Beiträge von mimihank

    Ich weiß nicht wie ihr wohnt, aber wir haben zum Radfahren üben Sonntags die Zufahrtsstraße von einem Autohaus genutzt.

    Manchmal sind solche ruhigen reizarmen Trainingsorte näher als man denkt. Vielleicht wäre das traben auf so einer leeren Straße entspannt.

    Parkplatz einer Schule am Wochenende wäre auch so eine Option. Da hat man wirklich Ruhe und je nachdem auch kein Wild etc.

    Weiterhin gut Nerven :kleeblatt:

    Also selbst wenn sich Hank unter einem Cafétisch einrollt. Ist dann für meine Beine oder Tasche kein Platz mehr und irgendwas schaut dann in den Gang raus. Also in wirklich kleinen Lokalen ist meiner Erfahrung nach einfach kein Platz für große Hunde ohne das Hund oder dann ich mit meinen Beinen im Weg sind. Vielleicht hat Hank seine einrollkünste auch noch nicht perfektioniert und er passt eigentlich in die Handtasche, wenn er sich mal mehr Mühe geben würde :winking_face_with_tongue:

    Wir haben erst mal zig mal am Tag die Tür aufgemacht, sind kurz raus und dann 10 sek später wieder gekommen. Und dann langsam gesteigert. Aber eine Woche wirklich nur gaaaanz kurz raus und das bestimmt 10 mal am Tag.

    Und die anderen haben es ja auch schon geschrieben Rituale können helfen.

    Hank bekommt immer nur den Flur zu Verfügung. Er bekommt außerdem immer einen kleinen Snack bevor wir gehen.

    Also Hund wird in den Flur gerufen, andere Türen werden geschlossen und ein kleiner (ungefährlicher, also nichts was man verschlucken kann) Snack und dann gehen wir raus. Er ist eigentlich immer schon auf freudiger Erwartung auf den Snack, wenn wir uns anziehen und den holen. Dann legt er sich meist schon selbständig auf das Bettchen im Flur.

    Für Hotelzimmer haben wir das Ritual, TV an, Hundebett vors Bett und Snack. Mit dem unterschied, dass er sobald er sicher ist wir sind weg auf das Bett springt und da schläft 😅

    Wie macht ihr es denn sonst. Habt ihr noch eine längere Schleppleine oder seid ihr im Freilauf?

    Wir haben ein Kommando für das Warten. Dann darf auf der Höhe auch gemacht werden was er will, nur halt nicht weiter weg. Das nutzte ich auch an der Schleppleine, wobei wir 15m haben.

    Wir sind auch eine kurze Zeit nur mit einer 5m Leine gegangen, dass war aber einfach viel zu frustrierend. In Kombination mit der 15m Leine geht es aber. Es gelten an der 5m Leine die gleiche Kommandos. Der Hund weiss aber, dass es sich bei der 5m Leine nicht lohnt loszurennen. Die nutzten wir auch eher im Wohngebiet oder nur für ganz kurze Runden.


    Kurz vor Leinenende oder wenn ich halt möchte, dass er wartet, sage ich das Kommando. Bleibt er stehen sage ich das Markerwort (am Anfang habe ich es immer wieder wiederholt), dann gibt es ein Lob und auf Freigabe geht es weiter. Wenn er nicht stehen bleibt kommt ein strenger Ton und ich hindere ihn mit der Leine weiterzugehen. Gibt dafür aber in aller Regel kein Leckerchen.

    Gibt da aber viele Wege die funktionieren. Ich habe das jetzt so nur mit einem Hund gemacht und für uns hat es so funktioniert :)

    Das Tempo verlangsamen habe ich nicht richtig aufgebaut. Da war ich etwas schlampig aber irgendwie funktioniert es trotzdem.

    Ich bin ja ungefähr so schwer wie mein etwas zu groß geratener Ridgeback und mir fällt jetzt wirkliche keine Situation ein wo die Größe ein richtiges Problem dargestellt hat.

    Dadurch kam es er zu witzigen Herausforderungen und Situationen.

    Wobei als ich jetzt länger überlegt habe, das erste Lebensjahr war seine Größe schon ein Problem . Am schlimmsten eigentlich, als er noch nicht seine volle Größe hatte.

    Hank hat bis ca. zum ersten Lebensjahr Übersprungsverhalten in Form von Anspringen und Beissen gezeigt.

    Die Tatsache, dass er im Vergleich zu anderen Welpen/jungen Hund schon sehr groß war hat es natürlich nur noch schwerer gemacht.

    Und ganz ehrlich, da hatte ich schon Sorge, dass ich das nicht hinbekommen. 20kg die Rumspringen und in die Jacke schnappen sind schon kein Spass. Was mache ich, wenn der mal ausgewachsen ist. Dementsprechend habe ich mir als Ersthundehalterin schon viel Gedanken gemacht und auch die ein oder andere Träne verdrückt.

    Andere Hunde sind auch mal etwas durchgedreht in der Hundeschule. Aber bei niemanden sah, dass so schlimm aus wie bei uns. Ich konnte mich nun mal nicht einfach auf die Leine stellen, wie der ein oder andere rät.

    Da habe ich einfach Fehler gemacht und vermutlich war Hank auch etwas sensibler. Das Gewicht hat es aber deutlich schwerer zu händeln gemacht und ich bin ordentlich ins schwitzen gekommen. Als Auszeit mal auf die Leine stellen ist dann nun mal nicht.

    Also lange Rede kurzer Sinn: bei einem großen Hund kann es schon im jungen Alter ziemlich anstrengend sein. Man hat vlt ähnliche Baustellen wie andere, es ist aber körperlich deutlich herausfordernder.

    Der ausgewachsene Hank macht jetzt aber keine Problem mehr mit seiner Größe :)

    Vorteile sind:

    - Man muss sich für Leckerchen geben nicht bücken

    - ich kann beim schmusen der kleine Löffel sein

    - dank der riesigen Motivation nicht durch die Gegend gezogen zu werden, gute Leinenführigkeit erarbeitet

    - die größte Wärmflasche der Welt