Beiträge von DatMudi

    Mir ergibt sich irgendwie der Zusammenhang zw deinem link und der Naturkosmetik und Boot-Produkten von DM nicht

    DM ist ein anthroposophischen Unternehmen. https://anthroposophie.home.blog/tag/dm/

    Ich habe nur einen kleinen Blick auf den Blog geworfen (Lebenszeit ist begrenzt), aber mein erster Gedanke war:
    Wow, die Anthroposophen wollen ja Bedingungsloses Grundeinkommen - die Schweine!
    :ironie2:

    Ernsthafter: Auch wenn mir die Idee gut gefällt - ob das wirtschaftlich und gesellschaftlich mehr Vor- oder Nachteile mit sich bringen würde, das kann man als Laie wahrscheinlich überhaupt nicht beurteilen. Und selbst die Experten sind sich da uneins.
    Aber so sehr ich es begrüße, dass Zusammenhänge zwischen Ideologien, Unternehmen, politischen Bestrebungen, etc. aufgezeigt werden, so muss man sich doch vor Augen führen, dass auch hinter so einem Blog idR jemand steht, der Gründe hat all diese Informationen zu ganz speziell diesem Thema zusammenzutragen, und man muss sich die Frage stellen, inwiefern das alles neutral ist. Was nicht heißt, dass die Aussagen/Informationen alle aus dem Kontext gerissen sein müssen! Aber auch kritische Websites muss man kritisch lesen.
    Und wenn jemand nur gegen eine bestimmte Richtung Informationen zusammenträgt, anderes komplett unkommentiert lässt, sehr einseitig berichtet und z.T. recht emotional wirksame Aussagen rauspickt....
    Wie gesagt, vieles von dem Blog stimmt sicherlich, und man darf die Anthroposophie bzw. v.a. bestimmte Aspekte davon weder idealisieren noch verharmlosen.
    Aber man kann zu fast jedem Thema viel Kritisches zusammentragen.
    Wenn ich mir zB anschaue, in was viele reguläre Banken investieren und wovon die profitieren (Krieg, Umweltzerstörung, etc.), dann ist eine anthroposophisch angehauchte GLS-Bank (wurde im Blog ja auch erwähnt) höchstwahrscheinlich immernoch um ein Vielfaches harmloser.

    Kleiner Hinweis, an vielen Waldorfschulen sind 30+ Klassen durchaus üblich.

    Wie gesagt, ich kenne nur die eine Schule und auch nicht die aktuellen Zustände (eher so frühe 2010er) und wie das dort so ablief.

    Ceri05
    Meinst du, weil sie Demeter-Produkte fördern?

    Wenn man sich mal anschaut, in was viele andere Firmen involviert sind, ist Anthroposophie noch richtig richtig harmlos.
    Und nicht jeder, der mit Anthroposophie sympathisiert, findet alle Aspekte davon automatisch gut.
    Finde ich persönlich vieles davon auch schwachsinnig? Ja.
    Kann man sich trotzdem ein paar gute Aspekte rauspicken? Ebenfalls ja.
    Ich selbst habe mit Anthroposophie nicht wirklich etwas am Hut, aber einer meiner besten Freunde und über ihn einige Bekannte waren auf einer Waldorf-Schule. (Übrigens hatten seine Eltern mit Anthroposophie auch nichts am Hut, die Schule hatte auch andere Vorzüge, z.B. Klassengröße)
    Gibt's da einiges zu kritisieren? Sicherlich! Absolut!
    Trotzdem sind die Kinder dort im Schnitt zu sozial fähigeren, kritisch denkenderen und weit umweltbewussteren Menschen erzogen worden als der Großteil meiner Mitschüler an einem regulären Gym. Und ich war auf einer vergleichsweise fortschrittlichen Schule, dh an anderen war es noch schlimmer.
    Und die wenigstens (wenn überhaupt welche) aus der Klasse meines Kumpels sind übrigens irgendwie wissenschaftsfeindlich oder in Richtung Anthroposphie indoktriniert worden.
    Mag Waldorf-Schulen geben, an denen das anders ist, das weiß ich nicht und kann ich mir durchaus auch vorstellen (mit den falschen Leuten an der Spitze), aber diese Schule war wirklich absolut in Ordnung.
    Man darf und muss die Anthroposophie kritisieren.
    Aber wie bei ganz vielem muss man vorsichtig damit sein, es zu verteufeln oder alles aus einer Richtung kommende in einen Topf zu werfen.

