Beiträge von DatMudi

    Du (bzw ihr) hast diese Ruhe verdient. :streichel:

    Du weißt es wahrscheinlich, aber ich wollte nur nochmal sagen, dass du verdammt stolz auf dich sein kannst, dass du dich aus dieser Situation/Beziehung befreit hast. Was auch immer am Ende den Ausschlag gegeben hat - es ist gut, dass du den Schritt gemacht hast.
    Permanent "auf Eierschalen" zu laufen macht einen Menschen auf Dauer krank. Das ist wie ein langsames Gift, und leider schaffen viel zu viele (oft Frauen) den Absprung aus so einer Beziehung nicht. "Er schlägt mich ja nicht." Emotionaler/Psychischer Schmerz wirkt sich im Gehirn aber genauso stark aus. Die Gefühle für den anderen sind aber oft immernoch da. Und viele dieser Männer sind auch ziemlich gut darin, ihr Verhalten runterzuspielen, oder es immer wieder durch 'gute Momente' auszugleichen. Das macht es schwierig, den Schlussstrich zu ziehen.
    Aber du hast dich für die Freiheit und deine Gesundheit entschieden.
    Nimm dich selbst und deine Tiere in den Arm, atme durch und sei dir selbst dankbar. Sei stolz. :hugging_face:

    Steinigt mich,

    Sooooo, wo hab ich meinen Jutebeutel mit Steinen hingelegt? :skeptisch2: :barbar:

    Nennt mich mimimi, aber nachdem es immer wieder tagesaktuelle Videos und Berichte von Steinigungen zB aus Afghanistan gibt kann ich diesen Wortschöpfungen so gar nix abgewinnen - es ist grauenhaft - und wir sollten froh und dankbar sein, alles sagen und fragen zu dürfen ohne Angst

    Wie schon von walkman erwähnt, ist das keine Wort(neu)schöpfung, sondern eine (vermutlich schon seit längerer Zeit) geläufige Ausdrucksweise für "verurteilt mich (nicht) / greift mich (nicht) an".
    Dass das, was in vielen Ländern passiert, absolut grauenhaft ist, und wir tagtäglich dankbar sein sollten, in Mitteleuropa auf die Welt gekommen zu sein, steht (mMn) außer Frage.
    Hat mit dem Ausspruch aber nur sehr bedingt zu tun.
    Wenn es dich daran erinnert hat, tut es mir ehrlich Leid.
    Ich würde dir dann aber auch empfehlen, vielleicht weniger derartige Videos oder Berichte zu konsumieren, sowas kann einen wirklich belasten und auf Dauer krank machen, und man ändert damit absolut gar nichts, wenn man das zu intensiv verfolgt.
    Genauso könnte man übrigens theoretisch auch "Schlag(t) mich (nicht)" kritisieren, wenn man wollte, in verdammt vielen Ländern (auch bei uns, allerdings in weit geringerem Ausmaß) werden nämlich tagtäglich unzählige Frauen von ihren Männern/(Ex)Freunden/etc. totgeschlagen.
    Ja, ich bin mir durchaus der Tatsache bewusst, dass Sprache mächtig sein kann, und man manchmal die eigenen Ausdrucksweisen hinterfragen sollte, aber ebenso denke ich, dass man auch nicht jedem Ausdruck mehr Bedeutung aufzwingen muss, als drinsteckt. Damit verschwendet man nur Energie, die woanders besser aufgehoben wäre.

    OT:

    Für die "Das Leben des Brian-Generation" ist "steinigt mich/nicht" genauso geläufig wie "erschlagt mich/nicht" oder Ähnliches.

    Dass so etwas zu jeder Zeit irgendwo auf der Welt passiert ist im Vergleich zur frühen Prägung wenig präsent. (edit 75 ist nicht Geburtsjahrr, oder?) :)

    "Das Leben des Brian" ist generations- und zeitlos. :klugscheisser: :nicken:
    Darauf ein Glas Ozelotmilch.

    Steinigt mich, aber was hat man davon, wenn man sich einen Akita Inu holt? Alle Akitas, die ich hier sehe, interessieren sich draußen null für irgendwas in Bezug auf ihre Menschen. Sie latschen gelangweilt an der Leine nebenher, schnüffeln nicht, reagieren nicht auf die Besitzer, spielen nicht. Irgendwie stell ich mir das langweilig vor mit so einem Hund, wenn es irgendwie so beziehungslos erscheint.

    Oder sind Akitas eigentlich ganz anders und es wirkt nach außen nur so?

