Beiträge von DatMudi

    Danke.

    Und wieso muss man das erforschen? :see_no_evil_monkey:

    Das soll jetzt keineswegs garstig klingen, aber gibt es nicht wichtigere Fragen zu klären? :see_no_evil_monkey:Wofür braucht man dieses Wissen?

    Grundsätzlich ist jedes Mehr an Wissen doch schon ein Selbstzweck. :nicken:
    Ich weiß aber, was du meinst. Mir wäre es z.B. auch lieber, dass bestimmte Krankheiten besser erforscht werden würden, aber idR sind das sowieso unterschiedliche Forschungseinrichtungen oder unterschiedliche Teams, die sich um Themen wie Krankheiten oder eben andererseits um Farbgenetik kümmern. Und v.a. sind viele Krankheiten auch weit schwerer zu identifizieren als die meisten Farbgene, da sie oft von verschiedenen Genen gesteuert/beeinflusst werden.
    Die anderen Farben mussten ja auch erst erforscht werden, bevor man sie testen konnte. Und bei manchen Rassen ist das u.a. deswegen nicht unwichtig, da z.B. bestimmte Farben von der Zucht ausgeschlossen werden, und man durch das Wissen um die genetischen Grundlagen z.B. verhindern kann, dass Nachkommen fallen, die zu 100% nicht zum Genpool der Rasse beitragen dürfen.
    Und generell ist es auch einfach spannend, die Mechanismen hinter der Farbvererbung zu verstehen und zu wissen, was so alles im eigenen Hund an Genen steckt. :smile:

    DatMudi

    ich hab hier den link zur facebook gruppe:

    https://www.facebook.com/groups/urajiro

    Die dürfte öffentlich sein.

    Einen Link zu einem Statement o.ä. von Embark gibt's nicht? :tropf:
    Etwas "offizielleres" sozusagen?

    Junghund beschäftigt sich alleine mit Spielis - super.

    Junghund wirft Spielis in die Luft wie ein junger Gott - bezaubernd.

    Junghund wirft das Spieli durch den Raum und trifft die Hündin, deren Gesichtsausdruck verrät dass sie sich ernsthaft fragt, wieso das Leben plötzlich so gefährlich abenteuerlich geworden ist - unbezahlbar.

    :ugly:

    Im schlimmsten Fall nehmt ihr ihm seine Freiheit über die Umstände seines eigenen Endes (z.B. friedlich in seiner Wohnung vs. in einem Krankenhaus) zu bestimmen, seine Selbstbestimmtheit. Und in so einer Lage, in der einem nicht viel anderes bleibt......

    Dürfte mMn rechtlich nicht so einfach sein. Oder kennst du so einen Fall?

    Rechtlich kenne ich mich zugegebenermaßen nicht wirklich aus.
    Darf man Behandlungen nicht auch verweigern?

    Für aaliyah. besteht rechtlich ja kein Handlungsbedarf, mMn (korrigiert mich); der Mann liegt ja nicht blutend im Flur.
    Es geht um den moralischen Aspekt und die Frage, ob/wie man dem Mann helfen kann/sollte/darf.
    Und da muss man sehr vorsichtig sein, ob man mit den eigenen Handlungen wirklich dem anderen Menschen hilft, oder nur das eigene Gewissen beruhigen möchte.

    Wenn ihr es mental / emotional schafft, wäre die Idee von Shyruka natürlich wirklich schön. Ihn mitnehmen zu einem Spaziergang an die frische Luft, vielleicht sogar in die Natur. Ihm signalisieren, dass ihr mit ihm noch ein paar schöne Momente erleben würdet. Ihn vielleicht fragen, ob es einen Ort gibt, den er gerne nochmal besuchen/sehen würde, den er alleine aber nicht mehr erreichen kann. Ihm vielleicht sein Lieblingsessen kochen, sowas.
    Moralisch verpflichtet wärt ihr dazu absolut nicht! Man darf auch nicht vergessen, wie unglaublich schwer es ist einen sterbenden Menschen zu begleiten; und bevor es dich/euch aufreibt, dürft ihr euch auch einfach selbst schützen.
    Und vielleicht will er das ja gar nicht.
    Aber falls ihr unbedingt etwas tun möchtet, dann wären das die richtigen Dinge.
    Ihm medizinisch o.ä. etwas aufzuzwingen, das er nicht möchte, kann ethisch sehr sehr grenzwertig sein.

