Beiträge von DatMudi

    Avocado

    16. Aber ich hab echt lange gebraucht. Weil ich nicht kapiert habe, dass freundlich und traurig absichtlich da stand. Ich dachte, das wäre ausversehen passiert, wie 8 und Klammer zu. Da kommt ja auch manchmal ein Smiley.

    Ich hab den Satz also zig mal lesen müssen. :D

    Ich wurde ein Weilchen davon abgelenkt, in welcher Branche unzufriedene Kunden gleich :( -"weinend" unzufrieden sein könnten und dem anschließenden Kopfkino. :ugly:
    "Solange 80% überleben, ist alles i.O."
    :flucht:

    Zum Thema Mathe-Abi......
    Meins ist schon Jaaahre her und ich habe immernoch Alpträume, in denen ich mein Mathe-Abi schreiben muss und feststelle, dass ich ein Themengebiet ja noch niemals hatte. :omg:

    Ich lehne mich jetzt mal so stark aus dem Fenster und behaupte, dass bei dir mehrere Faktoren zusammenkommen: sehr lange Erfahrung in der Haltung beider Geschlechter, gutes Gespür für deine Hunde, und Rassen, die durchaus motiviert sind die Wünsche des Menschen umzusetzen.
    Dass das bei dir und so manchem anderen funktioniert, glaube ich sofort.
    Davon kann und sollte man aber nicht unbedingt auf andere schließen, und da führen solche Ratschläge/Aussagen, wenn sie von den Falschen gelesen werden (es lesen ja auch immer sehr viele still mit), schnell zu Ups-Würfen.

    Dass ich beide Geschlechter habe, ist schon so lange der Fall, dass man mir damals ganz sicher keine langjährige Erfahrung zuschreiben konnte. Mein erster potenter Rüde war ein Wolfspitzmix. Der wenig davon hielt mir meine Wünsche von den Augen abzulesen.

    Ich habe damals auch herumgetest wie das am besten regelt. Einfach nur auseinander sperren hat meinen Rüden zum Beispiel zum komplett durchgedrehten Nervenbündel gemacht. Ganz strikte Vorgaben beim Zusammensein nimmt am meisten Stress.

    Danke für die Ausführungen! Gerade der letzte Teil ist bestimmt für einige interessant.

    Mit dem Verallgemeinern wäre ich trotzdem vorsichtig.
    Nicht jeder verfügt über die selben (Erziehungs-/Nerven-/Beobachtungs-/...)Ressourcen wie du.

    Wenn man mal die Schleife von Testosteron zur Aggression logisch durchdenkt brauchen unkastrierte Rüden ggf eine Schüppe mehr Erzieheung, wollen etwas mehr geführt werden - gerade in der Phase, wo sie erwachsen werden

    Von Jungrüden hab ich nicht gesprochen

    Wegen des unterstrichenen Teils bin ich davon ausgegangen, dass du dich auf pubertierende Rüden beziehst.
    Die meisten meiner Aussagen betreffen aber auch erwachsene Hunde. Wenn man sich schon die Mühe macht bei einem dazu fähigen Trainer herauszufinden, warum der Hund Krawall macht / andere angeht (und das sollte man bevor man aus diesem Grund kastriert), dann ist man oft auch durchaus willens daran zu arbeiten.
    Bei den Rüden, die wirklich zu viel Testosteron haben (und ja, die gibt es!), bin ich bei dir - da kann man auch dem jeweiligen Rüden selbst (und allen anderen) das Leben lebenswerter machen durch eine Kastration. Aber das betrifft eben nur einen nicht allzu großen Teil der Pöbelrüden.

    Frage zur Kastration bei Rüden

    ich erinnere mich sehr verschwommen daran, mal irgendwo gelesen zu haben, dass Kastrationen bei Rüden in Abhängigkeit vom Monat/der Jahreszeit unterschiedliche Auswirkungen haben sollen... ich glaube, in Bezug auf Hormonstatus/Geruch ... weiß jemand von euch etwas darüber und hat eine gute Quelle zur Hand oder kann sagen, ob dass Humbug ist?

    Ich glaube, in dem was ich las stand, dass Rüden, die im November kastriert würden, von anderen Hunden weniger als Rüden wahrgenommen würden, häufiger besprungen würden oder so... die Erinnerung ist super nebulös, ich weiß auch gar nicht mehr, wo ich das her habe und ob ich das als plausibel oder Quatsch eingestuft habe.