    Sooooo, wo hab ich meinen Jutebeutel mit Steinen hingelegt? :skeptisch2: :barbar:

    Quatsch, Fragen darf man stellen. :nicken:

    Was hat man davon sich einen Akita zu holen? Zweimal im Jahr kann man sich (mind.!) einen neuen basteln aus dem Fell! :D
    Nein, ernsthaft, man muss die Art mögen, es muss passen.
    Wenn man die typischen europäischen Rassen klasse findet (und erst recht sowas wie Retriever) wird man mit einem Akita nicht glücklich.
    Man darf aber auch nicht vergessen, dass viele Akita aus den falschen Gründen angeschafft werden und dadurch nicht unbedingt das repräsentieren, was Akita im Optimalfall sein können.
    Klar, die sind tendenziell faul.
    Ja, alles was nicht zum Rudel gehört könnte in Flammen aufgehen und die würden aus dem rettenden Eimer Wasser eher Limonade zaubern und genüsslich aus dem Bambus-Strohhalm schlürfen, und mit einer geradezu beneidenswerten Gelassenheit zuschauen.
    Und ehrlich? Dafür lieb' ich sie.
    Dass Akita nicht auf ihre Besitzer reagieren, liegt aber an den Besitzern. Ja, es gibt sehr viele Akita mit einem sehr hohen Mittelfingerlevel. Aber auch ein Akita will eig eine gute Verbindung zu seiner Familie. Man muss es sich verdienen. Und man wird idR nicht so offensiv angehimmelt wie von vielen anderen Rassen. Ein Akita steht eher weniger mit dem kompletten Körper wedelnd vor einem und sagt "Isch lüüüübe diiiisch", der legt sich zu dir und gibt dir eine Ganzkörperwäsche und ist aber GANZ beleidigt, wenn man das nicht wertschätzen kann. Die interagieren sehr gerne mit den wenigen Menschen, die sie mögen. Zu ihren Konditionen.
    Spätestens wenn man sieht, wieviel Bock die auf Jagen haben (können), ist das Bild des trantütigen Akita auch ganz flott weg.
    Viele Akita schnüffeln sehr gerne und interessieren sich durchaus für ihre Umwelt.
    Gibt Leute, die machen mit ihren Akita Mantrailing.
    Eine gute Bekannte von mir hat mit ihren Akita früher THS gemacht.
    Ein anderer Bekannter mit seiner Hündin sogar (recht erfolgreich) Agility. (Wobei DAS wirklich nicht normal ist :lol: )
    Manche Akita spielen auch gerne. Wobei es tendenziell schon eher 'ernste' Hunde sind. Aber auch sie haben ihre Momente, die dann umso schöner sind.


    Ich halte mich lieber zurück mit Liebeserklärungen an die Rasse, aber es können verdammt tolle Hunde sein, wenn man zu ihnen passt.


    (Ein kleines bisschen könnte man auch fragen: "Warum holen sich Menschen Katzen? Mit denen kann man doch nicht wirklich was machen." Aber wenn man ein Katzenmensch ist, kann man es eben doch.)


    Klar kann es mir egal sein, aber das ist es eben (leider) nicht. :woozy_face:

    Ich kann mir natürlich nicht beide Wohnungen leisten. Er will von mir auch keine Miete mehr, aber hat eben Angst, dass er hier rausgeworfen sobald er allein hier steht.

    Was neues suchen möchte er sich aber auch nicht.

    Das Problem ist, er ist teilweise unberechenbar und wird aggressiv. Nicht körperlich, aber rein vom Verhalten.

    Ich schon, ich ziehe einfach nur eine andere Wohnung des selben Vermieters.

    Er hat niemals je mit denen Kontakt gehabt.

    Ich denke, wenn er dort anruft und sagt er würde zB seinen Vater mit aufnehmen, dass es keine Probleme gibt. Aber das wird er nicht machen aus Angst, dass sie nein sagen.

