil man selbst nicht weiß, wie etwas funktionieren könnte, heißt es noch lange nicht, dass andere nicht einen Weg gefunden haben es eben doch zu schaffen.
Darum ging es mir.
Und Kinder sind eben ein guter Vergleich, weil auch Lebewesen, die viel Zeit und Energie beanspruchen.
Und dass das Leben in einer Großfamilie immer supi ist, will ich nicht behaupten! Nur, dass es gut laufen kann.Der Kindervergleich kam glaub ich anfangs von mir, war aber gar nicht so sehr als Vergleich Kind = Hund gedacht, sondern eher um zu verdeutlichen, was für andere easy ist, für den nächsten eben nicht zu bewältigen ist. Weil Kinder haben für die meisten etwas vollkommen normales ist, es gibt zig (alleinerziehende) Mütter, die Kind(er), und mindestens einen Job hin kriegen, dazu noch einen halben Bauernhof führen und die dieses Leben lieben und einfach rocken und dir Mal eben noch einen Marmorkuchen auf den perfekt sauberen Esstisch zaubern und eine halbe Stunde später hat sie dir noch einen Pullover gestrickt.
ICH kann mir das im Leben nicht vorstellen, bin beim Gedanken schon überfordert, selbst die "LightVersion" mit kümmerndem Papa und Haushaltshilfe ist nix für mich. Da könnten jetzt auch zwanzig Mütter schreiben, das das total einfach ist und überhaupt das schönste auf der Welt... Nope, never ever.
Trotzdem kann ich akzeptieren, das es diese Menschen gibt und muss ihnen nicht irgendwelche kruden Dinge unterstellen oder ihnen vierundachtzig Szenarien vor Augen halten, in denen sie dann endlich mal scheitern werden.
DAS

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Wo ist denn der Thread wo es um Schuhe etc. geht? Hat den jemand gerade da?
Meinst du den?
eure Empfehlung gesucht: wasserfeste (warme) Gassi-Schuhe -
Es geht um die gleichmäßige gerechte Verteilung der Aufmerksamkeit an ein Lebewesen, dass sich nicht ausgesucht hat bei mir zu leben sondern das ich mir aus purem Egoismus angeschafft habe.
Es muss nicht jeder gleich sehen aber ich für mich unterscheide nunmal zwischen "versorgen" und "gerecht werden". Und für mich ist mitlaufen, Futter, Wasser haben, mehr oder weniger oft raus dürfen eben ein Unterschied zu gleichwertiger Aufteilung der Aufmerksamkeit.
Deshalb wird hier obwohl ich ihn haben könnte kein zweiter Weloe aus dem Wurf einziehen. Selbstverständlich wäre er versorgt und er würde auch gestreichelt werden und Gassi gehen. Aber es wäre ihm gegenüber dennoch nicht fair ihn nur mitlaufen zu lassen eben weil ich ihn nur mitlaufen lassen ubd nicht gleichzeitig ausbilden und führen könnte wie die anderen Beiden. Ich hsb halt nur 2 Hände und dafür 2 relativ junge Hunde.
Tatsächlich glaube ich, dass dieses Konzept der "fairen Verteilung der Aufmerksamkeit" ein sehr menschliches Konzept ist. Solange die Hunde genug bekommen, die Menge an Sozialkontakten mit Mensch und Hund, Bewegung, Beschäftigung etc. ihren Bedürfnissen entspricht, muss es nicht gleich verteilt sein.
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Nein weil ein Tag nur 24 Stunden hat vollkommen egal ob man das wahr haben möchte oder nicht
Erinnert mich an ein Elternpaar, die haben Kind Zwillinge Kind Kind bekommen - die hatten drei Kinder in einem ähnlichen Alter, davon ein Zwillingspaar und dachten danach "Hey, da wollen wir mehr von!"
Die Kinder studieren inzwischen übrigens alle (oder sind schon fertig).
Und ich meine mich zu erinnern, dass die Mutter auch ein Pferd hatte? Oder Reitbeteiligungen? Irgendwas in die Richtung. Kleine Haustiere hatten sie auch.
Deren Tag hatte auch nur 24h. Wie die das gewuppt haben, kann ich mir persönlich nicht vorstellen - haben sie aber.
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Hat jemand Erfahrung mit diesen Wischmopphausschuhen?
Hast Du kleine Kinder?
https://www.wollkids.de/babymop-wischm…-baumwolle.html

DANKE dafür, die
- Anleitung!!!