    Falls dir niemand sonst hier eine Antwort geben kann, würde ich dieses Buch hier empfehlen:

    https://schlapp.buchhandlung.de/shop/article/1…dungshilfe.html

    Wenn ich in meinen Hirnwindungen so rumkrame, kann ich mich nicht entsinnen, da spezifische Aussagen (von Gansloßer, aber in anderen Werken zur Verhaltensbiologie) zu bestimmten Monaten gelesen zu haben, meine mich aber durchaus an die Aussage zu erinnern, dass der Hormonspiegel im Jahresverlauf auch bei Rüden durchaus schwankt/schwanken kann.
    Das könnte ja durchaus dann auch Auswirkungen auf die Auswirkungen (was 'n Konstrukt :ugly: ) der Kastration und damit den Geruch haben.
    Spontan würde ich dann dazu raten (vielleicht mehrmals zu unterschiedlichen Zeiten) den Hormonspiegel beim TA checken zu lassen.
    Aber vielleicht weiß ja jemand noch mehr. :tropf:

    Die meisten "Problem-Halter" (und TÄ) können oft gar nicht einschätzen, warum ihr Hund jetzt an der Leine pöbelt oder stresst (also ob das wirklich ein "zuviel" an Testosteron ist, was das verursacht). Und dass da eine Kastration hilft, mag in wenigen Einzelfällen zutreffen, aber in vielen anderen wird sich da nichts groß zum Positiven ändern. In der Junghundezeit spinnen ja nicht nur die Sexualhormone, auch die Stresssysteme (Adrenalin/Noradrenalin, Chortisol) und das ganze Gehirn werden ordentlich durchgerüttelt. Kastriert man da "schwierige" Jungrüden, ist die Wahrscheinlichkeit gar nicht mal so gering, dass man da am Ende mehr Probleme verursacht als man löst. Man nimmt dem Gehirn dadurch ja z.T. auch die Gelegenheit zu reifen, und überhaupt diesen Status "erwachsen und vernünftig" zu erreichen.
    Würde das wirklich so viele Probleme lösen und Schwierigkeiten vermeiden, wäre ich ja durchaus bei dir hasilein75 , dass da so manche Kastration das Leben erleichtern würde (sowohl dem Hund selbst, als auch Halter und anderen Hunden und ihren Menschen), aber ich fürchte, der momentane Stand der Forschung widerspricht dieser Vorstellung.

    Das Baby (ok, junger, aber ziemlich stattlicher Jungrüde) schläft, schnarcht, beginnt eindeutig zu träumen....
    Plötzlich - herzzerreißendes Fiepen, Sekunden später gefolgt von einem plötzlichen Aufwachen, nervösem Gähnen und einem unglücklichen Sich-Umschauen. Ich rede kurz in zuckersüßer "Mami liebt ihr kleines Baby"-Stimme auf ihn ein. Er legt den Kopf wieder ab. Ich wende mich wieder meiner Tätigkeit am Laptop zu. Er steht auf, krabbelt auf's Sofa und schmiegt sich ganz eng an mich.
    Er hatte wohl einen Alptraum und brauchte Mama's Trost. :pleading_face:
    Ich hatte ganz plötzlich eine Wimper im Auge. :(

    Ja ok, bei papierlosen Würfen ohne Gesundheitschecks geht's ja auch nicht um wirkliche Rassezucht, das ist im besten Fall Naivität/Blödheit, im schlimmsten reine Geldmacherei.
    Wir (oder zumindest ich und vermutlich die meisten hier) sprechen schon von richtiger Zucht innerhalb eines seriösen Vereins, mit entsprechend ausgewählten und gesundheitlich durchgecheckten Elterntieren.

    Ich löse das Problem über Erziehung.

    Ich lehne mich jetzt mal so stark aus dem Fenster und behaupte, dass bei dir mehrere Faktoren zusammenkommen: sehr lange Erfahrung in der Haltung beider Geschlechter, gutes Gespür für deine Hunde, und Rassen, die durchaus motiviert sind die Wünsche des Menschen umzusetzen.
    Dass das bei dir und so manchem anderen funktioniert, glaube ich sofort.
    Davon kann und sollte man aber nicht unbedingt auf andere schließen, und da führen solche Ratschläge/Aussagen, wenn sie von den Falschen gelesen werden (es lesen ja auch immer sehr viele still mit), schnell zu Ups-Würfen.