    Hast du inzwischen mit deinem Ex sprechen können?
    Also erstmal mein Mitgefühl für die Situation, in der du steckst. Dass da noch viele Gefühle wie z.B. gefühlte Verantwortung und noch Zuneigung da sind, ist normal, und es erwartet auch keiner, dass es dir egal ist.
    (Leider) ist es aber von größter Wichtigkeit, dass in solchen Situationen die rationale Seite des Gehirns die Entscheidung trifft, und nicht die emotionale.
    Je nachdem, wie oft dein Ex unberechenbar und aggressiv reagiert hat, kann es auch gut sein, dass sich bestimmte Verhaltensmuster wie "Ja, dann bekommt er eben was er möchte, damit er nicht schon wieder ausrastet" etabliert haben. Sowas zu realisieren und dagegen anzukämpfen ist verdammt hart.
    Aber auch verdammt wichtig.
    Menschen, die solche Verhaltensweisen an den Tag legen wie er (unreif und aggressiv), kann man nicht vertrauen, egal wie sehr man es möchte.
    Setzt er dich direkt unter Druck oder "nur" unterbewusst? Macht er dir ein schlechtes Gewissen?
    Lass dir gesagt sein - das brauchst du nicht zu haben. Du bist nicht die Böse, und du 'scheißt' auch nicht auf ihn, wenn er die Mietsituation alleine regeln muss. Er ist erwachsen, er muss damit zurechtkommen. Auch wenn er keine Lust darauf hat.
    Das Problem ist, dass wenn du mit ihm im Vertrag bleibst, er dich in Grunde in der Hand hat, du bist dann erpressbar (ich wollte das 'erpressbar' erst in Anführungszeichen schreiben, aber nein, du BIST erpressbar). Und gerade unberechenbare Menschen können auch noch eine Weile nach der Trennung (z.B. wenn irgendwas nicht so läuft wie es ihnen passt, wenn du z.B. einen neuen Partner hast, etc.) noch richtig fies werden.
    Gib ihm diese Macht nicht, sonst bereust du es am Ende.
    Nicht nur kannst du dann für seine Fehler (fehlende Miete, was auch immer) in Regress genommen werden, sondern es kann dir auch deinen neuen Mietvertrag torpedieren, der ja bei den selben Mietern ist.
    Da einen klaren Schlussstrich zu ziehen ist Selbstschutz.
    Und den hast du verdient.
    Wenn er versucht, dir das auszureden, dann zeigt das nur, dass er an deinem Wohlergehen weniger Interesse hat als an seinem eigenen.
    Ganz viel Kraft! :streichel:

    Es geht darum, dass sobald wir das Futter anfangen vorzubereiten er schon nervös wird und die ganze Wohnung nach Dingen absucht die ihm während des Prozesses in den Wege kommen könnte. Wir haben ihm Anfangs nicht das Futter weggenommen weshalb er ja eigentlich dann nicht so eine Aggression entwickeln kann. Es war am Anfang schon so wenn man mal zu Nah an ihm vorbeigelaufen ist, wo er außerhalb des Käfigs gefressen hat, dass er schon angefangen hat aggressives Verhalten zu zeigen.

    Aus unserem Schutz wird im Käfig gefressen. Sobald wir ihm das Freizeichen geben, geht er nicht zum Napf sondern setzt sich hin und wartet ab was wir machen. Selbst wenn wir ihn ignorieren achtet er auf uns und frisst nicht. Würden wir den Futternapf nicht wegnehmen würde er da noch stundenlang das Futter verteidigen wollen wenn wir mal zu Nah kommen und er frisst ihn nicht.

    Die Hundetrainerin ist seit 30 Jahren aktiv. Sie meinte wir sollen ihn im Käfig füttern und wenn er nach 15 Minuten den Napf nicht einmal angerührt hat wieder wegnehmen.

    Er hat dieses Verhalten ja scheinbar schon mitgebracht von den Vorbesitzern, er musste diese Futteraggression also nicht bei euch entwickeln - die war schon da, bevor er bei euch eingezogen ist.
    Er verbindet mit der Fütterung ganz offensichtlich massiven Stress, weswegen seine Verhaltensweisen bereits anfangen, sobald das Futter vorbereitet wird. Das Gehirn kommt in den Stressmodus. Und natürlich kann es dann auch sein, dass er vor lauter Stress nicht frisst. Wenn ihr ihm das Futter dann aber nach einer Weile wegnehmt, zeigt ihr ihm, dass dieser Stress und seine Sorgen berechtigt waren (in seinen Augen).
    Auf diese Weise wird das nie und nimmer irgendwie besser.
    Diesen Stress muss man ihm ganz langsam und kleinschrittig nehmen. Sicherheit geben.

    Mag sein, dass eure jetzige Trainerin schon seit 30 Jahren tätig ist. Man kann auch 30 Jahre lang etwas falsch machen. Viel wahrscheinlicher ist, dass sie bei diversen Problemen und Fragestellungen sehr wohl kompetent ist und helfen kann, aber eben nicht bei eurem spezifischen Problem.