    Demeterprodukte kaufe ich persönlich übrigens gerne (wenn ich es mir leisten kann), einfach weil sie besonders hohe Bio-Standards haben.
    Da isses mir egal, ob sie irgendwo Hörner vergraben. Die könnten auch viermal im Monat nackt um ein Lagerfeuer tanzen (machen sie nicht!), wäre mir auch egal.
    Denn diese Art zu leben und zu denken mag in vielen Punkten vielleicht nicht die meine sein, aber im Vergleich zu ganz vielen anderen Lebens- und Denkweisen produziert sie trotzdem viel Gutes, v.a. für die Natur/Umwelt.
    Dass es auch da "Extremisten" gibt - klar, das gibt's bei so ziemlich allem. Aber an denen darf man nie eine ganze Gruppe messen.

    Da ich nicht als Einzige halbtot aussehen möchte, wenn ich auf Station arbeite, hab ich angefangen mich (dezent) zu schminken. Eigentlich nur etwas Kayal und Mascara, hautfarbener Lidschatten.

    Nun geht das mit dem Abschminken mit Mizellen-Wasser echt super, ABER ... ich kann das nur schlecht mit mir vereinbaren, jeden Abend 4 Wattepads weg zu werfen.

    Also hab ich mich mit waschbaren Pads befasst, meine Tochter hat schon welche. Die werden aber irgendwie hart und ich bin empfindlich.

    Was ist denn von so Mikrofasertüchern zu halten?

    Mikrofaser besteht im Grunde aus Plastik, ist also eine Quelle für Mikroplastik, was der Natur nicht gerade guttut. Mag Ansichtssache sein, aber finde ich persönlich schlimmer als die Nutzung von Wattepads (= Pflanzenfasern).
    Den negativen Einfluss auf die Umwelt kann man reduzieren, indem man Bio-Wattepads verwendet. Sind tatsächlich auch nicht teuer! :nicken:

    https://www.dm.de/ebelin-wattepads-bio-p4066447015577.html

    Gibt es sicherlich auch in anderen Geschäften, falls du keinen DM in der Nähe hast. Man kann aber auch bestellen, DM hat richtig viele tolle Bio-Produkte und Naturkosmetik, da kann man gleich einen Vorrat kaufen. :smiling_face_with_hearts:

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    Mit den Briten kenne ich mich nicht aus, aber an deiner Stelle würde ich die entsprechenden Rasseclubs einfach mal anschreiben (die Mail muss man ja nur geringfügig ändern jeweils, falls überhaupt), wie es mit ihren Zuchtbüchern aussieht, ob die offen sind.
    Ein kleines Wort der Warnung: ob es bei deiner Rasse zutrifft, weiß ich nicht, aber ich weiß, dass man bei manchen Rassen aufpassen muss, weil die Registerhunde nicht unbedingt frisches Blut bringen/sind, sondern nur die Nachkommen von Individuen bereits bekannter/genutzter Linien, die nur einfach keine Papiere haben. Gerade Hirten/Schäfer legen ja oft nicht unbedingt Wert auf den Stammbaum, der Hund muss halt gut arbeiten können.

    DaisyMaisy Da die Aussage mit dem "rumkarren" (auch?) von mir kam: ich hatte mich da tatsächlich überhaupt nicht auf deinen Text bezogen. TA dürfte ja z.B. selbstverständlich sein, den sehen die Welpen ja idR schon zum Impfen etc. (ok, außer der TA macht Hausbesuche). Und wenn die Welpen später als mit 8 Wochen umziehen, dann schadet ein kleiner Spaziergang vielleicht auch nicht.

    Ich bezog mich auf solche Aussagen:

    So unendlich wichtig ist es nicht, dass die Welpen super viel kennen lernen in den ersten 8 Wochen

    Doch, das ist wichtig.

    Die individuelle Erfahrung mit zwei Hunden reicht da auch nicht, für die Statistik......