    Ich würde vermutlich versuchen, mich in so einer Situation an den sozialpsychiatrischen Dienst zu wenden. Die sind u.a. für Kriseninterventionen da, wenn ich das richtig verstanden habe. Sollte ich dort niemanden erreichen, würde ich auch auf die 112 zurückgreifen. Es ist nicht Eure Aufgabe zu entscheiden, wie krank der Nachbar ist, wie schwer die akute, seelische Krise, dafür sind die Profis da.

    An so etwas habe ich auch gedacht aber er wollte auch nach mehrmaligem Anbieten keine Hilfe. Darf man das einfach über seinen Kopf Hinweg entscheiden?

    Also an die 112 habe ich gedacht, den sozialpsychiatrischen Dienst kannte ich gar nicht.

    Er hatte Hilfe auf jeden Fall eindeutig verneint, das macht mich so unsicher.

    Ich sehe es wie HiRoEm .
    Es ist zwar eine richtig schwere Situation für euch - aber es ist immernoch sein Leben, seine Entscheidung. IHR fühlt euch danach wahrscheinlich besser, wenn ihr etwas unternehmt, das ist menschlich. Man will helfen, man will etwas tun, man will das Leid des anderen mindern. Aber es kann gut sein, dass eure Aktionen SEIN Leid eben nicht mindern, sondern vergrößern, und am Ende nur ihr euch besser fühlt, er sich aber schlechter.
    Es gibt Menschen, die wollen an ihrem Lebensende alleine sein. Die wollen auf keinen Fall ins Krankenhaus, und die wollen nicht, dass sich andere einmischen. Das macht es für die Außenstehenden vielleicht schwerer, aber dem Menschen schenkt es vielleicht Frieden.
    Im schlimmsten Fall nehmt ihr ihm seine Freiheit über die Umstände seines eigenen Endes (z.B. friedlich in seiner Wohnung vs. in einem Krankenhaus) zu bestimmen, seine Selbstbestimmtheit. Und in so einer Lage, in der einem nicht viel anderes bleibt......

    Eure Kritik mag angebracht sein, die Art und Weise ist es definitiv nicht.

    Du darfst in diesem Zusammenhang nicht vergessen, dass es hier um Lebewesen geht und dass in einem Hundeforum Menschen zusammenkommen, denen diese Lebewesen sehr am Herzen liegen.
    Mit dem Erwerb einer derartigen Mischung (Havapoo) hast du schon einen... nennen wir es Verdachtsmoment... geliefert, dass du gewisse Entscheidungen vielleicht nicht so sehr durchdenkst, wie es theoretisch möglich wäre. Denn dann hättest du dich wahrscheinlich für einen reinrassigen Havaneser oder Pudel oder einen anderen Hund aus seriöser (!) Zucht, d.h. von einem Züchter, der einem Rasseverband angehört, der Gesundheitsuntersuchungen durchführt, etc. entschieden.
    Und dass dann die Aussage, dass du mit deiner Hündin möglicherweise auch noch weitere Welpen in die Welt setzen möchtest, deren Vorfahren dann entsprechend nicht untersucht worden sind und die deswegen ein erhöhtes Krankheitsrisiko aufweisen, nicht ignoriert wird, ist absolut normal. Denn es ist den meisten Usern hier durchaus bewusst, dass es schon genug kranke Hunde auf der Welt gibt, und man möchte natürlich verhindern, dass es mehr werden.
    Die meisten Menschen reagieren nunmal nicht auf "Hier eine Statistik über die Sterblichkeit von Mutterhündinnen" mit "Oh, dann lasse ich meine Hündin natürlich nicht decken", sondern denen muss man ganz klipp und klar sagen, dass das was sie vorhaben, eine richtig schlechte Idee ist, sonst hören sie gar nicht erst zu. Ich glaube, diese Erfahrung durften viele Forenmitglieder hier schon machen.
    Dass es nicht immer ganz sachlich zugeht in einem Forum, ist übrigens ganz normal. Und für so ein brisantes Thema waren die Antworten hier wirklich noch sehr freundlich. Ein richtiger "Shitstorm" sieht nochmal ganz anders aus.