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Und wer soll das beurteilen - und das auch noch übers Internet?
Kann man nicht, mMn.
Weder in die eine noch in die andere Richtung.
Ich maße mir auch nur an, die Vielhundehaltungen zu beurteilen, die ich persönlich erlebt habe - und das waren/sind glückliche, gut versorgte Hunde, deren Besitzer ein (Familie und Freunde) Netzwerk hinter sich haben, das im Notfall einspringen kann.
Gut, in "meinen" Fällen waren es Züchter, aber die hatten z.T. auch (kleine) Kinder und mehr als 8 Hunde plus Welpen. Aber die Routine, die Selbstverständlichkeit, mit der sie ihre Tiere versorgen, mit der sie sich gerne diese Arbeit machen, weil sie lieben was sie tun, traue ich auch anderen Hundehaltern zu. -
Klar, kann es passieren, dass man kranke Hunde mit sehr unterschiedlichen Bedürfnissen hat (oder generell Hunde mit unterschiedlichen Bedürfnissen),
Nee. Das kann nicht passieren, das wird passieren. Je mehr Hunde, desto näher der Altersabstand - oder alle annähernd gleichalt, dann kommt's am Ende umso dicker.
Ich (und einige andere sprechen nicht von Krankheit sondern von Sterben und Tod). Das ist nun wirklich gesetzt - und deswegen verstehe ich auch nicht, dass dieser Aspekt dann mit "aber es können doch immer Katastrophen passieren" abgetan wird. Nochmal: Hunde fallen nicht einfach tot um - und dass zwischen "schlimmer Diagnose" und "Erlösen" nur Tage liegen, ist auch eher selten. Wir reden über einen Prozess, der ganz easy mehrere Monate dauert.
Hat denn irgendjemand der Vielhundehalter schon mal zwei Hunde im Sterben + die anderen + eigenen Alltag überhaupt erlebt?
(und noch mal: für mich ist das ein entscheidender Punkt, der bspw. fünf Hunde von zehn Hunden unterscheidet. Habe ich fünf, Altersabstand drei Jahre... dann habe ich ein vertretbar kleines Risiko, dass es bei mehreren gleichzeitig zu Ende geht)
Ich habe mich auf den angesprochenen Punkt bezogen, dass es manche nicht wollen, dass ein Teil ihrer Hunde "zurückbleibt", während sie mit anderen etwas unternehmen.
Was ich meinte ist, dass wenn man z.B. zwei sehr alte/kranke Hunde hat, die nicht zum Spaziergang mitkönnen, die dann eher besser zu zweit zu Hause bleiben können als wenn es nur ein alter Hund ist, der dann alleine zu Hause bleibt.
Und dass es für Hunde nicht unbedingt schlimm ist, wenn nicht immer das ganze Rudel mitdarf.
Was nicht heißt, dass diese Hunde dann insgesamt weniger Aufmerksamkeit bekommen! Nur dann in anderer Form, z.B. mehr kuscheln oder geistige Beschäftigung drinnen, je nachdem was sie noch wollen/können.Dass es in anderen Punkten (eventuelle Inkontinenz, Medikamente, TA-Besuche etc.) einen Mehraufwand bedeutet - ja klar. Und vor allem finanziell muss man da vorgesorgt haben. Aber das sind Punkte, bei denen ich davon ausgehe, dass sich die Vielhundehalter da Gedanken gemacht haben und die entsprechenden Reserven (auch nervlich) haben.
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In meiner Nachbarschaft steht ein Haus mit locker 200 Windspielen behangen. Sobald es stürmt ist es etwas nervig aber man gewöhnt sich an alles
.Du hast bessere Nerven als ich.
Nachts. Dunkle Wolken. Kein Mond. Der Sturm pfeift ums Haus. Man geht ins Bett, will schlafen, schließt die Augen.
Und hört in der Ferne das Bimmeln der 200 Windspiele, die einem so ziemlich jeden Horrorfilm, den man je gesehen hat, ins Gedächtnis rufen.Nein.
Einfach. Nein.

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(Für mich sind 4 oder 5 Hunde, vor allem wenn noch Familie mit anpackt, Mehrhunde- und nicht Vielhundehaltung)
Ja, aber die Quintessenz bleibt doch die gleiche. Es gibt Leute, die können acht Malinois halten und auslasten, und es gibt welche, die können nicht mal einem gerecht werden. (Ich 😅)
Mein Problem mit der Quintessenz ist, dass sie sich ausschließlich auf den Ist-Zustand zu beziehen scheint - und der Einwand: Wenn mehr als zwei Hunde gleichzeitig auf den letzten Metern sind, KANN man doch nicht mehr sich selbst, dem Haushalt, dem Job und drei oder mehr anderen Hunden gerecht werden, abgetan wird mit: Ich habe bisher immer eine Lösung gefunden.
Hunde fallen ja meist nicht einfach tot um. Und das ist nicht vergleichbar mit kranken, pflegebedürftigen Hunden, die nach einer OP sechs Wochen lang extrem geschont werden müssen.
Exakt. Bei 2 kannst du noch sagen ich nehme dich mit dahin dafür dich mit dahin. Nicht mit 10
Klar, kann es passieren, dass man kranke Hunde mit sehr unterschiedlichen Bedürfnissen hat (oder generell Hunde mit unterschiedlichen Bedürfnissen), aber in vielen Fällen ist es dann sicher auch so, dass es halt "fitte" Hunde gibt und weniger fitte, bzw. Hunde, die man überall mit hinnehmen kann, und Hunde, die manchmal zu Hause bleiben müssen - zwei Gruppen sozusagen. Und wenn man die Hunde rechtzeitig daran gewöhnt, dass nicht immer alle mit können, dass jeder Hund auch mal Einzelzeit bekommt oder mal zwei Hunde irgendwo hin mitkönnen, und das nächste Mal drei andere, dann ist es für die entsprechenden Hunde vielleicht auch in Ordnung, wenn sie dann daheim bleiben. Vielleicht ist es sogar angenehmer, wenn dann zwei Oldies gemeinsam die ruhige Kugel schieben und sich gegenseitig Gesellschaft leisten und auf dem Sofa kuscheln, während die Jungspunde ihre Action bekommen.
Natürlich kann es anders kommen. Es kann immer anders kommen.
Aber wenn man für genügend Szenarien vorgesorgt hat, dann reicht das mMn auch aus.