    Und "super viel kennenlernen" muss ja nicht mal Kindergarten und Kaufhaus bedeuten um viel zu viel zu sein für die (jungen) Welpen - und notwendig ist es eben auch nicht, gerade wenn man den Welpen mit 8-10 Wochen abholt. Und selbst danach reichen 'kleine Dosen'.
    Was die Welpen in dieser Anfangszeit lernen müssen, ist dass die Welt a) nicht böse ist und b) wie man sicher mit neuen Reizen umgehen kann. Und dafür braucht ein kein 'volles Programm'.
    Es ging/geht mir darum, dass manche Menschen/Züchter/Käufer wirklich denken, man müsste möglichst viel 'reinquetschen', schon in diese ersten 2 Monate. Und das ist es eben nicht, sondern eher kontraproduktiv als nützlich.
    (Dass die Hunde auf dem Grundstück / im Haus genug Reize brauchen ist etwas komplett anderes! Das ist ja ihre sichere Umgebung.)

    Bezog sich zwar v.a. auf den Hundeplatz, aber im Allgemeinen trifft es genauso zu:

    Gefühlt geht es hier grade um viele Dinge, die in der Realität eine riesige Spanne haben können.

    Ich glaube, hätten wir alle unsere Interpretation von "Sachen kennenlernen" etc. von Anfang an detaillierter definiert, wäre so manche Diskussion nicht notwendig gewesen. Manchmal kommt es da zu Missverständnissen und es scheint nur so, als seien die Sichtweisen so ganz unterschiedlich.
    Aber man kann ja auch nicht alles immer ganz genau schreiben, sonst wäre man wahrscheinlich 24/7 im Forum beschäftigt.

    Das sehe ich anders.

    Meine Rasse, den Russischen Schwarzen Terrier, bekomme ich nicht in der näheren Umgebung.

    Einen Welpen aus der gewünschten Verpaarung schon gar nicht.

    Also muss ich mit dem Welpen stundenlang fahren, um ihn nach Hause zu holen. Da finde ich es wichtig, dass die Welpen Autofahrten kennen und mit positiven Erfahrungen verbinden.

    Die Züchterinnen meiner Hunde haben die Hunde an Halsband und Leine gewöhnt und sind in der letzten Zeit vor der Abgabe mit den Welpen (mit Unterstützung) in die Felder gefahren zu kurzen "Spaziergängen". Keinem meiner Hunde wurde beim Autofahren übel und alle waren von Anfang an begeisterte Autofahrer.

    Klar, wenn man bestimmte Anforderungen hat, dann sucht man sich natürlich diejenigen Züchter, die das machen, was man will. Das bezieht sich auf jede Eigenschaft des Hundes.
    Das mit der Übelkeit muss aber nicht mit der Gewöhnung ans Autofahren zusammenhängen. Kann, muss aber nicht.
    Zum Teil scheint es bei Hunden auch genetisch bedingt zu sein. Von 'meiner' Züchterin weiß ich, dass ihre Welpen aus bestimmten Linien/Verpaarungen z.B. sehr häufig als Welpen unter Übelkeit beim Autofahren leiden, während ihre Welpen aus anderen Linien/Verpaarungen dieses Problem so gut wie nie haben.
    Also die Gewöhnung daran ist nicht der einzige / bestimmende Faktor dabei.
    Bei uns Menschen gibt es ja auch welche, die da weit empfindlicher waren als Kinder oder es im Erwachsenenalter sogar noch sind, und da gibt es auch z.T. familiäre Häufungen.
    Wäre tatsächlich spannend zu wissen, ob das mal richtig wissenschaftlich untersucht wurde. Falls da jemand zufällig was weiß..... :sweet: (Ich frage auch als Betroffene :lepra: )
    (Was nicht heißt, dass ich dagegen bin oder es für unnötig halte, wenn Züchter ihre Welpen ans Autofahren gewöhnen! Finde ich super! Ist ja auch ein 'abgeschlossener Raum' und die Welpen werden dabei idR nicht überfordert. Und praktisch ist es allemal, wenn sie zumindest mental nicht gestresst davon sind.)

    4-5 Würfe pro Jahr mit ca. 5 Welpen. Ist es da nicht logisch, dass die Warteliste lang ist?

