Beiträge von Yelly

    Einmal heißt es, Zwergspitze bzw. Kleine Hunde brauchen mehrere kleinere Runden als lange Runden.

    So Pauschalaussagen sind halt immer Quatsch. V.a. Immer auf die Größe des Hundes gemünzt, also klar behandel ich nen 3kg Hund in gewissen Bereichen anders als einen 20kg Hund aber ob man 10km auf eine Runde legt oder sechs kleine ist doch wurscht und hat erstmal nix mit der Größe des Hundes zutun (eher mit Alter/Kondition/Charakter/...)

    Was heißt denn überhaupt "brauchen". Also wie würde man so ne komische These begründen...

    Ich hab ne Qualzucht da sagt dir zb jeder dass die gar nix machen will, trotzdem kann ich im Winter mit der 20km wandern. Ob sie das braucht? Vermutlich nicht. Zumindest nicht jede Woche.

    Der Hund soll ja auch nicht den ganzen Tag nur Scheintot in der Ecke liegen.

    Ich find da kommen bei dir halt einige Faktoren zusammen... meine Hündin ist auch die typische Vormittagsschläferin, am Nachmittag möchte sie dann gern ihr Programm haben, aber das besteht halt aus EINER großen Runde und gezielter Kopfarbeit und nicht sechs oder mehr Kleinen Ründchen über den Tag verteilt und mal hier mal und mal da was. Verstehst du worauf ich hinaus will?

    Dass das so momentan nicht möglich ist aufgrund der Blase weiß ich...

    Das bedingt sich ja auch alles gegenseitig, Stress erhöht den Pipidruck und alle 2h kurz raus zu müssen und jedesmal erneut wieder zur Ruhe finden zu müssen würd bei meinem Hund das Stresslevel massiv erhöhen. Usw...

    Abgesehen davon dass da med. was im Argen zu sein scheint.

    einen Tag

    Genau das meinte ich...

    Ein Tag ist halt nix

    Und ja ich weiß dass es Hunde gibt die grundsätzlich fahriger sind, das glaub ich dir sofort dass da schon immer die Tendenz da war, aber gerade bei denen gilt es erst recht ein Auge drauf zu haben was und wie viel man tut.

    Vernünftige Auslastung ja, definitiv, aber mir zb wäre es extrem wichtig dass der Hund auch mal chillen kann und wenn an einem Tag mal gar nix passiert mir nicht gleich an die Decke steigt.

    Stress braucht übrigens ebenfalls ne ganze Weile um abgebaut zu sein.

    Ich teile das schon auf 😅

    Das hab ich auch verstanden, aber aufgrund der anderen Sachen die du geschrieben hast "egal wie viel ich mache" und "ich denke er ist nie ausgelastet" kam mir sofort der Gedanke an Überforderung statt Unterforderung. Weil das so die klassischen Sätze sind von Leuten die ihren Hunden das übermäßige nicht runter kommen können selbst anerzogen haben. Eine Programmänderung bedarf auch Zeit und meistens verschlimmern sich die Symptome erstmal, der Hund ist ja an das aktuelle Pensum gewöhnt.

    Er schläft ja von selber nicht länger als 2 Stunden.

    Ja das hab ich schon verstanden, könnte aber eben auch an ZU VIEL liegen, v.a. wenn er eben abends so aufgekratzt ist, war meine Hündin früher auch immer...

    die Symptome von Unterforderung und Überforderung sind leider (oft) die gleichen...

    Da erstmal ein gutes Maß finden ...

    Weil ich nich damit absolut nicht auskennen und es mich echt interessiert: macht der das auch, wenn er pappsatt ist?

    Das kam mir auch in den Sinn. Bei Chap war das definitiv ein Faktor (nicht zuletzt war Free Feeding der Schlüssel), und für mich ist der Hund kein willkürlich bissiges Monster. Trotzdem klar, dass der Schutz der Kinder an oberster Stelle steht