    Falls du dir irgendwann einen zweiten Hund oder einen Nachfolger holen möchtest, wäre es wirklich schön, wenn du dich mit den Unterschieden zwischen Vermehrern und richtigen Züchtern auseinandersetzen würdest.

    -> https://www.vdh.de/home/

    Ah und ich hab noch ne Frage:

    Wie haben die Züchter eurer Hunde die Wartelisten belegt? Wisst ihr das? Also waren da mehr drauf, als Welpen in die Hündin passen 😄(sorry klingt komisch) oder eher weniger? Nur mal so aus Interesse.

    Das variiert nicht nur von Züchter zu Züchter, sondern zum Teil von Wurf zu Wurf. Bei der Züchterin meines Jungrüden war es so, dass ich z.B. bei einer bestimmten Hündin nicht mal auf die Warteliste für den übernächsten Wurf gekommen wäre, weil die Welpen der Hündin schon für sämtliche Würfe der Zukunft "ausgebucht" waren/sind.
    Grundsätzlich kenne ich es so, dass die Züchter bescheid sagen, wenn die Chancen gering sind, also dass man nur dann einen Welpen bekommt, falls .... (z.B. soundsoviele geboren werden, jemand abspringt, etc. etc.). Theoretisch freuen sich Züchter wahrscheinlich, je voller die Wartelisten sind, denn es passiert ja gar nicht so selten, dass es sich Interessenten dann doch nochmal anders überlegen, dass plötzlich ein sehr großer Wurf nur aus einem Geschlecht besteht (statistisch unwahrscheinlich, aber sieht man trotzdem immer wieder) oder oder oder. Also eine "Überbelegung" der Warteliste wäre nicht ungewöhnlich. Allerdings nehmen das die wenigsten Züchter als Voraussetzung, einen Wurf zu planen/machen.

    "dog reactive" ist der englische Begriff für hmm...Artgenossenunverträglich würde es auf Deutsch auch nicht unbedingt sein. Pöbler aber auch nicht. Meiner war dog reactive ohne zu bellen.

    Im Grunde will man damit sagen dass andere ihren Hund auf Abstand halten sollen

    Ich finde den Ausdruck "reaktiv" in Bezug auf Hunde schon spezieller, den versteht in meinem Umfeld bei weitem nicht jeder.

    "Dog reactive" als "reaktiv auf andere Hunde" kannte ich in der Kombi selbst auch noch nicht, obwohl ich durchaus passabel Englisch spreche.

    Wenn ich was signalisieren möchte, dann sollte ich schon etwas wählen, was von den meisten verstanden wird - ob sich dann alle dran halten ist ja noch mal ne andere Frage.

    Ich kann mir gut vorstellen, dass das ein Fall von "(englischsprachige) Hundeleute-Bubble" ist, und der entsprechende Mensch wirklich davon ausgeht, dass man das versteht (ist ja vielleicht auch wirklich regionsabhängig ob es wirkt?).
    Oder es gab den entsprechenden Aufnäher irgendwo zu kaufen? Also, dass es nichts individuell angefertigtes ist und das war halt das, was es gab?
    Ich muss ja gestehen, ich hätte auch gedacht, "dog reactive" wäre jetzt nicht soooo unverständlich, ich gehöre wohl auch in diese Bubble. :ugly:
    Ok, auf'm Dorf hätte ich jetzt auch etwas anderes gewählt, einfach weil da gerade viele ältere Menschen einfach kein Englisch sprechen. Aber würde ich jetzt z.B. in Frankfurt leben, wäre ich schon davon ausgegangen, dass das verstanden wird und gerade in sehr internationalen Gegenden vielleicht sogar besser wäre als "gestresst durch / hasst andere Hunde" o.ä.