    Ist halt eine gewerbliche Zucht ... Wäre mir viel zu viel Stress für alle Hunde. Und die Haltungsbedingungen der Hunde würden meinen Ansprüchen nicht genügen. (In der Regel leben die Hunde in gewerblichen Zuchten nicht mit ihren Menschen zusammen und die Menschen kennen ihre Hunde gar nicht im normalen Alltag wie Du als Käufer ihn dann haben wirst. Heißt, die Verpaarung erfolgt dann vom Wesen etc. her zwangsläufig ins Blinde. Meins wäre das nicht.)

    Dass man bei Zuchten mit vielen Hunden auch nochmal genauer hinschauen soll - absolut.
    Aber generell bedeutet die Anzahl der Zuchthunde und Würfe nicht, dass die Qualität damit automatisch sinkt. Oft sind diese Züchter (wenn sie gut sind!) sehr routiniert und geübt im Großziehen der Welpen, können diese auch gut einschätzen, etc.
    Und auch wenn man Wert darauf legt, dass die Hunde im Haus leben, muss man auch bei solchen Züchtern nicht unbedingt darauf verzichten. Ich "kenne" z.B. eine Züchterin (große, aber eher weniger aktive Rasse), die lebt mit bestimmt 15+ Hunden, schätze ich, unter einem Dach. (Sie macht das nicht alleine, das Haus ist groß und sie hat ein auf die Hunde abgestimmtes Gelände) Persönlich war ich noch nicht bei ihr, aber ich habe einige ihrer eigenen Hunde und auch Nachzuchten von ihr kennengelernt und das sind tolle Tiere!
    Also, ja, Augen auf bei sowas, aber pauschal verurteilen würde ich es auch nicht.


    Ich glaube, du verwechselst da etwas oder liest nicht richtig.
    Niemand hier sagt, dass es egal wäre in welchem Umfeld ein Welpe aufwächst. Dass es der Mutterhündin gut gehen, die Welpen ordentliche Sozialkontakte haben und der Züchter sich Mühe geben sollte, dem widerspricht hier - denke ich - niemand.
    Natürlich ist das wichtig! Und natürlich sollten nur solche Züchter unterstützt werden.

    Aber dass die Welpen dafür herumgekarrt werden müssen (d.h. zwingend außerhalb des Züchterhaushalts viele Erfahrungen machen müssen), ist eben nicht notwendig.
    Darum geht es.
    Welpen haben bis zu einem bestimmten Alter und je nach Typ auch eine starke Ortsbindung an ihr zu Hause. Denen tut man keinen Gefallen, wenn man sie zu früh überall hinschleppt. Deswegen ist es eben nicht notwendig und auch nicht zwangsläufig gut, wenn sie (zu) viel kennenlernen. Das können die auch später noch im neuen Zuhause.
    Klar, es muss genügend unterschiedliche Reize beim Züchter geben. Der normale Alltag (Staubsauger, etc.), unterschiedliche Spielsachen, individuelle Beschäftigung mit dem Welpen etc. bieten dafür aber genügend Gelegenheiten.
    Wenn man Welpen zu früh überfordert, passiert nämlich schnell das Gegenteil von dem was man eig erreichen will.


    Tiger24 Es kann gut sein, dass der 'Züchter', den du besuchst durchaus auf den ersten Blick einen guten Eindruck macht. Kann auch gut sein, dass er wirklich ein sehr liebevoller Vermehrer ist. Aber schau kritisch hin, z.B. auf Gesundheitsergebnisse, etc. - Wie reagiert er, wenn du danach fragst, und wie, wenn du z.B. nähere Infos zum TA, wer die Aufnahmen ausgewertet hat (falls es welche gibt), etc. haben möchtest. Es kann gut sein, dass er einfach naiv an die Sache rangeht, oder dass ihm das Wissen in bestimmten Bereichen einfach fehlt. Und das kann dann eben schnell in kranken Welpen resultieren, z.B. mit schwerer HD o.ä., selbst wenn er seine Hunde noch so sehr liebt oder die Welpen liebevoll aufzieht. Andere Vereine verlangen Untersuchungen wie Röntgen etc. nicht zum Spaß.