    Ernsthaft, schreibt dem Shibaclub. Das sind idR wirklich nette und engagierte Leute und haben Ahnung. Gerade so eine Futterproblematik kommt beim Shiba gar nicht mal so selten vor. Die können euch Tipps geben und Trainer empfehlen.
    Wenn sich diese Aggression jetzt weiter festigt, werdet ihr das später nur sehr sehr schwer wieder rausbekommen.

    Vielleicht bin ich da inzwischen wirklich zu desillusioniert was manche Trainer angeht, aber ich habe schon von zu vielen Fällen gehört, in denen suboptimale (um es nett auszudrücken) Empfehlungen von "Trainern" Hunde versaut und Haltern und Tieren das Leben unnötig schwer gemacht haben.
    Die Idee hinter dem Konzept kann ich auch durchaus nachvollziehen - ist trotzdem grauenhaft und kontraproduktiv umgesetzt.
    Dem Hund einen eigenen Raum geben wo er in Ruhe fressen kann, und wodurch gleichzeitig die Halter geschützt sind - absolut sinnvoll. Da wäre es aber vielleicht besser gewesen, einen Teil der Wohnung / Küche / wo auch immer der Hund sich wohl fühlt abzugrenzen z.B. durch Babygitter (falls der Shiba da nicht drübergeht). Oder - bisschen übertrieben vielleicht, aber hey - stellt dem Hund eine Vogelvoliere ins Wohnzimmer, damit er da so lange bleiben kann bis er gefressen hat. Klar möchte man nicht, dass der Hund stundenlang in einem kleinen Käfig sitzt. Deswegen ja anders begrenzen. Und im Zweifelsfall ist es eben doch besser, wenn er da 2h drin sitzt ohne das Futter weggenommen zu bekommen.
    Das, was der Hund gelernt hat in dieser Zeit, ist eben, dass sein Futter NICHT sicher ist. Dass er es eben DOCH weggenommen bekommt. Dass er es verteidigen muss. Und 4-5x passiert ist zu oft. Dieser Hund hat ja scheinbar durch die Vorbesitzer schon ein massives Futterproblem. Und jetzt lernt er im jetzigen Haushalt, dass er wieder kämpfen muss. Und gerade so ein Shiba merkt sich das verdammt nachhaltig.

    Dass nur jemand vor Ort helfen kann, da stimme ich absolut zu.
    Aber ich würde da nicht weiter darauf hoffen, dass es nur eine einmalige Fehlkommunikation mit der Trainerin war.
    Da ist schon längst höchste Eisenbahn, und da muss jemand ran, der sich mit Futteraggression und am besten auch mit der Rasse auskennt.

    Such dir einen anderen, guten (!) Trainer, bevor sich das alles noch weiter verfestigt. Das bisherige Vorgehen hat die Situation nur schlimmer gemacht, was zeigt, dass eure jetzige Trainerin für euren Fall absolut nicht geeignet ist. Hört unbedingt auf mit dem Futter wegnehmen nach 15 Minuten...... kein Wunder, dass es weiter eskaliert.
    Ihr könnt z.B. dem Shibaclub schreiben ( https://shibaclub.de/ ) und nach kompetenten Trainern fragen. Je nachdem wo ihr herkommt, haben vll auch Leute aus dem Forum hier Tipps für euch.

    Edit:

    Und ich mag es nochmal fragen: Gab es wirklich die Anweisung der Trainerin einen nicht leeren Napf aus dem Kennel zu holen?

    Ich kann es mir nicht ganz vorstellen ehrlich gesagt.

    Wenn man bedenkt, was da draußen sich alles Hundetrainer schimpft, glaube ich das leider sofort. :( :

    Ich hatte auch eine Spirale (allerdings die Gold-Kupfer, ohne Hormone), die hat sich allerdings irgendwann einfach verabschiedet, ohne, dass ich es gemerkt habe. Erst bei der normalen Kontrolle beim Frauenarzt kam das dann heraus :rollsmile:

    Ich hatte wirklich Glück, dass ich nicht schwanger wurde in der Zeit.

    Sowas ist natürlich gar nicht witzig. :flushed_face:
    Hattest du da schon Kinder? Laut meiner Gyn passiert das eig nur, wenn man schon geboren hat (weil dann der Muttermund wohl nicht mehr so fest ist?) und nur in absoluten Ausnahmefällen. In den Jahrzehnten ihrer Tätigkeit ist das nur einer ihrer Patientinnen mal passiert, und die ist dann tatsächlich schwanger geworden, war aber wohl zum Glück nicht unglücklich, noch ein Kind zu bekommen.